Jaaa! Sinkende Lebensqualität ist so super!

Besser schlechter leben? Kein Problem. Sachsen – Anhaltinische Kommunen, die Erfahrungen aus der DDR mitbringen, zeigen, es geht auch ohne Licht und zur Not kann auch auf das Lesen verzichtet werden. Wozu gibt es denn Hörbücher!? Nicht verzichten können die Kommunen allerdings auf die vielen migrierten Menschen, die ohne jegliche Sprachkenntnis, ohne jemals einen Berufsabschluss genossen zu haben, der sie für deutsche Verhältnisse nützlich erscheinen läßt, und ohne jeglichen Willen zur Integration oder Bildung, in ihren verschwundenen Mauern leben. Diese werden in Sachsen – Anhalt gerne behaust und wenn dann alle Lichter ausgegangen sind, dann freuen wir uns, wieder die Sterne am Nachthimmel zu bewundern.

9 Antworten zu „Jaaa! Sinkende Lebensqualität ist so super!“


  1. 1 Prosemit 26. Juni 2011 um 09:09

    Was heißt hier sinkende Lebensqualität.

    Wennwir Mutter Gaja für unsere Kinder schützen wollen, dann darf kein Opfer zu hoch sein. Denn wir haben diese Welt nur geborgt, von wem auch immer.

    Außerdem weiß jeder, der einmal auf einer Safari war, daß auch das einfache Leben Spaß machen kann. Ein Lagerfeuer unter offenem Himmel, das Sternezelt über uns ausgebreitet, von Ferne brüllen die Wilden, ähem die Löwen und wir wissen ganz genau, daß wir wieder nach Hause fliegen können.

  2. 2 Karl Eduard 26. Juni 2011 um 09:16

    Mutter Geier strickt uns dafür zum Dank warme Socken zu Weihnachten.

  3. 3 Waffenstudent 26. Juni 2011 um 09:35

    Das Fatale an der Entwicklung ist, daß unsere Jugend ex kathedra verprekariatet wird. Ein monatliches Familieneinkommen unter 3.500 Netto bringt heute keinen mehr weiter, meinte unlängst ein leitender Angestellter. Ich habe das lange bestritten, gebe aber zu, daß der junge Mann recht hat. Eine Wohnung von mittlerer Qualität kostet mindestens 1000 eher mehr. Kinder sind teuer, und da fallen für Lebensmittel und Extras etwa 1.500 an. Ein Auto verschlingt ebenfalls 500. Somit bleiben noch 500 für Versicherungen, Hobby, Urlaub, und zum Sparen. Der Erwerb einer Immobilie ist dabei unmöglich. 1950 konnte ein deutscher Alleinverdiener ein Haus (zwar ganz bescheidenes Haus) finanzieren. Heute reicht das Einkommen von Doppelverdienern oft kaum für die Miete. Noch vor fünf Jahren bekamen CNC-Dreher im Siegerland 50 Euro pro Stunde. Heute müssen die sich mit 15 bis 25 begnügen. Im Erzgebirge soll man sogar für weniger als 10 Euro in der Stunde malochen. Sparen, Heiraten, Bauen und Kinder Zeugen, das ist angesichts schmaler Kasse gar nicht mehr möglich- Es sei denn, man lebt wie die “Hutterer” in einer christlichen Form der Urgemeinde. Übrigens wurde einem Gutverdiener die Baufinanzierung abgelehnt, weil er zwei Kinder hat und bereits 30 Jahre mit einer Frau verheiratet ist. Das sind Risikofaktoren, meint die Bank; denn statistisch stehe die Scheidung unmittelbar bevor, und Kinder sind heute langlebige teure Luxusartikel. Aber abgesehen davon sind Banken an Immobilienfinanzierungen heute gar nicht mehr interessiert und lehnen sie grundsätzlich ab!

  4. 4 Karl Eduard 26. Juni 2011 um 09:45

    Das hervorragende ist doch, daß deutsche Regierungen, trotz vollmundiger Absichtserklärungen, gar nicht daran interessiert sind, daß junge Familien (Mutter + Vater + Kind + Kind + …) auf eigenen Beinen stehen. Wer sollte dann die Arbeitslosen der Betreuungsindustrie versorgen?

  5. 5 Henning zu Henningsheim 26. Juni 2011 um 10:54

    … obwohl sie nichts zum Thema beiträgt, hier trotzdem die neunmalkluge Bemerkung: Es heißt “Sachsen – Anhaltisch”, auch wenn`s doof klingt. :o )

    H. z. H.

  6. 6 Blond 26. Juni 2011 um 19:18

    K.E., Du solltest es lassen.
    Solche negativ wirkenden Artikel aufzuarbeiten.
    Das ist nicht hilfreich, den einfachen Leuten von abgeschaltetem Straßenlicht, ausgestellten Wasserversorgungen von Brunnen u.Ä.m. wegen Nicht-Liquidität des Staates zu berichten

  7. 7 Blond 26. Juni 2011 um 19:22

    Die Leute könnten ja auf den völlig absurden Gedanken kommen,
    der Staat sei zahlungsunfähig – also quasi pleite.
    -
    Oder so.

  8. 8 netzwerkrecherche 27. Juni 2011 um 07:14

    Und das im Land der Frühaufsteher!

    «Wir stellen uns darauf ein, eines Tages das Licht wieder anzumachen.»

    Hoffen und harren hält manchen zum Narren. Aber vielleicht schalten die ausländischen Fachkräfte das Licht wieder ein.

  9. 9 Blond 27. Juni 2011 um 07:22

    Wenn der Ofen erst einmal aus ist, …?


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