Na, so geht das aber nicht. Nicht nur die Handwerkskammer, die heutzutage nur noch dazu da ist, um den Mitarbeitern derselben ein auskömmliches Leben zu ermöglichen, und die deshalb nicht nachvollziehbare Beiträge abpresst, für Leistungen, die keiner braucht oder will, nein, auch die lieblichen Migranten und Parlamentarier, die auf Kosten der deutschen Steuerzahler leben und dafür nur Schaden tun am deutschen Volke, wurden um ihr Einkommen gebracht. Wie der schlimme Fall aus dem Salzlandkreis beweist, ist es in Deutschland nicht so einfach, etwas zu unternehmen, um nicht auf Kosten der Allgemeinheit zu leben, als Migrant, Arbeitsloser oder Parlamentarier. Und nicht nur nicht leicht, sondern sogar verboten. Freie Marktwirtschaft ist eben nicht freie Marktwirtschaft in Deutschland, sondern soziale Marktwirtschaft, was heißt, der Unternehmer, der sich entschliesst etwas zu unternehmen, unternimmt damit auch die große Selbstverpflichtung, nicht nur völlig ohne staatliche Zuschüsse für seine Existenz zu sorgen, sondern er verpflichtet sich gleichermaßen, allerlei faules Pack, in Behörden und Kammern mitzufüttern. Und wer soll denn die Rettungsschirme finanzieren, die die Kanzlerin so freigiebig verschenkt, wenn nicht der Steuerzahler!
Archiv für April 2011
Handwerkskammer um ihr Geld betrogen!
Veröffentlicht 17. April 2011 Bescheuertheit , Finanziert mir mein Hobby , Gedanken , Gefangen in Deutschland , Gesindel , Hilfe man hat uns die Bildung geklaut , Von der DDR lernen heißt Siegen lernen , Zynismus 4 KommentareTags:Handwerkskammer um ihr Geld betrogen
Haasprediger
Veröffentlicht 16. April 2011 Dokumentation , Erster Weltkrieg , Geschichte , Hilfe man hat uns die Bildung geklaut , Versailler Vertrag , Was die Welt bewegte 5 KommentareTags:April 1919, belogen und betrogen, Blockade, darf man jetzt Greise und Kinder dafür büßen lassen?, demokratische Versammlung in Frankfurt, demokratischen Sozialisten, ein ungeheurer Haß, Fortsetzung des Krieges, General v. Lettow - Vorbeck, Gewaltfriede, Haßgesänge, Hunderttausende sind infolge der Blockade gestorben, Reichspräsident Ebert, Schuld am Kriege, Staatsrat Dr. Haas aus Karlsruhe, U - Bootkrieg, völkerrechtswidrig, Waffenstillstand abgelistet, wie eine Badekur, Wilson - Programm
Gewaltfriede oder Wilson - Programm? Im April 1919 hat Deutschland, das zu kämpfen aufgehört hat, seine Truppen in das Reich zurückzog, und zum größten Teil sich selbst entwaffnete, immer noch keinen Frieden mit den Kriegsgegnern. In seiner Osterbotschaft klagt Reichspräsident Ebert (SPD): Wir haben die schweren Aufgaben des Waffenstillstands erfüllt: obgleich wehrlos und wirtschaftlich am Ende werden wir durch die Blockade immer noch abgesperrt, werden unsere Gefangenen immer noch in Feindesland zurückgehalten. Das ist gleichbedeutend mit der Fortsetzung des Krieges und eine Belastung, wie sie wohl noch kein Volk zu bestehen hatte. Und zu den demokratischen Sozialisten, wie sie sich jetzt nennen: Friede, Arbeit und Brot, und das neue Deutschland zu schaffen, ist aber auch unmöglich, solange Teile unseres Volkes in einem Kampfe verharren, der unser schwer darniederliegendes Staats – und Wirtschaftsleben vollends zu vernichten droht. Das ist aber bekannt, je schlechter es einem Land geht, desto besser geht es den demokratischen Sozialisten, denen bekommt das Elend der Leute wie eine Badekur, weshalb sie daran, daß Menschen besser leben, auch kein Interesse haben. Außer sie selbst sind diese Leute.
