Feinstaubplaketten für Vulkane

Wieder ist ein Vulkan  ohne die vorgeschriebene Feinstaubplakette ausgebrochen, so werden wir die Klimaziele nicht erreichen, meine Damen und Herren Isländerinnen! Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) mahnte Island, es könne ja wohl nicht angehen, daß deutsche Autofahrer ihre Kraftfahrzeuge mit Plaketten zupflasterten, die nach fein abgestimmtem Farbmuster die Zonen auswiesen, in die sie sich noch bewegen dürften, während Island jedem popeligen Vulkan gestatte Asche, Feinstaub und das pflanzenmordende CO2 in weitem Umkreise über Europa zu verstreuen. Zur Regelung der Vulkanausbrüche regte Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) an, zum Handel mit Klimazertifikaten nun aber auch den Handel mit Vulkanausbruchszertifikaten aufzunehmen, das sei, fügte er hinzu, höchste Eisenbahn und zwar meine er dabei die japanische. Länder ohne aktive Vulkane könnten dann Länder mit aktiven Vulkanen entlasten, in dem sie Ausbruchsanteile erwürben, das Ganze hätte keinen praktischen Nutzen, fiele also auch nicht aus dem Rahmen seiner Arbeit als Politiker. Der betroffene Vulkan Grimsvötn hat sich zu den Vorschlägen Herrn Ramsauers bisher nicht geäußert. Eine Stellungnahme wird jedoch stündlich erwartet.

10 Antworten zu „Feinstaubplaketten für Vulkane“


  1. 1 Prosemit 22. Mai 2011 um 09:58

    Eine berechtigte Forderung, die ich rückhaltlos unterstütze!

    Nachdem Vulkane und schlichtweg die Natur für 96,4 Prozent aller CO2 Emissionen verantwortlich sind, ist es endlich Zeit, hier energisch einzuschreiten. Es kann nicht sein, daß wir 3,6 Prozent der Klimakillertreibhausgase mit aller Härte des Gesetzes und des Finanzamtes bestrafen und den Rest ungeschoren davonkommen lassen.

    Nun sehe ich ein, daß Island gewisse Probleme hat, die Feinstaubplaketten und die CO2 Zertifikate voll zu bezahlen, ich bin aber sicher, daß wir das Geld Island leihen können und genauso prächtig an den Zinsen verdienen können, wie wir das bisher mit Griechenland vorführen konnten.

    Nichts ist gefährlicher als Feinstaub, möchte ich hier noch anfügen. So gefährlich, daß in den deutschen Städten, die Vorreiter im Kampf gegen Rechts den Feinstaub sind, die Messdaten nicht mehr stündlich veröffentlicht werden. So wird der weiteren Verunsicherung der Bevölkerung Rechnung getragen, die sich – so noch nicht hirnamputiert – wundert, wieso zu bestimmten Jahreszeiten und Wetterkonstellationen die Feinstaubkonzentration völlig unabhägig vom Verkehr ansteigt oder abnimmt.

  2. 2 ostseestadion 22. Mai 2011 um 11:22

    Solange es Vulkanier_Innen in höchste Posten bei der Sternenflotte schaffen, hab ich nicht viel Hoffnung.
    Diese Lobby hat die ganze Gesellschaft schon so dermassen durchsetzt.
    Hier hilft nur noch ein Neuanfang. Ohne Vulkane und Plattentektonik und son Mist allet.
    Oder resigniernd aufgeben. Ick wees it nich :-(

  3. 3 vakna 22. Mai 2011 um 12:05

    @ostseestadion:

    Ohne Vulkane ist die Erde in etwa 15000 Jahren ein Eisball.
    Zumindest der Klimaerwärmung wäre damit Einhalt geboten. Der Überbevölkerung wahrscheinlich auch.
    Also sollten wir es tun und einen Neuanfang wagen, ohne Vulkane und Plattentektonik!

  4. 5 Karl Eduard 22. Mai 2011 um 12:28

    Wir sind es unseren Kindern schuldig!

  5. 6 Rucki 22. Mai 2011 um 12:31

    Vulkane abschalten, jetzt!
    Der Feinstaub sollte nur noch aus erneuberbaren nachwachsenden Feinstaubquellen gewonnen werden.(Blütenpollen)

    Dieses Frühjahr hat bewiesen, dass Deutschland mit erneuerbaren Feinstaubquellen gut versorgt werden kann, so dass die Feinstaubplaketten auch ohne umweltschädliche Vulkantätigkeit gewährleistet ist.

  6. 7 Beipflichter 22. Mai 2011 um 16:34

    So was ungehöriges von diesen isländischen VulkanInnen. Können die nicht warten, bis bei uns eine grössere und entscheidende Wahl ansteht ? – So viel ökologisches Konditionier-Potential einfach zu verschenken Nicht warten zu können, bis das Bundes-Hornvieh mit ökoschlotternden Knien und katastrophen-gestrichen vollen Hosen seine Kreuzchen unter die “richtige Partei” macht.

  7. 8 stalker 22. Mai 2011 um 18:08

    auch hier in Deutschland sind die Vulkane inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen! Sie tarnen sich als Biedermänner und zahlen pünktlich ihre Steuern! Jedoch: die Demokratie muss wehrhaft sein. Aufklärung über Vulkantätigkeiten mitten in Deutschland gerade an den Schulen und Kindergärten tut not. Sie sind unter uns! Wehret den Anfängen! Wir fordern das Vulkanverbot für Deutschland!

  8. 9 ostseestadion 22. Mai 2011 um 18:56

    Das wird nicht so einfach möchlich sein. Seit der Ätna 1463 statt roter – bräunliche Asche spukte, sind die Vulkanier_Innen längst vom VS durchseucht.
    Völlig zu Recht, übrigens . Es bestand die Gefahr, daß sich dieses braune Staubungut bis in die Mitte der Gesellschaft durchsetzt.
    Da sollen sich mal die Antifant_Innen drum kümmern !

  9. 10 Anna Luehse 23. Mai 2011 um 16:13

    „Heute liegen genau so klare Beweise für eine ökologische Kristallnacht vor, wie mit dem Klirren zerberstender Scheiben in Berlin.“
    (Al Gore in seinem Buch „Wege zum Gleichgewicht“, Frankfurt, Fischer, 1992)

    Die isl. VulkanInnen haben offenkundig keine Ahnung was sie da treiben.


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