Freiburg, 26.Juli (1870). Die kleinen Händel der Streifpatrouillen im Saarbrücker Bezirk fangen an, langweilig zu werden; indeß soll es uns die Mühe nicht verdrießen, alles gewissenhaft zu verzeichnen, was wie ein Zusammenstoß aussieht. So hat die “Köln. Ztg.” wieder einige Notizen von dort, 21. Juli, über die Ereignisse der letzten Tage. “Die Franzosen klagen über die Gewaltmärsche, die sie in letzter Zeit gemacht hätten. Die Hitze ist entsetzlich und erschwert unseren braven Soldaten sehr den Dienst. Täglich haben wir kleinere Knallereien, Besuche hüben und drüben; bald machen die Franzosen einen kleinen Abstecher, bald wir ihnen. Der Feind steht drüben in Stärke von zwei Brigaden mit etwa 16 Geschützen, ist aber augenscheinlich noch nicht fertig. Die Bevölkerung von Saarbrücken ist fortwährend auf dem Exerzierplatz versammelt, von welchem man die Franzosen beobachtet. Die letzte Nacht erwartete man allgemein einen Überfall. Die Bevölkerung der Stadt schlief nur mit einem Auge. Indeß ist alles ruhig geblieben.
Vorgestern wurden in einer auf französischem Gebiete liegenden Schenke zwei sehr berauschte französische Infanteristen von einigen preußischen Zollbeamten betroffen. Die Franzosen warfen ihre Gewehre hin und liefen fort. Einer von ihnen entkam, der andere wurde gefaßt und nach dem nächsten Posten übergeben, von wo er nach Saarbrücken transportiert wurde. …
Von der Glotter, 24. Juli. Jener für die politische Situation so beherzigenswerte Artikel der “Times” vom 16. Juli liegt vor uns – … sondern wir meinen den Satz: Frankreichs Ziel in diesem beklagenswerthen Kriege ist bekannt: es will das linke Rheinufer haben, auf der anderen Seite hat Preußen oft erklärt, wenn es gezwungen würde, das Schwert gegen Frankreich zu ergreifen, es dasselbe nicht eher niederlegen würde, als es die alten deutschen Provinzen Elsaß und Lothringen dem “Vaterland” wieder zurückgegeben sind.” Also England weiß, daß Elsaß und Lothringen alte deutsche Provinzen sind, um was wir zu kämpfen haben, weiß was wir fordern und um was wir kämpfen – es ist Zeit, daß wir´s uns selber ins Gedächtnis rufen. *Freiburger Zeitung 27.07.1870*
Aus Saarbrücken wird der “Kölnischen Zeitung” vom 21. Juli gemeldet: Das Zündnadelgewehr hat bei erster Conkurrenz mit dem Cassepot gute Erfolge gehabt. Ein französischer Infanterist, der bei Tagesanbruch an der Grenze auf einen preußischen Infanteristen schoß, fehlte diesen, ging aber wieder vor, nachdem er geladen, wo ihn die preußische Kugel tödlich traf. Zwei französische Gefangene sollen eingebracht sein. - Am 24. früh fand bei Gersweiler ein Scharmützel mit dem Feind statt; derselbe ging mit 10 Mann Verlust zurück. Unsererseits kein Verlust. Das Zündnadelgewehr hat sich dem Cassepot gegenüber trefflich bewährt.
Gestern Abend wurde Saarlouis gegenüber von französischen Douaniers (Zöllner) auf eine Cavalleriepatrouille der Unsrigen geschossen und zwei Pferde verwundet. Heute nahm, wie gemeldet wird, eine Compagnie unserer Infanteristen das Zollhaus Schrecklingen nebst der Zollkasse. Die Douaniers wurden teils getötet, teils gefangen. Unsererseits ein Offizier verwundet. Fünf französische Deserteurs bei unsern Vorposten gemeldet.
