Was wir aus den letzten Stellungnahmen zum Blutbad in Norwegen ableiten können, bei dem die Polizei extra wartete, bis der Schütze genug in Blut gebadet hatte, ist, daß die Kritik an dem Betreiben von Atomkraftwerken schlimmer ist als jede unkontrollierte Kettenreaktion. Tschernobyl oder Fukushima sind nicht etwa auf Bedienungsfehler zurückzuführen oder ein Erdbeben mit nachfolgendem Tsunamie, sondern auf die Phobie, die manche Menschen gegen die Verwendung von Atomstrom entwickelt haben, insbesondere die Nutznießer von Solar-, Windkraft- und Biogasanlagen. Es soll, so heißt es, auch in Deutschland ein engmaschiges Netz von Atomkraftgegnern geben, deren Widerstand gegen eine saubere Technologie in Deutschland zwar noch keine Todesopfer gefordert hat aber daß die Kernkraftgegner tickende Zeitbomben darstellen, die irgendwann, in nächster Zeit, auch deutsche Atomkraftwerke zum Explodieren bringen, das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.
Archiv für Juli 2011
Kritik an Atomkraft schlimmer als Supergau
Veröffentlicht 27. Juli 2011 Satire , Zynisch und menschenverachtend 4 KommentareTags:Kritik an Atomkraft schlimmer als Supergau
Frankreich überfällt Deutschland
Veröffentlicht 27. Juli 2011 Geschichte , Hilfe man hat uns die Bildung geklaut , Was die Welt bewegte 12 KommentareTags:die alten deutschen Provinzen Elsaß und Lothringen, Die Bevölkerung von Saarbrücken, Die Hitze ist entsetzlich, Frankreich überfällt Deutschland, Saarbrücker Bezirk
Freiburg, 26.Juli (1870). Die kleinen Händel der Streifpatrouillen im Saarbrücker Bezirk fangen an, langweilig zu werden; indeß soll es uns die Mühe nicht verdrießen, alles gewissenhaft zu verzeichnen, was wie ein Zusammenstoß aussieht. So hat die „Köln. Ztg.“ wieder einige Notizen von dort, 21. Juli, über die Ereignisse der letzten Tage. „Die Franzosen klagen über die Gewaltmärsche, die sie in letzter Zeit gemacht hätten. Die Hitze ist entsetzlich und erschwert unseren braven Soldaten sehr den Dienst. Täglich haben wir kleinere Knallereien, Besuche hüben und drüben; bald machen die Franzosen einen kleinen Abstecher, bald wir ihnen. Der Feind steht drüben in Stärke von zwei Brigaden mit etwa 16 Geschützen, ist aber augenscheinlich noch nicht fertig. Die Bevölkerung von Saarbrücken ist fortwährend auf dem Exerzierplatz versammelt, von welchem man die Franzosen beobachtet. Die letzte Nacht erwartete man allgemein einen Überfall. Die Bevölkerung der Stadt schlief nur mit einem Auge. Indeß ist alles ruhig geblieben.
