Dürfen Nazis Häuser kaufen?

Oder Autos? Brot oder Milch? Nein, sagt der Verfassungsschutz, denn der sieht  neue Gefahren in „strategischen Immobilienkäufen“ durch NPD-Leute.  Heutzutage ist ja jeder Nazi, der sich mit Besorgnis zum  unaufhörlichen Zustrom analphabetischer ausländischer Sozialhilfebezieher äußert. Die, die braune Brut,  dürfen natürlich weder Kaufen noch Verkaufen, schon gar nicht Häuser. Da wohnt dann da plötzlich ein Nazi und ein brauner Schornsteinfeger fegt ihm den Kamin. Gegen diese Gefahr muß der Rechtsstaat fest zusammenstehen. Wehret den Anfängen! Der Blogwart hofft nur inständig, es wird nicht mal ein Windparktreiber als Nazi enttarnt. Da hätten die klimabewußten Bürger dann jahrelang braunen Strom abgenommen und der Verfassungsschutz müßte vor den Gefahren strategischer Verspargelung der Heimat warnen. Das würde die Klimawiederbelebungsanstrengungen auf Jahre zurückwerfen. Kann das jemand wollen? Der Blogwart ruft: Nein!

11 Antworten zu „Dürfen Nazis Häuser kaufen?“


  1. 1 Prosemit 27. November 2011 um 17:50

    Kein Lebensraum für Nazis! Nirgendwo!

    Ich schweife kurz von der braunen Brut zum edlen schwarzen Ebenholz und in den Staat der Freien : Liberia.

    Man lese die Stichworte Liberia und Monrovia in Wikipedia. Ein Nebensatz lässt aufhorchen :

    “Seit den 1990er Jahren wurde die Lebensqualität in Monrovia durch den ruinösen Bürgerkrieg stark in Mitleidenschaft gezogen.”

    1990? Wahrscheinlich Folgen der kapitalistischen Ausbeutung durch die Weissen!

    Ein Afrikaforscher Büttikofer hat Liberia lange besucht in der Zeit von 1880 bis 1892, der guten alten Zeit, als Liberia der Vorzeigestaat war.

    Er berichtet Interessantes, auch in Nebensätzen, da er hauptsächlich wissenschaftliches Interesse hat. Und er bereist Gebiete, die keinen Weissen und keinen ausbeuterischen Kapitalisten gesehen haben. In diesem fruchtbaren tropischen Klima ohne Dürre und sklavenhaltenden Häuptlingen (in Liberia!!!)

    “Die durchreiste Gegend zeigte nicht mehr den geschlossenen Hochwald, und sie muss ihrem ganzen Aussehen nach vor nicht gar langer Zeit stark bevölkert gewesen sein. Ich fand jedoch auf dieser Reise keinen einzigen Platz von einiger Bedeutung, wohl aber grosse Strecken Landes, die mit üppig wucherndem Gestrüpp und jungem Wald bedeckt waren. Die fortwährenden Feindseligkeiten zwischen den Busy- und Pessy-Stämmen haben diese , dem erstem Stamme gehörigen Grenzdistrikte offenbar fast ganz entvölkert.”

    Und Hunger überall :

    “Auch an diesem Orte hatte der Hunger Einkehr gehalten, und ich
    konnte weder etwas von dem halbgedörrten Fleische, noch irgendwelche andere Lebensmittel bekommen , so dass wir nach kurzer
    Rast die Reise wieder fortsetzten.”

    “Diesem letzteren, weniger gut unterhaltenen, aber immerhin sehr wohl passirbaren Wege folgend, kamen wir durch kleine Waldgebiete in eine weite, offene Gegend, die früher augenscheinhch stark bevölkert, nun aber durch Krieg gänzlich verwüstet war, so dass sich an der Stelle einer ehemaligen Stadt nur noch einige elende Hütten befanden. Auch hier war der Hunger eingezogen. Die grossen Reispflanzungen waren bereits wieder verwildert und die zahlreichen Oelpalmen allesammt zur
    Gewinnung von Palmkohl ihrer Kronen beraubt, so dass sie einen
    traurigen Eindruck machten. Unter einem elenden Schuppen
    fanden wir ein Häuflein abgemagerter Leute um ein Feuer niedergekauert , auf dem ein eiserner Kochtopf mit terra (Batatenblättern) stand. Auf meine Frage, ob sie nichts Anderes zu essen hätten, wiesen die Leute auf ihre eingefallenen, dünnen Bäuche, klappten die mageren Hände zusammen , was einer verneinenden Antwort gleichkam , und schauten mich mit trübseligen Gesichtern an. Es war mir nicht möglich, das traurige Bild lange zu betrachten,
    und da ich den armen Menschen nicht helfen konnte, so wandte
    ich mich um und gieng meines Weges. ”

    Wir hatten uns hier schön öfters über genetisch bedingte Empathie unterhalten…

    Büttikofer wird krank ….

    “Nachdem dieser Zustand etwa 14 Tage angehalten hatte , kamen endlich die vier längst bestellten Träger aus Soforeh Place, um mich nach Mühlenburg Mission zu transportiren. Mit ihnen erschien auch der Häuptling Sickly und sein Bruder Soforeh. Nach langem Hin- und Herreden wurde ich endlich, behutsam in eine wollene Decke gerollt, in meine Hängematte gelegt und mit dieser an einen langen Stock gebunden, den zwei Männer über ihre Schultern legten. Darauf setzte sich der Zug in Bewegung. Kaum aber hatte derselbe einige hundert
    Schritte in den Wald hinein gemacht, als einer der Träger klagte,
    dass ich ihm zu schwer sei, und schliesslich legten sie mich, kaum eine englische Meile von der Station entfernt, in den nassen Waldpfad, hülflos und an den Stock festgebunden, wie ich war, nieder und liefen davon. Ein Pessy-Neger, der zufällig des Weges kam, fand mich bewusstlos liegen, nahm sich, da er mich von einer frühern Gelegenheit her kannte, meiner an und trug mich auf seinem Rücken nach der Station zurück, wo man mittlerweile von dem Vorfall schon unterrichtet war.”