Mit der Ostbahn trafen am Sonnabend Abend an 60 Dienstpflichtige aus Rußland ein, die sich sofort in Kiew um einen dort beschäftigten Landwehr Offizier gesammelt hatten und mit ihm nach der Heimat eilten, um gegen die Franzosen einzutreten. Sie wurden auf den russischen Bahnen frei befördert und erzählen, daß sie überall die freundlichste Aufnahme und Unterstützung gefunden. *Teltower Kreisblatt 27.07.1870*
Einer der wenigen Kriege, die zumindest bis heute nicht den Deutschen als Alleinschuld angelastet wird, dieser Guerre Franco-Allemand.
Wie kurz das Gedächtnis ist. Kennt noch jemand den Sedan-Tag?
Na, wie kann man nur einen Sieg über Frankreich feiern. Pfui und Doppelt – Pfui.
GESCHICHTE – BEHAUPTUNG: Deutschland begann den Bombenkrieg
FALSCH: Erste Bomben auf Deutschland am 5.9.1939
Wissen muß man auch, daß Groß Britannien und Frankreich am 3. September 1939 dem Deutschen Reich den Krieg erklärten, nicht umgekehrt. Ferner muß man wissen, daß England bereits zwei Tage nach seiner Kriegserklärung den Bomben-Terror gegen Deutschlands Zivilbevölkerung eröffnete. Am 5.9.1939 fanden erste Luftangriffe auf Wilhelmshaven und Cuxhaven statt. Am 12.1.1940 erster englischer Bombenangriff auf Westerland/Sylt. 25.1.1940 Weisung des OKW über die Kriegsführung: Verbot von Luftangriffen auf das britische Mutterland einschließlich der Häfen, mit Ausnahme der Docks von Rosyth und der Angriffe im Rahmen des Minenkrieges. 20.3.1940 Kiel und Hörnum auf Sylt werden mit 110 Spreng- und Brandbomben angegriffen. Volltreffer auf ein Lazarett. Im April 1940 erfolgten weitere Angriffe englischer Bomber auf Orte ohne militärische Bedeutung. 11.5.1940: Nachdem Churchill am 10. Mai Premier- und Verteidigungsminister Großbritanniens geworden ist, faßt er, ohne die Öffentlichkeit zu unterrichten, sofort den Entschluß zum Beginn der Bombenoffensive gegen die deutsche Zivilbevölkerung. Der Bericht des OKW stellt am 18.5.1940 erneut planlose britischen Bombenabwurf auf nichtmilitärische Ziele fest und warnt vor den Folgerungen. 30.5.1940: Deutsche Note an Frankreich betr. Behandlung abgeschossener Flieger: “Dokumente britisch-französischer Grausamkeit”. Erst jetzt, am 14./15.November 1940 werden erste deutsche Luftangriffe auf die kriegswichtigen Industrie-Ziele in Coventry geflogen – Monate nach Beginn des britischen Bombenterrors gegen zivile Ziele in Deutschland.
Ja. Aber das waren gute Bomben. Demokratische Bomben. Die dienten nur dazu, Adolf Hitler zu treffen. Daß der sich zu den Zeiten der Bombenangriffe nicht im Zielgebiet aufhielt, sondern nur seine Wähler und auch die, die ihn nicht gewählt hatten, wer konnte das ahnen?
Und was heißt schon, die ersten Bombenangriffe kamen von England. Die Engländer spürten eben den Schmerz der Polen, die unter deutschen Bomben litten. Die waren quasi emphatisch verbunden. Die Londoner schmerzte jede Bombe auf Polen so, als wäre sie in London gefallen. Heute sind die Fähigkeiten aber verlorengegangen.
PROLOG:
Also wer es immer noch nicht wußte, daß die Polen anno 1939 über unsere Wehrmacht hinwegfegten wie ein Wirbelsturm, der sollte einfach polnische Quellen bemühen; denn in Wahrheit hat Hitler sich sofort nach Elba abgesetzt als die unschlagbare polnische Luftwaffe Berlin in Schutt und Asche bombte, und polnische Ulanen bis an der Spree vorrückten. Darauf hat Italien Deutschland den Krieg erklärt, die Franzosen rückten an den Rhein vor und im Deutschen Reich kam es zu Meutereien. Die flüchtende feige Wehrmacht aber, die bei ihrem hinterhältigen Angriff gen Osten tatsächlich einige Kilometer über die polnische Grenze gelangt war, die hat sich dann nur noch an hilflosen polnischen Zivilisten ihr Mütchen gekühlt und in Polen furchtbare Verbrechen begangen, bevor sie sich auflöste und fluchtartig nach Westen über die Oder absetzte.