In einer demokratischen Versammlung in Frankfurt – Demokratische Versammlungen in Deutschland waren 1919 noch möglich, ohne daß sich talibanbärtige Undemokraten dazwischensetzten, so tolerant waren die damals! – a. M. sprach Staatsrat Dr. Haas aus Karlsruhe über Gewaltfrieden oder Wilsonprogramm.
Wilson, wir erinnern uns, war der gütige amerikanische Präsident, in einer langen Reihe gütiger amerikanischer Präsidenten, der die Territorien der Staatsgebiete neu verteilte und sie den Völkerschaften zusprach, die auf ihnen die Mehrheit stellten, auch wenn sie es nicht taten. Ausgenommen von dieser Regelung waren die Deutschen. Für die galt das Selbstbestimmungsrecht der Völker nicht, was sie sehr, sehr traurig machte. Völkerrecht ist eben nicht für alle da. Listigerweise mißbrauchte ein gewisser Hitler später diesen Umstand in seiner Propaganda, in dem er den Menschen die Wahrheit ins Gesicht sagte, weshalb die Wahrheit zu sagen, heute verboten ist. Jedenfalls in Deutschland. Oder sie wird als nicht hilfreich eingestuft.
Er sagte (Dr. Haas) nach Bericht der Fkf. Ztg. wenn unsere Feinde den Gewaltfrieden machen, dann werde ein ungeheurer Haß in Deutschland aufflammen. Ich war immer ein Gegner der Haßgesänge. Aber der Haß wird jetzt kommen, denn der Gewaltfrieden zeigt uns, daß wir belogen und betrogen worden sind. Was sich ein bischen so anhört, wie der 18jährige Knabe 1989 in der DDR, der meinte, man habe ihn 40 Jahre lang belogen, hier waren es aber gerade mal ein paar Monate, daß Deutschland, im Vertrauen auf Wilson einseitig den Krieg für beendet erklärte. Das uns gegebene Wort wäre gebrochen. Nicht nur wir, auch die Feinde haben sich zu Wilsons 14 Punkten bekannt. Jetzt aber hat man das Gefühl, daß der Waffenstillstand uns abgelistet worden ist. Von Deutschland droht keine Gefahr mehr, für Brutalitäten gibt es jetzt keine Entschuldigung mehr. Zu der Taktik mancher Leute, unsere Schuld am Kriege einzugestehen, kann ich nicht verstehen, wir müssen sagen: Ihr seid genau so schuld! (Lebhafter Beifall.) Und wenn die alte Regierung den Krieg verschuldet hätte, darf man jetzt Greise und Kinder dafür büßen lassen? … Wir müssen von der Schuld am Kriege sprechen, weil die andern uns die alleinige Schuld aufbürden wollen und weil bei uns Leute winseln, daß wir allein Schuld seien.