Vorgestern wurden in einer auf französischem Gebiete liegenden Schenke zwei sehr berauschte französische Infanteristen von einigen preußischen Zollbeamten betroffen. Die Franzosen warfen ihre Gewehre hin und liefen fort. Einer von ihnen entkam, der andere wurde gefaßt und nach dem nächsten Posten übergeben, von wo er nach Saarbrücken transportiert wurde. …
Von der Glotter, 24. Juli. Jener für die politische Situation so beherzigenswerte Artikel der „Times“ vom 16. Juli liegt vor uns – … sondern wir meinen den Satz: Frankreichs Ziel in diesem beklagenswerthen Kriege ist bekannt: es will das linke Rheinufer haben, auf der anderen Seite hat Preußen oft erklärt, wenn es gezwungen würde, das Schwert gegen Frankreich zu ergreifen, es dasselbe nicht eher niederlegen würde, als es die alten deutschen Provinzen Elsaß und Lothringen dem „Vaterland“ wieder zurückgegeben sind.“ Also England weiß, daß Elsaß und Lothringen alte deutsche Provinzen sind, um was wir zu kämpfen haben, weiß was wir fordern und um was wir kämpfen – es ist Zeit, daß wir´s uns selber ins Gedächtnis rufen. *Freiburger Zeitung 27.07.1870*
Aus Saarbrücken wird der „Kölnischen Zeitung“ vom 21. Juli gemeldet: Das Zündnadelgewehr hat bei erster Conkurrenz mit dem Cassepot gute Erfolge gehabt. Ein französischer Infanterist, der bei Tagesanbruch an der Grenze auf einen preußischen Infanteristen schoß, fehlte diesen, ging aber wieder vor, nachdem er geladen, wo ihn die preußische Kugel tödlich traf. Zwei französische Gefangene sollen eingebracht sein. - Am 24. früh fand bei Gersweiler ein Scharmützel mit dem Feind statt; derselbe ging mit 10 Mann Verlust zurück. Unsererseits kein Verlust. Das Zündnadelgewehr hat sich dem Cassepot gegenüber trefflich bewährt.
Gestern Abend wurde Saarlouis gegenüber von französischen Douaniers (Zöllner) auf eine Cavalleriepatrouille der Unsrigen geschossen und zwei Pferde verwundet. Heute nahm, wie gemeldet wird, eine Compagnie unserer Infanteristen das Zollhaus Schrecklingen nebst der Zollkasse. Die Douaniers wurden teils getötet, teils gefangen. Unsererseits ein Offizier verwundet. Fünf französische Deserteurs bei unsern Vorposten gemeldet.
Mit der Ostbahn trafen am Sonnabend Abend an 60 Dienstpflichtige aus Rußland ein, die sich sofort in Kiew um einen dort beschäftigten Landwehr Offizier gesammelt hatten und mit ihm nach der Heimat eilten, um gegen die Franzosen einzutreten. Sie wurden auf den russischen Bahnen frei befördert und erzählen, daß sie überall die freundlichste Aufnahme und Unterstützung gefunden. *Teltower Kreisblatt 27.07.1870*
Norwegen trauert
Veröffentlicht 26. Juli 2011 Gesindel , Hilfe man hat uns die Bildung geklaut , Ironie , Islamophobie , Kollaborateure , Zynisch und menschenverachtend 17 KommentareTags:Norwegen trauert
Das Land der stolzen Wikinger, der Fjorde und Trolle, trauert. Im Bild eine der stolzen Trauernden, in der typischen traditionellen Tracht der Norwegerinnen. Im Hintergrund ragen kühn Minarette empor, seit islamisierende Prediger die heidnischen Norweger zum Islam bekehrten, geht es aufwärts mit dem Land. „Allah gab dem Land in seiner Güte Erdöl, wie Allah jedem Land, das er seinem auserwählten Volk zugedacht hat, Erdöl schenkt“, so Lena Larson. In Kreisen von Verschwörungsspezialisten wird gemunkelt, das Attentat ginge auf das Konto der CIA, die überall ihre dreckigen Finger drin habe, wo es Bodenschätze zu holen gibt. Das muß wohl ins Reich der Phantasie verwiesen werden, denn Geheimdienste demokratischer Staaten würden nie Verbrechen begehen. Nie. Und wenn doch, dann immer mit den edelsten Absichten. Was sie dann ja wohl entschuldigt.
Ohne Gott und Sonnenschein
Veröffentlicht 26. Juli 2011 Von der DDR lernen heißt Siegen lernen , Zynisch und menschenverachtend 19 KommentareTags:Ohne Gott und Sonnenschein fahren wir die Ernte ein
Eine Meldung aus vergangenen Tagen, konkret dem 26.07.1973, : Lebensmittelpreisanstiege wegen Regens oder Hitze. Das gehört nun dank der wissenschaftlichen Großtaten der Genossin Merkel der Vergangenheit an, die nicht nur den Haß auf vermeintlich Fremde bekämpft, sondern auch Wind, Regen, Sonne, Hagel und Sturm zu kontrollieren vermag. Die Ausbildung an einer der Universitäten der Deutschen Demokratischen Republik hat es möglich gemacht. Es war eben nicht alles schlecht. Damals.