ERSTES PLAGIAT:
Als Polen den Krieg gewann
Brandenburger Tor 1945 Unsere Flieger bombardieren Berlin, Hitler nach Elba geflohen, auch Italien erklärt Deutschland den Krieg – meldete die polnische Presse im September 1939. Der damalige Radiohörer und Zeitungsleser glaubte, dass Polens Soldaten sich tapfer schlugen und diese an allen Fronten gegen die Deutschen siegten. Man bekam schon nach wenigen Tagen nach Ausbruch des Krieges den Eindruck vermittelt, dass dieser bereits so gut wie gewonnen war und die siegreichen polnischen Armeen nun Hitler nur noch vor sich hertrieben. Wer die polnischen Medien damals mit solchen Falschinformationen speiste will keiner mehr genau wissen, mal sollen es “wahnsinnige Redakteure”, Politiker der Opposition, oder sogar die Regierungspresse gewesen sein. Alles klang aber offenbar sehr glaubhaft, was heute noch in Archiven vorhandene Tagebucheinträge von einzelnen “nicht informierten” Politikern beweisen. Die Erfindungsgabe der Verantwortlichen kannte jedenfalls keine Grenzen, was Sie den nachfolgenden Zeitungs- Auschnitten aus jener Zeit entnehmen können.
Berlin in Trümmern
Eines der Lieblingsthemen der Medien waren schwere Angriffe polnischer Flugzeuge auf die deutsche Hauptstadt. Nach Angaben der Krakauer Zeitung gab es diese täglich. Regelmäßig kehrten die “Bomber” ohne eigene Verluste nach Polen zurück, obwohl einzelne Piloten sich später auch schon mal beklagten von Scheinwerfern deutscher Flaggeschütze geblendet worden zu sein. Die Standardmeldung sah in etwa so aus: “Unsere Piloten kehrten gesund und mit heiler Haut zu ihren Basen zurück, nur ein Korporal wurde am Bein verletzt”. Gleichartige Meldungen über deutsche Verluste lasen sich so: “Die Deutschen waren wie gewöhnlich überrascht vom plötzlichen Auftauchen unserer Flugzeuge und schossen ziellos durch die Gegend. Neben der Reichshauptstadt bombardierten unsere Flugzeuge heute auch Frankfurt/Oder, Danzig und vernichteten einen Stützpunkt der deutschen Luftwaffe in Posen sowie einen Flughafen in Breslau” – schrieb die “Krakauer Zeitung” am 11.9.1939. Die Zeitung “Morgen-Express” berichtete am 8.9.39, dass polnische Bomber nun auch den Briten zur Hilfe geeilt seien in ihrem Kampf um die Zerstörung deutscher Industrieanlagen. Der bedeutende Teil Berliner Industrieanlagen sei vernichtet worden, hierunter auch diese von Krupp nach zwei schweren Angriffen.
Schlachtschiff “Gneisenau” versenkt
Das “Lodscher Echo” meldete schon am 4 September die erste große Niederlage der deutschen Luftwaffe in Polen: “64 allerneuste Flugzeuge des Eindringlings wurden abgeschossen, über 180 Piloten werden nicht mehr nach Deutschland zurückkommen”. Deutsche Bomber sind ein leichtes Ziel sowohl für die Flugzeugabwehrartillerie, als auch für unsere Jagdflugzeuge die mit einer Geschwindigkeit von über 450 km/h den Feind stellen und dann vernichten” – schrieb ein Journalist “des Echos”. Am 14. September liess auch der “Morgenexpress” seiner Einbildungskraft freien Lauf und behauptete, dass die deutsche Luftwaffe nun wegen Mangels am Benzin garnicht mehr angreife, denn den notwendigen Kraftstoff habe man irrtümlich an die Westfront geschickt. Viele historische Indizien weisen daraufhin, dass sogar Regierungsmitglieder den Lügen der Medien und anderer Politiker auf den Leim gingen. Der damalige Vize- Ausenminister Polens an der Seite von Józef Beck, Jan Szembek, trug in seinem Tagebuch am 4. September 1939 ein: “In der Kaserne behaupten Offiziere, dass die Engländer Hamburg bombardieren, und die Franzosen in Deutschland einmarschiert sind. Eine Reihe von Nachrichten sind diesbezüglich auch im Ministerium eingegangen, so sollen 60 polnische Flugzeuge Berlin bombardiert haben und alle unversehrt zurückgekehrt sein. Auch Kiel wurde angegriffen und das Schlachtschiff “Gneisenau” versenkt”.
