Besonders dann nicht, wenn er sich ungebeten in der eigenen Wohnung aufhält, dann nennt ihn der Wohnungsinhaber eigentümlicherweise Einbrecher, Räuber und Dieb und holt die Polizei, die das Subjekt entfernen soll. Geht es um das Haus Deutschland aber, dann ist Laxheit verbreitet. Ach, lass doch den armen Einbrecher, der über die Grenze eingebrochen ist, da, wo er herkommt, da geht es im so schlecht, weswegen er sich ruhig an uns bedienen darf, er darf von unseren Tellerchen essen, aus unseren Becherchen trinken und natürlich in unserem Bettchen schlafen, denn wenn es um das Haus Deutschland geht, dann kommt uns der Verstand abhanden und nur noch die Liebe zählt.
Vergessen wird aber leider immer, daß wir ein Staatswesen sind, mit Gesetzen und Abgaben und wir unser Haus letztendlich für uns eingerichtet haben, wir fallen ja auch nicht, sagen wir mal, in Polen ein und erwarten, daß die Polen uns lebenslang beköstigen, weil wir ihnen eine Jammergeschichte erzählt haben. “Hach, immer der Hunger, hach, immer der Zwang zu arbeiten”, und in Polen, so haben wir gehört, gibt es alles gratis und wir dürfen sogar noch unsere Sippe nachholen, es ist wie im Schlaraffenland, nur schöner. Und die Polen gehen gerne für uns arbeiten, während wir Integrationsbeauftragte werden, die den Polen erzählen, während sie für uns Essen ranschaffen und Taschengeld und Unterkünfte, wie unsensibel sie mit uns umgehen, weil sie manchmal böse gucken, wenn sie von der Arbeit kommen und wir sie kurz vor der Haustür berauben oder ein wenig auf den Kopf treten.
Und im Gegensatz zur eigenen Wohnung, da kommen auch immer gleich die anderen Mitbewohner angerannt und bilden Initiativgruppen, auf daß der Einbrecher ja auch verweilen darf und sogenannte Christen bieten dann Kirchenasyl dem fremden Banditen, denn, er ist ja auch nur ein Mensch und klar ist er das, aber deshalb muß man ja nicht gleich mit ihm kuscheln und ihn hätscheln und tätscheln. Und natürlich sagt von den Guten der Einbrecherunterstützungsorganisationen niemand, Frau oder Herr Klau mögen doch auf seine eigenen Kosten versorgt werden, oh nein, die Gemeinschaft soll dafür bluten, was immer heißt, die Anderen. Daß die Anderen aber nicht merken, daß sie es immer selbst sind, wenn von Solidarität die Rede ist, die die armen Menschen ja nicht dahin zurückschicken kann, wo der Pfeffer wächst, das ist allerdings ein bedenkliches Zeichen. Und gut, daß in Deutschland wenigstens die Falschparker noch verfolgt werden.
Heul, jammer, flenn
Warum erst nach zwanzig Jahren? 20 Jahre Geld für solche Subjekte verpulvert. Wer bezahlt das? Wir alle. Geld, das uns entzogen wird, für Ausbildung, Infrastruktur, Pflege der Alten. Raub, geduldet und begünstigt durch deutsche Behörden.
Ich hatte vor einiger Zeit Mark Twain zitiert, dem auf seiner Reise durch Deutschland aufgefallen war, daß – zumindest damals – Gesetze auch tatsächlich durchgesetzt wurden. Damals war man noch nicht rassistisch im Kaiserreich.
Heute ist man rassistisch, denn die Frage, ob Gesetze angewandt werden, hängt von Herkunft und Rasse des Übetreters ab. Ganz wesentlich…