Bei Tangsir gibt es eine feine Diskussion über Alexander von Mazedonien, den die Geschichtsbücher “der Große” nennen, auch, nachdem er schon lange tot war. Natürlich war er in einer Zeit, als arkadische Zustände auf der Erde herrschten, das Lamm mit dem Wolf herumtollte und sich viele unterworfene Völker im Persischen Großreich nichts sehnlicher wünschten, dieser Zustand möge nie zuende gehen, wie auch wir Deutschen uns das wünschen, ewig in der EU zu bleiben und für alle anderen Staaten zu zahlen, ein Schlächter und Zerstörer der Kultur, da, wo seine Soldaten hinkamen. Denn es ist nun einmal leichter, irgendetwas abzubrennen, als Neues dafür zu errichten. Und richtig ist auch, ein totgeschlagener Bauer bestellt nicht den Acker, ein erschlagener Sterndeuter deutet nicht mehr die Sterne und ein Architekt kann, ist er einmal tot, nicht weiter scheussliche Regierungsbauten errichten. Da hat Tangsir schon ganz recht. Alexander war groß darin, ein anderes Reich zu zerschlagen.
Vergessen sei aber auch nicht das fremdenfeindliche Verhalten der Griechen vor ihm. Statt sich den persischen Bootsflüchtlingen an den Hals zu werfen, die gekommen waren, die Facharbeiterprobleme der Griechen zu lösen, haben sie sie völlig unsensibel ins Meer geworfen, wir wären heute sonst alle glückliche Perser und würden auf Teppichen zur Arbeit reiten, um unseren Teil zum Erblühen des Persischen Reiches beizutragen. Und deshalb ist auch nicht einzusehen, warum solche Leute, wie die Griechen, Geld von uns bekommen.
Persische Facharbeiter landen in Booten an – der Empfang ist frostig
Der Legende nach soll ein griechischer Läufer vom Schlachfeld Marathon nach Athen gesandt worden sein, um den erwartungsfrohen Unternehmern und Migrationsarbeitern verstört zu berichten, daß es dieses Mal nichts wird, mit der glückseligmachenden Einwanderung. Während Maria Böhmer (CDU) händeringend nachfragte, ob, um Athenes Willen, hoffentlich keine Migranten betroffen wären, von der Schlächterei, sollen etliche Tausend athenischer Frauen und Mädchen hörbar aufgeatmet haben. So die Legende.
Ja, wirklich lesenswert.