Hunderte polnische Jagd- Geschwader bereit
Die polnischen Luftstreitkräfte und die Kavallerie wurden damals von fast allen Medien besonders verherrlicht. Das Flugwesen nahm sogar schon vor dem Beginn des Krieges den wichtigen Platz in der Großmachtkampagne Warschaus ein. Die Polen glaubten den Lügen der Politiker und wähnten gleich Hunderte von Geschwadern der polnischen Luftstreitkräfte zum Einsatz gegen Deutschland bereit (1.9.1939 Krakauer Zeitung IKC). Effekte der Handlungen solcher Masse von Flugzeugen mussten natürlich zumindest dann auch in der Presse erscheinen. Am 19. September versicherte die Tageszeitung “Morgenexpress”, dass die Deutschen in Polen schon über 300 Flugzeuge verloren haben, wobei über tausend Mann Besatzung den Tod fanden. Diese Informationen, obgleich stark übertrieben, waren allerdings dann nicht so ganz abstrakt im Verhältnis zur Kriegswirklichkeit. Im ganzen September soll die deutsche Luftwaffe in Polen 285 Flugzeuge verloren haben, 279 wurden beschädigt und 400 Piloten wurden getötet oder vermisst. Nach Medienberichten fuhr die polnische Armee aber auch zu Lande und Wasser nur bedeutsame Erfolge ein. “Die Deutschen können dem Tempo des polnischen Angriffes nichts entgegensetzen” – Schrieb “ABC” am 5. September 1939, also zu einem Zeitpunkt als große Teile der polnischen Armee bereits an der Weichsel von der Wehrmacht in die Zange genommen worden und floh.
Betrunkene Kinder in deutschen Panzern
Die Redakteure der Warschauer Zeitung “ABC” waren besonders einfallsreich in ihren Erfindungen. Deutsche Soldaten stellten sie oft lächerlich wie z.B. in viel zu kleinen Uniformen dar. “Beim Anblick polnischer Ulanen mit ihren Bajonetten sind die Deutschen in Panik geflohen” – hiess es regelmäßig. Die Zeitung nahm in ihren Berichten jeweils Bezug auf Kriegsberichterstatter, die es aber im September 1939 überhaupt nicht gab. Auch verbreitete man das Gerücht, dass in deutschen Panzern nur Kinder saßen, was die rasenden Angriffe dieser “Monster” unterstrich, denn man hatte ihnen Alkohol verabreicht. Schon am 8. September waren deutsche Flugzeuge ständig über Warschau zu sehen. ABC beruhigte ihre Leser mit dem Hinweis, dass dies selbstmörderische Manöver der Deutschen seien. Die Maschinen hätten kaum noch Benzin und keine Munition mehr an Bord und seien damit wehrlose Opfer. Am 12.9.1939 meldete man sensationell dass die deutschen Panzer sogar schutzlos gegen Gewehrkugeln seien, da die Schützentürme nicht aus Stahl, sondern Blech produziert worden seien. Erst ab dem 19. September gaben einige polnische Zeitungen zu, dass die polnischen Heere bei Kutno, Lodsch und ?owicz müde seien und verzweifelt gegen ihre Einkreisung durch die Wehrmacht kämpften.
