Archiv für Juli 2011



Schnell reagiert

Der Club der Osloer Revolverhelden hat nach dem Attentat in Norwegen zügig reagiert und ihrem Mitglied Anders Behring Breivik die Mitgliedschaft entzogen. „Künftig“, so ein Sprecher des Clubs, in dem das Schießen auf wehrlose Scheiben geübt wird, „muß sich Anders Behring Breivik einen anderen Club suchen, um sich für die Ermordung anderer Leute fit zu machen“, außerdem würde seine Tat nicht der Clubsatzung entsprechen. Man empfehle dem ehemaligen Mitglied die Ausbildungslager von Hamas oder Al Kaida, die hätten einen ziemlich guten Ruf und der Besuch wäre, so deutsche Rechtssprechung, noch nicht einmal strafbar. Wie es mit der norwegischen aussähe, könne man im Moment nicht sagen, die Wahrscheinlichkeit wäre aber hoch, daß die Rechtslage ähnlich sei.

Der Club der Osloer Pistoleros warnte indes vor einem Generalverdacht gegen Pistolenschützen oder Clubangehörige. Viele Bodyguards, gab man zu bedenken, wären mit Faustfeuerwaffen ausgestattet, wenn die Regierung nicht einmal ihren Leibwächtern vertraue, dann sei die Lage wirklich hoffnungslos.  Andererseits könne man sich auch eine Ausstattung mit Panzerfäusten vorstellen,  Amokläufe mit Panzerfäusten wären in der Vergangenheit nur sehr selten vorgekommen, das wäre eine echte Alternative.

Pistoleros – ein unkalkulierbares Risiko

Auch Pakistan fordert Geld

Nicht nur Griechenland, Portugal oder Spanien wollen unser Geld, nein, auch Pakistan meldet wieder Bedarf an, seit Pakistan gelernt hat, daß der immer wiederkehrende Monsunregen Wasser vom Himmel und Geld aus dem Ausland bringt, ist es höchste Zeit, die nächste Hilfsaktion vorzubereiten. Pakistan besitzt zwar die Atombombe, was Deutschland nicht tut, seine Regierung hat aber kein Interesse, sich um die einheimische Bevölkerung zu sorgen, worin sie wieder der deutschen Bundesregierung gleicht. So werden die, die schon vom letzten Monsun weggeschwemmt wurden und immer noch darauf warten, daß jemand kommt, um an selber Stelle das Häuschen wiederaufzubauen, erneut betroffen werden, wir alle freuen uns bereits auf die Berichterstattung über jammernde und klagende Menschen, deren Hab und Gut abgesoffen ist, wie vor einem Jahr, dem Jahr davor und dem Jahr vor dem Jahr davor. Dann werden wir unsere Geldbeutel zücken und hineinsehen und feststellen, daß in ihnen dieselbe Ebbe herrscht, wie in der Staatskasse, das wird uns aber nicht abhalten zu spenden, immerhin haben die pakistanischen Menschen so viel für Deutschland getan, dem Autor fällt jetzt gerade nicht ein, was sie getan haben, aber was sie getan haben, das sollte uns zu höchster Spendenbereitschaft animieren.

Inzwischen gilt es aber, den verhungernden somalischen Piraten und Gotteskriegern Hilfe angedeihen zu lassen. Die Bundesregierung  wird dazu Flugzeuge bereitstellen und eine Großstadt, die muß zuvor natürlich von den Einheimischen geräumt werden, ausgelost wird sie unter Ausschluß des Rechtsweges, die Auslosung wird von der ARD ausgestrahlt, mit einer hohen Quote wird gerechnet, die Werbeeinnahmen der Sendung fliessen ganz unseren griechischen Freunden zu, das haben sie sich verdient.

Das löst Afrikas Probleme

Afrika leidet an mangelnder Intelligenz mit all den daraus resultierenden Problemen, nun istallieren umtriebige Entwicklungshelfer  tickende Zeitbomben mitten in die Dörfer, hoffen sie so, das Bevölkerungsproblem zu lösen?  Natürlich, mit den Händen im Kuhdung herumzurühren, das mag Europäern etwas unhygienisch vorkommen, aber schon Oma sagte, daß Dreck den Magen reinigt. Wenn auch die fröhlichen Neger, die hier primitive Biogasanlagen betreiben, in der Mittagshitze mit Biogas kochen können und nicht mehr Holz sammeln brauchen, sondern nur Kuhdung, fehlt es dann doch immer noch am Essen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich war es auch nicht!

Nachdem sich jetzt alle prominenten Blogs und Portale, die irgendwie am Islam herumkritteln und jeder prominente und nichtprominente Politiker, Schriftsteller oder Anderweitige weinend an die Brust geschlagen hat, um zu bekennen, daß es ihm leid tut, daß dieser Massenmord in Norwegen nur wegen der Kritik an den rechtschaffenden Muslimen zustande kam, und daß es zwar berechtigt sein muß, Muslime zu kritisieren, insbesondere, wenn sie bei uns auf unsere Kosten leben, aber dann doch nicht so, daß sie sich betroffen fühlen oder andere dazu animieren,  jetzt loszugehen, um ein Regierungsgebäude zu sprengen und keine Muslime zu töten, sondern junge Sozialisten!

Der Autor schwört, das hat er nicht gewollt, daß junge Sozialisten ermordet werden, und wenn ihm das auch keiner glaubt, weil es ihm keiner glauben will und weil es egal ist, was er schreibt dazu, es muß einfach sein, weil es sein muß, diese Anbiederung an den Mainstream.