Bremst Oettinger den Fortschritt?
Veröffentlicht 26. Juli 2011 Satire , Von der DDR lernen heißt Siegen lernen , Zynisch und menschenverachtend 3 KommentareTags:Bremst Oettinger den Fortschritt?
Wir alle wissen, wenn frau nur ganz fest etwas wünscht und laut dazu „Lalalala“ singt, dann wird es geschehen. Am deutschen Wesen gesundet dann die Welt und vor allem gesundet das Klima, das nie gesünder aussah, jedenfalls sieht es nicht ungesünder aus, als in anderen Jahrhunderten. Die deutsche Fortschrittsfrau, erstgeboren in der unvergleichlichen Bundeskanzlerin, die den Deutschen zwar nicht Rinderoffenställe empfiehlt, oder großflächigen Maisanbau, wie die Genossen sowjetischen Generalsekretäre der KPdSU, hat Deutschland auf den richtigen Weg gebracht. Sonne und Wind sind unsere Begleiter, drum ziehn wir heiter in die Zukunft. Deutschland wird künftig nur mit 20 Prozent des derzeitigen Stromverbrauchs auskommen und der wird aus erneuerbaren Energien bestehen, also Energien, die sich einfach so erneuern, völlig ohne Zutun des Menschen, wie im Märchen vom Töpfchen, das auf Befehl süßen Brei kocht und eine ganze Stadt damit überschwemmt.
Natürlich gibt es auch Miesepeter. Ewiggestrige, die sich den kühnen Visionen der Genossin Merkel verschliessen. Menschen, die nicht träumen können, die sich nicht vorzustellen vermögen, daß alleine Geisteskraft am Schlaf der Welt zu rühren vermag, mit Worten, die zwar nicht Blitze werden, wohl aber Windkraftanlagen und Solarparks über denen ganztätig die Sonne scheint, allein auf Geheiß der Partei, deren Vorsitzende die große Zukunftsgestalterin ist, unsere Genossin Merkel.
So soll zum Beispiel dieser EU – Kommissar Oettinger gesagt haben: „Deutschland sei kein Sonnenland, wo die Bauern auf einmal Orangenplantagen betreiben können. Photovoltaik könne hierzulande nie eine große und kostengünstige Stromquelle sein.“ Eine typisch kleinbürgerliche Einstellung, eine ewiggestrige, ja, eine feindliche noch dazu, denn sie versucht den Zweifel zu wecken am gesetzmäßigen Sieg des Sozialismus, wie ihn Genossin Angela Merkel, seit sie das Vertrauen unserer Menschen in den letzten Wahlen zur Volkskammer mit überwältigender Mehrheit errang, zielstrebig in Deutschland vorantreibt. Für solche Feinde des Sozialismus haben unsere Jugendbrigaden, die bereits begonnen haben, in den Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften Orangenplantagen anzulegen, nur Spott übrig. Denn: „Auch ohne Gott und Sonnenschein – fahren wir Solarstrom ein!“ Und daran wird uns auch kein Oettinger hindern.
Bild: So wie das sozialistische Kuba auf dem Gebiet der Volksbildung Maßstäbe für ganz Lateinamerika setzt, so setzt das sozialistische Deutschland Maßstäbe, wie man mit 80 Prozent weniger Stromerzeugung dennoch eine Industrienation und nicht im Fahrstuhl stecken bleibt, die mutig und entschlossen, unter der weisen Führung der Genossin Merkel, unbeirrbar auf dem Weg zum Kommunismus voranschreitet. Den Oettingers ins Stammbuch – Wir machen uns die Welt, so, wie sie uns gefällt!



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