Ritterliche Polen
Nicht schlimmer als polnische Reiter und Piloten taten sich die Matrosen hervor. Die erste Geige spielte hierbei der polnische Zerstörer “Wicher”, der am 18. September 1939 mit der Vernichtung des deutschen U-Bootes U-37 den Untergang der deutschen Kriegsmarine eingeleitet haben soll. Nach jedem erfolgreichen Angriff auf deutsche Schiffe verhielten sich die Polen ritterlich und nahmen die Besatzungen versenkter Schiffe des Gegners an Bord. Die Heldentaten der “Wicher” waren unerhört, besonders wenn man die Tatsache berücksichtigt, dass dieses Schiff bereits seit dem 3. September auf dem Grund der Ostsee im Hafen von Hel lag, nachdem es durch drei deutsche Fliegerbomben versenkt worden war. Weniger mediales Glück hatten die Verteidiger der Danziger Westerplatte, deren letzter Mann laut “Dziennik Nowy” am 10. September sein Leben verloren haben soll, nachdem er und sein Kommandant sich selbst und die Westerplatte in die Luft gesprengt hatten. In Wahrheit waren aber kaum 16 von 182 Beschützern der Westerplatte umgekommen. Die gleiche Zeitung berichtete auch vom Einmarsch der Sowjets in Ostpolen am 17. September 1939: “Die rote Armee hat einen Teil des polnischen Gebietes an des Grenze liegend eingenommen. Die polnische Armee führt keine Kriegshandlungen gegen die sowjetische Armee aus”.
Frankreich patrouilliert an den Grenzen
Auch über die Ereignisse im Ausland während der ersten Tage des zweiten Weltkrieges berichten polnische Medien in ähnlicher Manier. Das “Lodscher Echo” druckte am 4. September 1939 sogar einen angeblich amtlichenen Bericht ab, in dem vom Beginn eines Angriffes der französischen Streitkräfte zu Land, Wasser und in der Luft gegen Deutschland zu lesen war. Man versah dieses Kommunique mit dem suggestiven Titel: “Frankreich hat alle seine Streitkräfte in den Kampf gegen die Deutschen geworfen”. Von einem orkanartigen Angriff auf die Siegfried-Linie und der Bombardierung deutscher Städte wird berichtet. Mit Bezug auf den “Pariser Rundfunk” meldeten auch andere polnische Zeitungen von siegenden französischen Truppen an Fronten zwischen Mosel und Rhein. Bekanntlich beschränkten die Franzosen aber ihren Beistand zu Polen damals auf das Patrouillieren an den eigenen Grenzen. Berichtet wurde durch polnische Medien auch über die Aktivitäten deutscher Kriegsgegner in Berlin und andererorts. Von Großdemonstrationen (“wir wollen keinen Krieg, wir wollen Brot”) ist zu lesen, Strassenschlachten mit der Polizei und unzähligen explodierten Bomben die Hitler gewidmet gewesen seien. “Pazifistische Flugblätter wurden sogar durch Bomber der Luftwaffe über großen Städten abgeworfen” – meldete “ABC” Warschau.
Mörderischer Journalismus
Bei der damaligen Masse propagandistischer Lügen war nur schwerlich herauszufischen welche Meldung denn wirklich echt war. Die verantwortlichen polnischen Zeitungen haben sich niemals für ihre damalige Berichterstattung entschuldigt, oder sogar frei erfundene Ereignisse revidiert. Blieb also nur moralische Gunst, dieser aber auch durch die dreiwöchige wütende Verteidigung Genüge getan worden war. Die letzte Warschauer Zeitung wurde noch am 29. September herausgegeben. Gedruckt wurde sie von zwei Männern mit einer Kurbel-Handpresse. In ersten Tagen des Krieges waren Gott sei Dank schon die Rundfunksender in Kattowitz, Lodsch, Posen und Krakau verstummt. Im September 1939 sollten Zeitungen vor allem für den Durchhaltewillen der Gesellschaft sorgen, aber auch mörderischen Hass gegen die Deutschen aufbauen. So wurden durch Journalisten barbarische Gräueltaten der deutschen Wehrmacht in den ersten Tagen des Krieges einfach erfunden. Solche Meldungen lebten dann aber nach dem Kriege wieder auf und dienen heute sogar dubiosen Journalisten, Historikern und Politikern als Vorlage zur Schürung antideutscher Ressentiments oder gar Geschichtsbüchern. Ein krasses Beispiel für Folgen derartigem mörderischem Journalismuses war eine Meldung der Warschauer ABC Tageszeitung, welche wider der Wahrheit, vor aus deutschen Flugzeugen abgeworfenen Diversanten warnte. Erst als dann die Lynchaktionen verdächtiger Unschuldiger bereits epidemische Ausmaße angenommen hatten, widerrief die Zeitung diese Aufforderung zu Mordaktionen.