Natürlich muß Kritik an den Muslimen erlaubt sein, wie auch Kritik am Papst oder an Israel erlaubt sein muß aber dann doch nicht so, daß sich Papstattentäter aufmachen oder Israel mit selbstgebastelten Raketen beschossen wird oder sich Leute da in Bäckereien in die Luft sprengen! In Israel!

Und, muß sich die israelkritische Szene jetzt fragen, was sie aber nicht tun wird, wieviele tote Palästinenser hat sie auf dem Gewissen, und wieviele Juden? Als direkte Folge ihrer Kritik, und „Hetze“ kann man ja wohl auch dazu sagen. „Wer Tod Israel“ skandiert und mit einer israelischen Flagge herumspringt, verziert mit dem Hakenkreuz, muß der sich dann wundern, daß vom Hass verblendete Leute, keine Einzeltäter, sich in sogenannten Qassam – Brigaden zusammenschliessen, daß sich geistig gestörte Linke aufmachen, ungebeten fremdes Seegebiet zu verletzen, in der Hoffnung, es wird dabei jemand getötet?

Oh nein, so lange es legitim ist, den Papst wegen seiner Kondomphobie als größten Massenmörder zu bezeichnen, so lange es gern gesehen wird, Ramallah mit dem Warschauer Ghetto zu vergleichen und das Leben der Gazaiten mit dem in deutschen KZ, so lange ist es gerade auch legitim, Leute abzulehnen, die einen islamischen Totalitarismus in unsere Heimat einführen und sie und ihre Helfershelfer aus tiefstem Herzen zu hassen.

Das Leben muß weitergehen

Norwegen ist in Schockstarre. Unfassbar diese Mordtat. Jedenfalls unfassbarer als das Massaker von Mumbay oder London oder 9/11, als Muslime, die den Koran nur nicht richtig verstanden, vor allem seine Offenheit, Toleranz und die Wertschätzung allen Lebens, nicht nur des muslimischen.

„Die Differenzierung, die damals von westlichen Politikern vorgenommen wurde“, so eine stolze norwegische Nichttrauernde vor den investigativen Ohren einer Praktikantin eines großen Pressehauses,  “in aller Welt, also das“, sagt sie, „also das war richtig putzig und mein Mann und ich, mein Mann wird derzeit im Irak gefangengehalten, weil er Al Kaida – Terrorist sein soll, so ein Quatsch übrigens, keiner muß Al Kaida beitreten, um das zu tun, was der Prophet befiehlt,  also wir haben damals tagelang darüber gelacht. Und wir haben unseren Kindern gesagt, die jetzt irgendwo in den Ferien sind und lernen, wie man Affen und Schweine erschiesst, also wir haben unseren Kindern gesagt, und dabei auf die westlichen Politiker gezeigt, in all ihrer offenbar gewordenen Blödheit,  die Ungläubigen, sie mögen zwar Computer und Raketen erfunden haben aber Allah hat den Muslimen dafür Verstand gegeben. Jedenfalls den Verstand, zu erkennen, wenn jemand die Hosen gestrichen voll hat und deshalb Lügen erzählt, um uns zu schmeicheln.

Freilich, das Leben muß jetzt weitergehen, im Kampf, Norwegen vollständig in das Haus des Friedens zu verwandeln, also daß hier die Gesetze Allahs herrschen, nicht diese Gesetze, die von Menschen gemacht werden an die sich darum auch keiner hält.  Meine Brüder und Schwestern arbeiten eifrig daran. Dann erst wird es Frieden geben, wie im Irak oder Pakistan, weshalb wir damals nach Europa gekommen sind, weil es hier so ruhig war, die Ungläubigen haben sich gelangweilt. Immer nur Tanz und Disco und Vergnügen und Treffen in Parks, um verliebt zu tändeln. Da hat die Würze gefehlt. Die Angst, in die Luft gesprengt zu werden, überfallen, beraubt oder vergewaltigt. Aber nur so merkt man doch, daß man noch lebendig ist, wenn einem der Tod im Nacken sitzt und man nicht weiß, als Ungläubiger, ob man den morgigen Tag überlebt, weil Allah dagegen entschieden hat. Das ist es doch, was wir hier tun, als Facharbeiter. Und das ist gut so und Allahs Wille.

Übrigens, fallen Sie nachher nicht der Sittenpolizei in die Hände, die seit heute morgen auf Beschluß der norwegischen Regierung aktiv die Einhaltung der vom Koran vorgeschriebenen Kleiderordnung kontrollieren darf. 50 Stockschläge sind nämlich kein Pappenstil. Ja, auch das haben wir erkämpft. Unsere eigene Gerichtsbarkeit in den Gebieten, in denen wir die Mehrheit stellen. Sie sagen, das wäre hier nicht der Fall? Nun seien Sie mal nicht so pingelig, wer hat das denn nachgezählt. Zur Not können Sie ja dann um Hilfe rufen. Aber glauben Sie, daß noch jemand kommt? Die Polizei etwa? Schönen Tag noch.“

Bild: In Norwegen muß das Leben weitergehen. Und auch der Kampf um die Gleichstellung der Frau. Eine stolze Norwegerin in traditioneller Tracht erzählt von ihrem einfachen Leben an der Seite ihres Mannes, der tagsüber Elche jagt und nachts Ungläubige, wenn er nicht gerade von US – Imperialisten in Einzelhaft gehalten wird. Sie sind hart und zäh diese Norweger und sie werden es überwinden. 

« Vorherige SeiteNächste Seite »


Blog Stats

  • 638,104 hits

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.