Wilson stand immer auf dem Standpunkt, daß die Blockade völkerrechtswidrig sei und nur entschuldbar, weil wir den U – Bootkrieg begonnen haben? Wie kann die Blockade jetzt noch entschuldigt werden. Sie bewirkt einen dauernden Haß in Deutschland. Hunderttausende sind infolge der Blockade gestorben, Unzählige siechen dahin, viele Kinder werden krank und verkümmern. Wir schreien es in die Welt hinaus, daß das Verhalten unserer Gegner schamlos und völkerrechtswidrig ist. (Zustimmung.) Energisch protestiert Dr. Haas gegen die Zurückhaltung unserer Kriegsgefangenen. Die Nachrichten mehren sich, daß ihre Behandlung in Frankreich immer schlechter wird, wie sie überhaupt dort immer am schlechtesten behandelt worden sind … Nach weiteren Ausführungen kam Dr. Haas zum Schluß:
Wir haben aber zum Verzweifeln kein Recht und keinen Anlaß. Deutschland setzt sich trotz allem durch! Wir schaffen uns unsere Zukunft. Wir lassen uns nicht versklaven. Das Volk, das sich innerlich freigemacht hat, muß auch nach außen frei sein, muß ein vollberechtigtes, gleiches Glied unter den Völkern sein. Wir sollen erst 15 Jahre dienen, um dann gnädigst in den Völkerbund aufgenommen zu werden. Wir wollen einen gerechten Völkerbund, der allein die Gleichberechtigung verbürgt. Neben den nationalen Interessen dürfen die großen Gedanken der Menschheit nicht vergessen werden. (Stürmischer Beifall.) Und deshalb, liebe Leser, ist es um so verwerflicher, daß Deutschland nicht an der Seite seines besten Freundes, Frankreich, unverzüglich in den Krieg gegen Libyen eingetreten ist. Das sind wir ihm nämlich schuldig. *Freiburger Zeitung 16.04.1919* Bild: Heimkehr der deutschen Helden aus Deutsch – Ostafrika . Der Einzug der Kolonialtruppen mit Fahnen und im Schmucke ihre Orden in Berlin. General v. Lettow – Vorbeck rechts. *Wiener Illustrierte Zeitung*
Ich bin der Hass
Trauer um gefühlte Tote
Veröffentlicht 15. April 2011 Ironie , Klimagedöns , Klimahysterie , Zynismus 8 KommentareTags:Trauer um gefühlte Tote
Vitzliputzli witzelt über gefühlte Tote nach dem SUPER – DUPER – GAU um Fudschikato. Der Autor meint, daß ist so menschenverachtend. Schlecht, es gibt mehrere Tausende Tote durch Erdbeben und Tsunami, aber können die etwa etwas dafür, nicht an ausgetretener Radioaktivität gestorben zu sein? Und die 50 Toten nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl, das waren doch gefühlt viel viel mehr, so an die Millionen! Tausende Bundesbürger starben damals gefühlt an kontaminiertem Salat oder verstrahlten Pilzen. Und wir wissen doch, wie die Atomlobby ihre Opferzahlen vertuscht, nicht? Andererseits erfasst aber niemand die gefühlten Toten, die wegen der erneuerbaren Energien ins Gras gebissen haben? Und warum nicht? Weil der Tod an Ökologie ein schöner Tod ist, den jeder gerne stirbt. Da fühlt man einfach keine Opfer, um die man trauern könnte. So ist das.
Deutschland schafft die Eisenbahn ab
Veröffentlicht 14. April 2011 Dokumentation , Gedanken , Geschichte , Ironie , Vor 100 Jahren 8 KommentareTags:Deutschland schafft die Eisenbahn ab, Die jüngsten Eisenbahnunfälle, Eduard Unverricht, Scheeßler Eisenbahn Unglück
Die jüngsten Eisenbahnunfälle haben das Augenmerk der verantwortlichen Kreise und ihres technischen Mitarbeiterstabes auf Vorrichtungen und Reformprojekte gelenkt, die geeignet wären, die Betriebsunsicherheit (Vor allem während Tsunamis und Erdbeben!) der stärker frequentierten Strecken herabzumindern. Das dem Prinzen Heinrich von Preußen dieser Tage in Hamburg vorgeführte Modell einer vielversprechenden Erfindung dürfte der idealen von einer Behebung der Betriebsgefahren schon näher kommen, da sie die Unzuverläßlichkeit der Menschenhände durch den geregelten Gang mechanischer Einrichtungen ersetzt. Der Erfinder Eduard Unverricht (Türkischer Einwanderer der dritten Generation.) hat ein Streckensystem geschaffen, das die ganze befahrene Linie in Sperrblocks einteilt, die je nach Fahrgeschwindigkeit und Schwere, das heißt Bremsfähigkeit der verkehrenden Züge, 500 bis 1500 Meter lange Schutzzonen herstellt. Der am Beginne jeden Blockes stehende Signalmast besitzt einen Querarm, der in Augenhöhe des Lokomotivführers angebracht ist. Jeder „frei“ passierende Zug schliesst durch einen elektrischen Streckenkontakt automatisch die vor und hinter ihm befindliche Schutzzone ab, nimmt also seine Streckensperre automatisch mit sich. Die selbsttätige Freistellung des nächsten Blockes ist nur möglich, wenn sich in ihm kein anderer Deckung heischender Zug befindet.
