Grenzkontrollen sind Humbug

Deutsche müssen sich um ihre Autos sorgen, schreibt die Welt, und das nicht nur wegen der Regelungswut grüner Möchtegern – Adolf Hitlers oder weil bisher jede Bundesregierung den Autofahrer als Diätenbeschaffungskuh angesehen hat, den man melken kann, um sich oder anderem unnützen Volk die Bezüge zu erhöhen. Nein, dank der gewachsenen Sicherheit, durch Wegfall jeglicher praktischer Grenzen, verschwinden immer häufiger Kraftfahrzeuge in den Jutesäcken unserer neuen europäischen Freunde, oder auch der alten, wer weiß das schon so genau. Da ist es wie mit der Arbeit und dem eigenen Anstrengen, statt mühselig sich im Schweisse des eigenen Angesichts einen vergleichbaren  Lebensstandard zu schaffen, fordert man die Solidarität der deutschen Werktätigen, die mögen doch bitte schuften, daß die Schwarte kracht, die Kultur der Südländer weist ganz andere Traditionen auf, und das ist es ja gerade, was Europa so bunt und vielfältig macht. Daß die einen arbeiten, während die anderen essen.

Es ist der zweite Anstieg bei den Kfz-Diebstählen in Folge, nachdem die Zahlen zuvor fünf Jahre lang rückläufig waren. Die Autodiebe sind inzwischen absolute technische Spezialisten. Moderne Wegfahrsperren von Luxuswagen sind oft kein Hindernis mehr. Besonders stark stiegen die Fallzahlen in Mecklenburg-Vorpommern, in Thüringen und in Brandenburg. Wegen der abgeschafften Grenzkontrollen ist es für die Diebe leicht, ihre Beute schnell aus Deutschland zu schaffen. Und wem jetzt noch nicht klar ist, daß Grenzkontrollen ein Rückfall in schlimme barbarische Zeiten bedeuteten, in denen Dieben ihr Diebesgut wieder abgenommen werden könnte, der sollte dringend die Laufbahn eines Politikers einschlagen oder Journalistik studieren, denn mit diesem Unwissen, da kann er in Deutschland keinen Blumentopf gewinnen.

Bild: Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hält die Sicherheitsbedenken auf Länderseite wegen des Wegfalls der Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien für “unbegründet”. … Schäuble sagte jetzt, es werde nach der Erweiterung des Schengen-Raumes ein “Mehr an Sicherheit und ein Mehr an Freiheit geben”. Dafür werde alles getan, zum Beispiel durch eine starke Polizeipräsenz in der 30-Kilometer-Zone. “Im Übrigen: Herkömmliche Grenzkontrollen helfen im Zeitalter der Globalisierung nur wenig gegen organisierte Kriminalität, illegale Migration und internationalen Terrorismus, viel wichtiger ist die jetzt verbesserte Polizei-Zusammenarbeit.”Natürlich ist es politisch unsensibel, zu sagen, der Mann, der die gestiegene Kriminalität  begünstigt hat, gehöre ins Gefängnis. Richtig ist aber, daß er einen weiteren Ministerposten erhalten muß, um weiterhin Unheil stiften zu können. 

12 Antworten zu „Grenzkontrollen sind Humbug“


  1. 1 Sophist X 20. Mai 2011 um 06:01

    Schäuble hatte doch recht, das Mehr an Sicherheit und das Mehr an Freiheit ist eingetreten, er hatte eben ein Mehr an Sicherheit und ein Mehr an Freiheit für Autoschieber im Hinterkopf als er davon sprach. Daraus sollte man ihm nun keinen Strick drehen.

  2. 2 Prosemit 20. Mai 2011 um 06:18

    Wie kann man nur so kleinlich sein. Die paar Autos, die wir an Polen verschenken sind wirklich nur Peanuts gegenüber den Summen, die wir an Griechenland verschenken und mit denen haben wir schon gar keine gemeinsame Grenze. Man muß immer das Grosse und Ganze im Blick haben. So wie unsere Europaabgeordneten. Immer das grosse Geld im Blick und ganz viel Freizeit.

