Obama besorgt über Abwesenheit von Demokratie in Deutschland

Wie ein Pressesprecher des Weißen Hauses den amerikanischen Präsidenten zitierte, der sich nach dem Anschlag auf einen Oppositionellen in Berlin äußerte, den fünf vermummte Angreifer auf der Bösebrücke am S-Bahnhof Bornholmer Straße in Prenzlauer Berg von hinten attackierten und ihm Schläge in den Nacken versetzten, sei dieser sehr besorgt um den Zustand von Meinungsfreiheit und Demokratie in Deutschland. Es scheint, soll der Lichtbringer der Freien Welt im internen Kreis geäußert haben, die Verleihung des Freiheitspreises an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel,  habe diese als Aufforderung genommen, die Freiheit, auch einer anderen legalen Partei als der CDU anzugehören oder der DIE LINKE, gänzlich abzuschaffen. Er, Obama, sei sich aber nicht zu fein, gegebenenfalls auch eine Frau durch ein Spezialeinsatzkommando der amerikanischen Streitkräfte gefangen nehmen zu lassen und dann für eine würdige Bestattung auf See zu sorgen. Immerhin wäre das auch im Sinne der Gleichberechtigung. Im Falle einer gelungenen Aktion bitte das Weiße Haus die Deutschen aber, von Glückwünschen abzusehen, die Post in Washington sei nicht auf eine Millionenflut begeisterter Briefe aus Deutschland eingerichtet, der Präsident wünsche dafür auch keinen Dank, so etwas zu tun, im Falle von Diktaturen, das wäre einfach selbstverständlich und ihm Herzenssache.

2 Antworten zu „Obama besorgt über Abwesenheit von Demokratie in Deutschland“


  1. 1 Prosemit 26. Juni 2011 um 08:01

    In anderen Ländern würde man ohne eine Sekunde zu zögern unterstellen, daß es sich bei den Schlägern um bezahlte Schergen der regierenden Junta handelt.

    Und…

    Die Idee, daß irgendjemand Mutti einmal zur Verantwortung ziehen sollte, sie trägt sie ja so ostentativ alternativlos vor sich her, ist überaus reizend.

  2. 2 Karl Eduard 26. Juni 2011 um 08:25

    Zum Glück sind wir eine Demokratie, da geschieht so etwas nicht. Die Mehrzahl der Kommentatoren ist sich auch darüber einig, daß den Anfängen gewehrt werden muß. Hier wurde vielleicht für die Zukunft Schlimmeres verhindert. Wäre Hitler bereits als Baby in der Wiege erstickt worden, könnten wir heute noch brav Geld an unsere europäischen Freunde abführen, als Wiedergutmachung für den Ersten Weltkrieg.


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