Hitlers Armee konnte 1939 niemand besiegen
Gewissenlose Journalisten haben schon immer für schlimme Tragödien und Verbrechen in dieser Welt gesorgt. Auch Deutsche und Polen können hiervon zur Genüge berichten. Bestraft werden derartige Schreibtischtäter aber leider nur in den allerseltesten Fällen. Neben Hitler, Stalin und Churchill waren es vor allen Dingen auch polnische Nationalisten ,unter der Führung von Aussenminister Jozef Beck (“Ein notwendiger Krieg zur Wiederherstellung der nationalen Einheit”), die diesen grausamen Krieg gewollt und bekommen haben. Warschau und London hatten aber den Siegeswillen und vor allen Dingen die Stärke und Flexibilität der deutschen Streitkräfte dramatisch unterschätzt. Ehe die Briten und Franzosen, in einem Beistandspakt Polen verpflichtet, überhaupt reagierten, war Polen schon besiegt. Die gefälschten Siegesmeldungen polnischer Medien haben dann noch unzähligen tapferen Soldaten das Leben gekostet, die zuletzt noch im guten Glauben gegen den nicht zu schlagenden Feind angerannt sind.
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Quelle: http://polskaweb.eu/polnische-medien-lu … 42342.html
“Vorgestern wurden in einer auf französischem Gebiete liegenden Schenke zwei sehr berauschte französische Infanteristen von einigen preußischen Zollbeamten betroffen.”
Wie schön! Kein sog. Friedensforscher hat je das wirklich gemeinsame aller kriegsbeteiligten und Weltkriegs-beteiligten Soldaten erkannt, da sie ja nie selbst Soldaten waren, da ja sonst Mörder.
Doch das eigentlich versöhnende gegnerischer Soldaten ist der Suff. Wenn ich an meine Bundeswehrzeit denke, Manöver in Bergen-Hohne, das schönste war doch der gemeinsame Suff, mit den Amis, Holländern, Belgiern. (Die Briten waren nicht so angenehm) Gut wird mancher sagen, das waren ja Verbündete.
Dazu eine Anekdote:
Ich gehörte zu einer Drohnen-Batterie und die Drohnenflüge wurden, aus Distanz zwar, aber immer offiziell, von zwei russischen Manöverbeobachtern begleitet. Unser Spiess, bekannt als Meister der psychologischen Kriegsführung mit Alkohol, lud die beiden zu unserer Manöver-Advent-Feier ein, mit Erbseneintopf und deutschem Bier. Ich habe kaum je Menschen gesehen die so viel gefressen und gesoffen haben, wie diese beiden Russen. Als der Alkoholpegel auf beiden Seiten, die Käßmannsche Grenze weit überschritten hatte, war die Stimmung, unter sonst verfeindeten Soldaten, derart ausgelassen und fröhlich, da hätte jeder Friedensforscher seine Freude daran gehabt.
Doch diese Deppen sind ja nie Soldat gewesen.
Untersuchungsausschuss auf der Gorch Fock!
Ergebnis: Da wird gesoffen!
Ach nee, ihr Deppen, was für eine Erkenntnis!
Der Soldat wird für den Krieg ausgebildet, doch saufen tut er für den Frieden.
Deshalb wird es mit den Gotteskriegern nie Frieden geben, die dürfen nämlich keinen Alkohol!
@Waffenstudent
Ja aber das interessiert doch keine Sau, denn Geschichte ist, was später in Bücher geschrieben wird, nicht was war. Das was war, gilt dann als Lüge und Ungeheuerlichkeit und als Versuch, ein verbrecherisches Regime reinzuwaschen. Und wenn Du so etwas einem deutschen Schüler erzählen solltest, dann kannst Du gleich wegtreten.
