Leute mit Hüten

Hochzeitsgesellschaft von 1911. Hier wird einem der ganze Wahnsinn der wilhelminischen Herrschaft vor Augen geführt, während Braut und Bräutigam, nebst Gästen vor der Kamera posieren, fehlen der mordende Gärtner, die Dienstmagd, der Kutscher, der Heizer, der Lehrer, die Stallbesorger und all die Leibeigenen der ostelbischen Juncker, deren Schreckensregiment jede heutige islamische Sklaverei in Deutschland wie eine Badekur erscheinen lässt. Meint der SPIEGEL. Darum sind wir auch froh, wenn ab und zu ein moderater Moslem in Deutschland sich eine Sklavin einfliegen lässt und die sogar im Töchterzimmer auf dem Boden schlafen darf. Das wäre in Preußen nie möglich gewesen. Diese Vertraulichkeit und Kameradschaft gar, zwischen Herren und Sklaven und gleich würde der Autor zum Islam konvertieren, um das auch einmal unangefochten tun zu dürfen. Sich eine Sklavin halten oder vier Frauen. Alleine, es fehlen die Zeugen.

Hier strahlt die Gesellschaft, außer der Braut, die ein wenig bedeppert guckt, klar, Wilhelm hat den Deutschen die Weltherrschaft versprochen und es beschönigend “Platz an der Sonne” genannt. Da kann man schon strahlen, wegen der popeligen Kolonien, die sonst kein Mensch wollte. Weder England, das ganz Indien geschluckt hatte, oder Spanien, England  und Frankreich, die das restliche Afrika beglückten. In drei Jahren ist Krieg, also, Kinder, geniesst die Ehe. Nachher ist keine Zeit mehr dazu.

8 Antworten zu „Leute mit Hüten“


  1. 1 Prosemit 30. Juni 2011 um 05:48

    Ein Photo, das mehr zeigt.

    Man sieht die “Wohlhabenheit”, einen nie mehr dagewesenen und auch nicht mehr kommenden Reichtum. Die Kleider waren nicht so voluminös, weil es die Leute fror, sie trugen auch nicht diese auffallenden Hüte, weil die Sonne schien.

    Der Grund war simpler und nachvollziehbar. Es war genügend Geld vorhanden. Wenn gutes Tuch 50 Mark der Meter kostet, dann braucht man eben 10 Meter, besser als zwei Meter. DAS zeigt Reichtum, je üppiger ein Kleid geschnitten, je aufwendiger ein Hut gearbeitet, umso sichtbar teurer für alle. Tressen, Litzen und Borten an Uniformen kosten bares Geld, je feiner geflochten, desto teurer. Es war die Zeit der geklöppelten Spitzen. MEHR Arbeit und damit MEHR Geld konnte schlichtweg nicht in einen Umhang gesteckt werden. Man zeigte, daß man es hatte.

    Die “Reformkleider” kamen mit dem wirtschaftlichen Niedergang, als das Geld für gute Kleidung fehlte und man aus der Not geboren eine Bewegung der Sparsamkeit machte… und dieses schon damals “Reform” nannte. Parallelen zu Heute sind durchaus sichtbar.

    Die “überladene” und “gutbürgerliche” Wohnungseinrichtung, die geschnitzten Möbel, die üppigen Vorhänge und Wandbehänge, das bis ins letzte verzierte Stück Hausrat – sichtbares Zeichen einer Gesellschaft im Wohlstand.

    Bauhaus ist gerade deshalb so schlicht, weil dann jedes Geld fehlte, jede Säule extra, jeder gemauerte Bogen, jedes verzierte Fenstersims Geld kostete – Geld, das nicht mehr vorhanden war. Wie heute…

  2. 2 Prosemit 30. Juni 2011 um 06:18

    Aha!

    Glatze, Springerstiefel, Sweatshirts mit doppeldeutigen Buchstaben wie z.B. die britische Marke LoNSdale – der “klassische” Skinhead-Stil gilt in rechtsextremen Kreisen als out!

    http://www.bild.de/politik/inland/neofaschismus/neue-outfits-18597666.bild.html

    Meine Suche entlarvt die NeoNaziszene bei Mode und Parfum. BILD übernehmen sie!