  3. 3 Prosemit 20. Mai 2011 um 06:24

    Die Kontrolle der Flugverbotszone in Libyen macht rasante Fortschritte :

    Der internationalen Koalition ist ein schwerer Schlag gegen die Marine von Libyens Machthaber Gaddafi gelungen. Die Nato versenkte in der Nacht zum Freitag acht Kriegsschiffe.

    http://www.focus.de/politik/ausland/krise-in-der-arabischen-welt/offensive-gegen-gaddafi-nato-versenkt-acht-libysche-kriegsschiffe_aid_629237.html#

    Angesichts der zunehmenden Aktivitäten der libyschen Marine habe die Nato keine andere Wahl gehabt, als „entscheidende Aktionen“ zum Schutz der libyschen Zivilbevölkerung und der Nato-Kräfte zu Meer zu unternehmen, erklärte Nato-Admiral Russ Harding.

    Mit einem großen Wort unser aller geliebten unfähigen Hausfrau im KanzlerInnenAmt : “ALTERNATIVLOS”

  4. 4 Prosemit 20. Mai 2011 um 06:26

    Auch toll :

    Es war eine der bislang heikelsten Situationen für die Bundeswehr in Afghanistan: Bei der Attacke auf das deutsche Camp starben am Mittwoch mehrere Demonstranten – doch nicht durch Schüsse der Deutschen, so die Truppe. Die Soldaten hätten nur Warnschüsse auf die Beine abgegeben.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,763716,00.html

  5. 5 Rucki 20. Mai 2011 um 07:08

    “Die Soldaten hätten nur Warnschüsse auf die Beine abgegeben.”

    Nee was sind diese “”Demonstranten”" so sensibel. Die sterben schon an Warnschüssen. Ich denke die Soldaten die Warnschüsse abgegeben haben, sollten schariamäßig verfolgt werden.

  6. 6 Onkel Peter 20. Mai 2011 um 07:18

    Das in Estland geraubte Taxi selbst konnte bislang weder in Guben, noch durch die polnische Polizei in Gubin, festgestellt werden. Von der geflüchteten Person fehlt bislang jede Spur.

    die flüchtige Person wäre womöglich gestellt worden, gäbe es noch Grenzkontrollen. Bzw. er hätte erst gar keine Möglichkeit gehabt auf deutsches Territorium zu gelangen. Beweisen können wir diese Überlegung allerdings nicht. Derweil bittet die Polizei in Brandenburg die Bürger um Vorsicht denn der Täter gilt als unberechenbar und gewalttätig.

    http://www.internetwache.brandenburg.de/sixcms/detail.php?id=10593900

  7. 7 Karl Eduard 20. Mai 2011 um 08:31

    @Prosemit

    Ja, die Fliegenden Holländer der Libyer.

  8. 8 Prosemit 20. Mai 2011 um 13:45

    BILD textet wieder für Kenner – oder – Die Schüleraushilfe darf wieder an den Computer :

    Auf den Fotos (oben) ist zu sehen wie die Tornados abgeworfen werden, einschlagen und ein Schiff im Hafen von Tripolis schließlich versenken.

    Der Interpunktionsfehler ist nur das I-Tüpfelchen…

    http://www.bild.de/politik/ausland/libyen-krise/nato-versenkt-acht-libysche-kriegsschiffe-17990480.bild.html

  9. 9 Karl Eduard 20. Mai 2011 um 14:12

    Schlimm. Menschengemachte Tornados.

  10. 10 patrik 20. Mai 2011 um 14:15

    Da muss man sich ernsthaft fragen welchen Anteil Herr Schäuble wohl an diesem Geschäft zu haben mag.

  11. 11 ostseestadion 20. Mai 2011 um 15:19

    Ja, aber das erhöht doch die Versicherungsprämien für die restwerktätige Bevölkerung.
    Da doch die Versicherungssteuer angehoben wurde.

    ” Unsere ” , meine sinds nicht !, “Eliten” sind aber auch schon clevere Strategen . Schappau !

  12. 12 Vorsicht! Hyperbel 20. Mai 2011 um 16:44

    Alles halb so schlimm. Die Deutschen werden den bösen Nachbarn ihre Kraftfahrzeuge noch nachwerfen, wenn erst die Grünen bei der Bundestagswahl 2013 den/die/das Kanzler_in stellen werden. Denn dann werden ohnehin alle Autos die nicht mit Eigenurin oder Liebe fahren verboten, zumindest aber strafrechtlich verfolgt.


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