Gaddafi ist nicht der Erste, der das Ende seiner Herrschaft nicht wahrhaben wollte. Auch die Herrschaft anderer Diktatoren endete ruhmlos. Nun, natürlich kann man in Deutschland nicht von einer Diktatur sprechen, hat doch der Wähler die Wahl zwischen verschiedenfarbiger Limonade, nicht aber zwischen Limonade, Kaffee oder Bier. Er kann sich also die Farbe der Brause aussuchen, die der Automat enthält, ROT, GELB, GRÜN, PINK, so es ihn denn nach Brause gelüstet, falls nicht, nun, da hat er wohl das Grundprinzip der parlamentarischen Demokratie nicht verstanden, denn natürlich, was in den Automaten eingefüllt wird, das bestimmt nicht er, sondern der Automatenaufsteller. Der weiß, was Durstigen zuzumuten ist, er will nur ihr Bestes.
Mahnende Worte ans deutsche Parlament
Veröffentlicht 21. Oktober 2011 Gedanken 9 KommentareTags:Mahnende Worte ans deutsche Parlament
9 Antworten zu „Mahnende Worte ans deutsche Parlament“
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Dem verlinkten Die-Welt-Artikel können der verblüffte Leser und die verblüffte Leserin entnehmen, dass eine häufige Ursache des Ablebens von Diktatoren der Tod ist; zumindest oft genug, um gleich in der Überschrift auf diesen Umstand hinzuweisen. Wenn das die Diktatoren unter der Die-Welt-Leserschaft nicht aufzurütteln vermag, dann nichts. Für so einen journalistischen Meilenstein musste Die Welt auch gleich zwei Spitzenkräfte aufbieten, Jens Wiegmann und Silke Mülherr (ohne H).
ich erinnere in diesem zusammenhang an das traurige schicksal des schreckensmannes bin laden!
auf dessen autobiografie bin ich schon ganz gespannt! soll wohl “Ich Bin” heißen
http://www.politplatschquatsch.com/2011/10/autobiografie-ich-bin.html
“… dass eine häufige Ursache des Ablebens von Diktatoren der Tod ist …”
die allerallermeisten Menschen,
Tiere, Pflanzen und was sonst noch so k(r)eucht und (ent)fleucht
stirbt durch Tod
>die allerallermeisten Menschen,
>Tiere, Pflanzen und was sonst noch so k(r)eucht und (ent)fleucht
>stirbt durch Tod
Die gutbezahlten Schreibkräfte des Qualitätsblattes wollten eben den Tod nicht wie der einfache Mann von der Straße pauschalisieren und kategorisierten noch Suizid und Hinrichtung als Alternativen zum Tod. Weitere Varianten wie die direkte Auffahrt in den Himmel (Diktator Mohammed) schätzte das Schreiberduo vermutlich als statistische Ausreißer ein.
Eine himmelschreiende Diskriminierung, als wenn man zwischen gutem und schlechtem Tod differenzieren darf! Die bundesrepublikanische Gleichschaltungsbehörde sollte weltweit endlich die Gleichheit aller Tod_innen einführen!
Angesichts der uns zugemuteten Filmausschnitte, kann man eigentlich nur hoffen, daß nicht alle Menschen vom Affen abstammen! – Man beachte hierzu den Unterschied des weidmännische Verhaltens im Abend- und im Morgenland. Jede erlegte Wildsau erfährt bei uns mehr Respekt als ein Staatschef im Muselland. Abstoßend und ekelerregend wendet sich der homo contemplativus von der Mattscheibe ab, hoffend, daß europäische Politiker und andere Wichtigtuer die archaische Botschaft gut verstehen.
Natürlich werden die maßgeblichen Politiker und andere derer Art die Botschaft dieser Bilder richtig deuten:
Sobald die Abschlachter in politischen Ämtern sind,
hagelt es Einladungen zu
Ehrenbanketten,
Hummeressen und
Friedensnobelpreis-Verleihungen
Und als Geschenk gibt’s dann noch kurz vor der Abfahrt einen neuen
Waffenlieferungsvertrag.
@Waffenstudent:
Der selbsternannte Staatschef von L. ist nicht viel anders gestorben, als er es seinen Kritikern zugemutet hat oder hätte.
Angesichts von Gegnern, die auf offener Straße einfach abgeknallt und liegengelassen wurden oder im Stadion von hilfreichen Leuten in die Schlinge gehoben und dann aufgehangen (also am Galgen qualvoll erdrosselt) wurden, hatte er noch einen vergleichsweise komfortablen Tod und unter die Erde wird er wahrscheinlich auch noch gebracht.
Viele Leute werden über seinen schnellen Tod und einen daher nicht stattfindenden Prozeß sehr erleichtert sein. Auch ich freue mich, daß mir Bilder von einem Kampfesparolen krächzenden Irren, der davor und danach zu schwach zum Laufen (weil “schwerkrank”) ist, erspart bleiben.