    BirkeNStock
    AtkiNSoNS
    GaiNSboro
    Harry IveNS
    Helena RubiNStein
    Les CopaiNS

    und die unsäglichen

    Armani JeaNS

    Auf die Idee kam ich noch garnicht.

  3. 3 Karl Eduard 30. Juni 2011 um 07:38

    Wer traut sich da noch Designerklamotten zu tragen. Und vor allem die Designerklamottenläden, die werden jetzt schwer geächtet.

  4. 4 Sophist X 30. Juni 2011 um 08:12

    Die ostelbischen Junker, für immer als Inbegriff der Ausbeutung und Misshandlung Untergebener in die Köpfe aller Menschen gebrannt, die Der Spiegel lesen, trieben es schlimmer als die mittelöstlichen Erdöljunker in Arabien, die kürzlich, ohne ihren Glaubensbrüdern in Indonesien Bescheid zu geben, eine indonesische Hausangestellte hinrichteten. Da ausländische Hausangestellte in Arabien traditionsgemäß schlechter als Vieh behandelt werden, sah sich die indonesische Regierung nun bis auf weiteres veranlasst, diese Form von Arbeitskräftetransfer nach Arabien zu unterbinden.
    Das alles verblasst natürlich vor den Greueln der ostelbischen Sklavenhalterjunker, deren Untaten nicht im hier und heute wie in Arabien, sondern nur noch in langen Heimatgeschichten stattfinden, die aber den Autoren des Der Spiegel präsenter sind als alle Nachrichten aus dem fernen Morgenland, denn wer ostelbische Junker als schwarze Flecken auf der historischen Weste hat, der soll erst garnicht auf die Idee kommen, rauhe Sitten der islamischen Kultur zu kritisieren.

  5. 5 netzwerkrecherche 30. Juni 2011 um 08:39

    …sie trugen auch nicht diese auffallenden Hüte, weil die Sonne schien.

    Quatsch, die dienten als Schutz vor dem Ozonloch, welches die reaktionären Schlotbarone in den Himmel geschossen hatten.

  6. 6 Rucki 30. Juni 2011 um 09:16

    Die Damenhüte dieser Zeit legen noch heute Zeugniss ab von der Unterdrückung der Frau im wilhelminischen Zeitalter.

    Dagegen ist das islamische Kopftuch geradezu “ein Symbol der Frauenbefreiung. Der Islam befreit die Frau vor “Rechten” er steht im Kampf gegen “Rechte” ganz vorne.

  7. 7 Prosemit 30. Juni 2011 um 09:20

    netzwerkrecherche 30. Juni 2011 um 08:39


    Quatsch, die dienten als Schutz vor dem Ozonloch, welches die reaktionären Schlotbarone in den Himmel geschossen hatten.

    Sie haben natürlich Recht. Die reaktionären Schlotbarone waren die Schlimmsten von allen. Dagegen war selbst der ostelbische Junker ein Waisenkind.

    Die Schlotbaraon bauten sogar eigene Siedlungen für die ARbeiter, dait sie diese permanent unter Kontrolle hatten. Doch zu den Kopfbedeckungen :

    Den Hut ziehen, gut behütet, mit entblößtem Haupt, unter die Haube kommen… Hüte waren mehr als Schutz vor Sonne, auch wenn man sie trug, um sich vom gebräunten Landvolk abzuheben. Die weiße Hautfarbe signalisierte, daß man sich nicht zum Erwerb im Freien aufhalten mußte. Das vielleicht wichtigste Statusssymbol als Hut war wahrscheinlich der Tropenhelm.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Tropenhelm

  8. 8 Prosemit 30. Juni 2011 um 09:26

    Ich habe noch solchen Tropenhelm vom Großvater. Er trug ihn tatsächlich.
    Mit Lüftung oben. Und die Neger trugen ihre isolierende Krause. Nicht die heutige Glatze, die sie rasieren, weil sie das krause Haar “vernichten” als negroides Merkmal (Südafrikas Bleistift Test) vernichten wollen.

    http://www.antiek-specials.nl/tropenhelm.jpg


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