Halle feiert Hitlers Tag der Arbeit

Und sie ehrten Lenin, in dem sie sich nützten. Und hatten ihn also verstanden.” Zum Internationalen Kampftag der Werktätigen, den Adolf Hitler zum arbeitsfreien Tag erklärte und dem “Tag der Arbeit”, ehren Sachsen – Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) und Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados (SPD) die Ideen des großen Volksschauspielers, in dem sie gemeinsam mit Markus Schlegelmilch, Sprecher des “Bündnisses gegen Rechts” überzeugend bekennen, Demonstrations- und Meinungsfreiheit, das sind demokratischer Schnickschnack und gehören verboten, wenn sie nicht gebraucht werden, um der Partei – und Staatsführung zu huldigen, sowie ihren Ideologien. Und welche das sind, das legt in dem Bundesland immer noch die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands und ihre in der Nationalen Front der DDR vereinigten Verbündeten fest, die sich aus finanziellen Gründen leider umbenennen mußte, erst in PDS, dann DIE LINKE – PDS und schliesslich nur in DIE LINKE.

In der DDR, in der verordneter Antifaschismus, nicht aber Antitotalitarismus, zum Einmaleins jedes Jung- und Thälmannpioniers gehörte und auch zu dem der Kampfreserve der Partei, der FDJ, waren Bekenntnisse wie “Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!” tief in die Herzen der Werktätigen und Funktionäre eingepflanzt, nie wieder Stalinismus, nie wieder sozialistische Rätediktatur stand nie auf dem Lehrplan und daran mangelt es heute immer noch. Demokratie, westliche Freiheiten und Werte, das sind eben Sachen, die nicht für alle da sind, 20 Jahre nach dem Fall des “Antifaschistischen Schutzwalls”.  Jedenfalls nicht in Deutschland. Höchstens in Libyen oder Syrien, wo sie auch mal mit Bomben und Raketen durchgesetzt werden müssen. Es hat nur noch jeder begriffen. In Deutschland.

Bild: 1938, 20 Jahre, nachdem deutsch-österreichische Abgeordnete eine Vereinigung mit Deutschland mehrheitlich beschlossen hatten, durfte auch Österreich den “Tag der Arbeit” feiern – und Halle feiert ihn auch. (Warnung: Auf der Illustration sind Nazi – Symbole abgebildet. Es handelt sich aber hier nur um das Zeigen eines Zeitdokumentes. Für Geschichtsretuschierung ist der Blogautor nicht zuständig. Das überlässt er dem Bildungsfernsehen und den Medien.)

7 Antworten zu „Halle feiert Hitlers Tag der Arbeit“


  1. 1 Rucki 30. April 2011 um 07:32

    Ach die Linke, das ist die Partei die so wunderbare künstlerisch wertvolle Bildchen aus Davidstern und H….kreuz auf ihrer Hompage darstellt. (Aus Versehen natürlich.)

    http://www.pi-news.net/2011/04/linke-skandal-erreicht-die-presse/

    Na da hätte der grösste deutsche “Volksschauspieler aller Zeiten” seine Freude dran gehabt.

    Wann läuft denn Erdogans Flotte aus um Gaza von den Zionisten zu befreien und wer schippert von den Blockparteien mit? Steht das schon fest. Ich schlage Volker Beck von den Grünen vor. Der könnte mit seinem Hintern eventuelle zionistische Torpedos abfangen.

    Ansonsten wünsche ich den Berlinern, Hamburgern, Stuttgartener und allen links-grün-wählenden Zipfelmützen viel Spass heute Nacht, beim Feurwerk der Antfaschisten für eine gerechte Welt. Sollte euer Auto oder sogar eure Bude abbrennen, liegt es an deutschen Atomkraftwerken, und an Schokofima oder Fokudingsda, ganz bestimmt, ARD und ZDF werden das euch schon erklären.

  2. 2 rauchmelder 30. April 2011 um 09:03

    Starker Artikel!
    Mal schauen, was das rote Kroppzeug wieder an “Volksvermögen” vernichtet!

  3. 3 PruzzenBlog 30. April 2011 um 11:30

    Leider nicht zum Lachen – schon gar nicht lächerlich. Aber: Humor ist … wenn man trotzdem schmunzelt.
    Vielen Dank dafür!

  4. 4 Prosemit 1. Mai 2011 um 06:19

    Es hat schon seine kleine Pikanterie, daß der 1. Mai so ein geliebter Tag der linken Massen geworden ist, aber bis hin zum Waffenverbot lieben wir heute noch viele Gesetze des dritten Reiches.

  5. 5 Prosemit 1. Mai 2011 um 07:16

    Kollateralschaden oder der Wille zur Vernichtung einer Familie?
    Die Legitimation aus der Flugverbotszone zum Schutz von Zivilisten herzuholen, ist schon sehr gewollt.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,759959,00.html

    Saif al-Arab Gaddafi soll bei einem Nato-Luftschlag getötet worden sein, das meldet das libysche Regime. Mit dem jüngsten Sohn Muammar al-Gaddafis starben demnach drei seiner Enkelkinder. Der Despot habe die Attacke unverletzt überlebt.

    Man kann in der Deutschen Presse wunderbar die feinen Abstufungen in der Wertung sehen. Syriens Despot ist immer noch der Präsident Syriens und Libyens Staatschef ist Despot.

  6. 6 Karl Eduard 1. Mai 2011 um 07:39

    Eines ist doch wohl klar, daß der Westen das moralische Recht hat jeden, von dem der Westen sagt, er ist ein Lumpenhund, samt seiner Sippe auzuradieren. Die Kinder hätten sich ja nicht in eine Verbrecherfamilie hineingebären lassen.

    Wir wundern uns vielleicht heute, warum die Goebbels und mit ihnen viele andere, auch völlig nornmale Bürger, erst ihre Kinder und dann sich umbrachten, wahrscheinlich haben sie sich gesagt, besser wir – und schnell – als die anderen – langsam und unter Demütigungen.

  7. 7 Hermann 2. Mai 2011 um 08:52

    Hallo Ede,

    kennst Du das hier schon: http://www.ochs-schwetzingen.eu/000-militaria321/3703184.jpg

    Passt doch herrlich – oder!? ;)


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