Alois Mannichl, der vor seiner Haustüre durch einen schlangentätowierten Stiernackennazi ausgewaidet wurde, wie einst Siegfried durch Hagen von Tronje, und der ihn, wie der waidwunde Recke noch durch halb Passau jagte, das Lebkuchenabschneidemesser in der Heldenbrust, ist guter Hoffnung. Irgendwann wird sein Mörder gefunden, die Sitte, die Tatverdächtigen am kalten Leichnam vorüberzuführen, auf daß die milimetertiefen Herzstichwunden frisch zu bluten beginnen, darauf kommt natürlich niemand bei der bayrischen Kriminalpolizei. Bis dahin, also, bis seine Frau die Tat gesteht oder er selbst oder der Lebkuchenmann, bis dahin hat Alois, der Niedergestreckte, sein Auskommen im Verwaltungsapparat der Polizei, von irgendetwas muß er ja leben, der Kämpfer gegen Rechts und was macht eigentlich so Rebekka K.?
Wichtig ist, daß der Fall weiterhin zu den recht(s) extremen Straftaten hinzugezählt wird .
Sonst kommt ja die gesamte Statistik durcheinander .
Ja, diese schreckliche Mordtat der Rechten wird uns ewig im Gedächtnis haften, wie auch das mutige Einschreiten der jungen Rebekka K. gegen Luftnazis.
Danke, daß immer wieder an den unerschrockenen Helden im nimmermüden Kampfg gegen Rechts gedacht wird, der, das meuchelnde Messer im Bauch steckend, noch den Mut aufbrachte, den fliehenden Täter zu verfolgen. Ob Real oder nicht, spielt im Kampf gegen Rechts keine Rolle. Es kommt darauf an, was gewesen sein könnte.