@Rucki
Die Alkoholverträglichkeit der sowjetischen Waffenbrüder war auch bei uns gefürchtet. Wenn es hieß, offiziellen Einladungen zu folgen, um irgendeinen Jahrestag oder den Abschluß eines gemeinsamen Manövers zu feiern, dann wurden zuvor einige ölreiche Fischkonserven verdrückt. Hat aber nicht immer geholfen.
Beim Kampfsaufen gegen starke Gegener zu kapitulieren ist keine Schande.
Ich glaube, heute käme ich kaum noch gegen BischöfInnen an, das Alter fordert ja auch seinen Tribut.
Die Jugend von heute kann nicht einmal Saufen: Nachdem mein Plan mit dem Olympiasieg im Geräteturnen ausgeträumt war bemühte ich mich in eine Turnerschaft, pflichtschlagend aber noch mehr wettkampfsaufend! So 3 Kästen Bier am Abend pro Meetbankbesucher, wurden irgendwann zur Gewohnheit! Und da waren viele noch längst nicht besoffen, sondern fuhren mit dem eigenen Auto in die Klinik, um dort einfache Operationen durchzuführen. Besonders firm waren die Kommilitonen aus Norwegen, bei denen auch die Weiber mitsoffen, bis sie unter der Meetbank lagen. Deren Saufereien erstreckten sich sogar über mehrere Tage. Gut, das war die Qualität des Bieres auch noch besser und das Zeug war vor allem noch bezahlbar.
In meiner Schulzeit, da gingen die siegerländer Jungesellen Freitags mit ihren Wochenlohn in die Dorfkneipe und blieben dort, bis das Geld futsch war! Und wer von denen auf dem Bau schaffte, der kam aus dem Suff gar nicht mehr raus, weil jeden Tag ein Richtfest, ein Geburtstag oder eine Wette zu besaufen waren. Also vor 40 Jahren war Saufen noch ein fester Bestandteil der deutschen Wertarbeit und mindestens so anstrengend wie ein Marathonlauf. Die deutsche Wirschaftsleistung ist also fest gekoppelt an die Saufleistung unserer Werktätigen! Aber das kapiert ja heute keiner mehr!
Mein Lateinlehrer, der nie soff, der meinte aber, daß es wichtig sei, einen Menschen im Vollsuff zu erleben, weil nur dann sein wahrer Charakter sichtbar wird. Leute, die sich nicht besaufen, die hätten etwas zu verbergen, meinte er. Wenn ich heute ein Korporationshaus komme, dann treffe ich da nur noch auf Jüngelchen, die sich an die Bierflasche klammern, damit deren Vorrat möglichst lange reicht. Und trotzdem erzählen die einen semipermeablen temporären akademischen Sondermüll, den man sich vor 40 Jahren im Vollsuff nicht gewagt hätte zu artikulieren.
Vielleicht war das Bier damals billiger? Im Verhältnis.
ZUM SCHLUß:
Polnisches Kampflied von 1848
Brüder, Sensen in die Hände!
Auf zum Kampfe laßt uns eilen!
Polens Knechtschaft hat ein Ende.
Länger wollen wir nicht weilen.
Sammelt Scharen um Euch alle.
Unser Feind der Deutsche falle!
Plündert! raubet! senget!
Laßt die Feinde qualvoll sterben!
Wer die deutschen Hunde hänget,
wird sich Gottes Lohn erwerben.
Ich, der Probst, verspreche Euch
fest das ewge Himmelreich.
Jede Sünd’ wird Euch vergeben,
selbst der wohlbedachte Mord,
den der Polen freies Leben
unterstützt von Ort zu Ort!
Aber Fluch dem Bösewicht,
der vor uns für Deutschland spricht.
Polen soll und muß besteh’n!
Papst und Gott verspricht es mir.
Rußland, Preußen muß vergeh’n.
Heil dem polnischen Panier!
Darum jauchzet froh darein
„Polska zvie“ groß und klein!
1948 fand in Prag der Panslawismuskongress statt. Dort wurde die Vertreibung der Finnen, Deutschen, Italiäner und Türken aus ihren angestammten Siedlungsgebieten gefordert. Ausgeführt wurde aber zwischen 1919 und 1949 nur die Vertreibung der Deutschen!