Ähnlich ist es bei den Weichen, die durch Selbstverriegelung katastrophale Begegnungen wie das durch Gleisverlegung geschehene Scheeßler Unglück, hintanhalten. Auch für das Nichtsehen des Haltesignales ist Vorsorge getroffen. Beim Überfahren des durch plötzliche Erkrankung des Führers, Nebel oder sonstige, die freie Aussicht auf die Signale behindernde Wetterunbill nicht respektierten Haltesignals schlägt der niedergefallene schwere Arm des Blockhebels einen zerbrechlichen Zapfen an der Lokomotivdecke den sogenannten Anschlaghebel ab und löst eine sicher wirkende Bremsvorrichtung aus. Der Zug gelangt bei größter Schnelligkeit in der neutralen Blockzone zum Stillstand.
Der Vortrag sowie die Demonstration des Systems fanden allseits Beachtung und dürfte die Erfindung in Bälde vom preußischen Eisenbahnministerium auf seine praktische Verwertung geprüft werden. *Wiener Illustrierte Zeitung 17.04. 1911* Bild: Eduard Unverricht und sein Eisenbahn – Sicherheitssystem.
Dennoch, die furchtbare Zahl von Todesopfern durch Eisenbahnunglücke konnten nicht länger ignoriert werden. Die Lobby des Fuhrgewerbes rührte mächtig, die Kirchengemeinden versammelten sich mit Plakaten: „Eisenbahn – Nein Danke!“ Die GRÜNEN beklagten die Zerstörung der Natur und der Landschaft. Die Importeure von Rohrzucker machten den Zucker der heimischen Zuckerrüben madig. Gewerkschafter priesen die Idylle der Arbeit vor Einführung der Eisenbahn, sogenannte Schriftstellergrößen und moralische Anstalten klagten die Eisenbahn an, sie würde den jungen Poeten die Inspiration einer goetheschen Reise mit dem Pferdefuhrwerk nach Italien nehmen, kurz und gut, unterm Druck der durch die Zeitungen verängstigten Menschen, und in Angst um die nächste Reichstagswahl, wurde die Stillegung des gesamten Eisenbahnnetzes beschlossen. Die, die heute noch Züge rollen sehen wollen, müssen nach Polen, Dänemark oder Frankreich fahren. In zugigen Kutschen.
Frank-Michael John im Widerstand
Veröffentlicht 13. April 2011 Ironie 15 KommentareTags:Frank-Michael John im Widerstand
Mitten im Widerstand gegen das kapitalistische Schweinesystem erwischt wurde Frank-Michael John, der den Kollegen in der „Schwatzbude“ die Klorollen unterm Hintern wegzog. Wegen seines Alters von 24 Jahren konnte er nicht einmal zu seiner Verteidigung geltend machen, Mitnahme von Betriebsmaterialien wäre in der Deutschen Demokratischen Republik gängige Praxis gewesen und er hätte das aus Gewohnheit getan. Ob er nun seinen Job verliert, wie die berühmten Fälle von Bagatelldiebstahl, in denen es sich um den Verzehr von Cateringsemmeln, dem Einlösen eines verlorenen Pfand – Bons oder um das Verwenden betriebseigenen Senfs handelt, das können wir wohl vergessen. Immerhin verblasst unter dieser ungeheuerlichen Tat der Diebstahl von täglich zig Milliarden Euro, die die gütige Bundesregierung dem Deutschen, ohne ihn zu fragen, wegnimmt, um sie bedürftigen EU – Partnern zu geben, den Integrationsunwilligen in Deutschland oder einfach so wegen Windmühlenhumbug verschleudert.

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