  2. 2 Prosemit 27. November 2011 um 17:53

    und natürlich MIT sklavenhaltenden Häuptlingen. Die Sklaverei unter den Schwarzen ist allgegenwärtig.

  3. 3 Prosemit 27. November 2011 um 18:14

    Noch eine Zahl.

    Januar 1880 :

    “Monrovia, die Hauptstadt Liberia’s, mit etwa 3000 Einwohnern , liegt in einer Einsattlung des Vorgebirges Messurado, sowie an dessen Nordabhang, und ist sehr weitläufig und auf echt amerikanische Weise angelegt. Breite und geradlinige, parallel in der Richtung des Hügelrückens laufende Längsstrassen werden von zahlreichen Querstrassen rechtwinklig gekreuzt. In den so entstandenen grosse Rechtecke bildenden Parzellen aber steht nur hie und da ein vereinzeltes Haus oder eine Hütte, gewöhnlich von einem mit üppig wucherndem Gestrüpp und Unkraut bedeckten yard (einer Art verwildertem Garten) umgeben, aus dem nur selten einige Kokospalmen , häufiger aber prachtvolle Mangobäume emporragen. Jedss fünfte oder sechste Haus ist eine Ruine”

    Dank westlicher Medizin und westlicher Entwicklungshilfe :

    “Monrovia ist die Hauptstadt des westafrikanischen Staates Liberia. Sie zählt nach einem Zensus im Jahre 2008 1.010.970 Einwohner” – Wikipedia und noch etwas kommt bekannt vor ;-)

    “Das Ducor Hotel der InterContinental Hotels Group ist heute eine Ruine, es zählte zu den prominentesten Hotels Westafrikas. Auch das zweite Luxushotel der Hauptstadt – das Hotel Africa an der Mündung des Saint Paul River – ist heute in eine Ruine.”

    Das Wort Ruine taucht schon bei Büttikofer auf… vor 130 Jahren.

  4. 4 Prosemit 27. November 2011 um 19:02

    Ein letzter Beitrag, dann werde ich wieder strikt On-Topic und zum Klima kommt auch nichts über meine Lippen. Versprochen!

    “Ungefähr eine Meile flussaufwärts landeten wir am
    linken Ufer und besuchten den kleinen, mit einem doppelten
    Palissadenzaun umzogenen Negerplatz Toöcoro, der zwischen
    Wald und Bananenbüschen halb verborgen , auf dem Rande des
    Hügelrückens lag, welcher das bei Bendoo in den See hinaus-
    ragende Vorgebirge bildet. Toöcoro ist eine sogenannte Sklaven-
    stadt (Dschong-Sandscha) die einem halbcivilisirten , eingebornen
    Häuptling, Mr. Cole , gehört. Sämmtliche Einwohner dieser „Stadt”
    sind Sklaven und liegen unter Aufsicht eines von Mr. Cole’s freien
    Unterthanen dem Landbau und der Produktion von Palmöl ob. ”

    So und jetzt versuchen Sie einmal bei google oder Wikipedia irgendetwas über diese scheinbar Büttigkofer durchaus bekannten “Sklavenstädte” in Liberia zum Ende des 19. Jahrhunderts zu finden. Chancenlos! Wetten?

  5. 5 eulenfurz 27. November 2011 um 20:06

    Nazis und Häuser? Ich dachte, die wohnen in Terrorzellen?

  6. 6 Waffenstudent 27. November 2011 um 21:29

    Einst sind wir so freudig geritten,
    Hell klang unser Lied übers Feld.
    Einst haben wir Siegreich gestritten,
    Bezwungen die Heere der Welt.

    Kein Feind hat im blutigem Ringen
    Die Lorbeer’n des Sieges gepflückt,
    Wir selber zerbrachen die Klingen,
    Die herrliche Siege geschmückt.

    Nicht starben die Väter, die Brüder
    Vergebens den Heldentod,
    Haltet aus, bald lichtet sich wieder
    Das Dunkel der Schmach und der Not.

    Wir sind in die Heimat gezogen,
    Vertrauend auf ritterlich Wort,
    O Deutschland, wie bist du betrogen,
    Verraten dein Schild und dein Hort.

    Einst wird der Erdball erbeben,
    Erzittern das Menschengeschlecht,
    Wenn die Deutschen sich wieder erheben
    Zum Kampfe für Freiheit und Recht.

  7. 7 Blond 28. November 2011 um 07:57

    Ex nrw vom 27.11.2011 um 20:06 Uhr
    Ich dachte, die wohnen in Terrorzellen?
    Sind datt die ehemaljen Telefonzelln,
    die da jetse übaall zerdöppat rumstehn tun -
    nua umjebaut?

  8. 8 Blond 28. November 2011 um 07:58

    Latürnich war ‘Ex nwr’ jemeent :)

  9. 9 eulenfurz 28. November 2011 um 10:20

    @Blond
    Neei, mitjem Rheinland haben wer nechts zu schaffen!

  10. 10 Rucki 28. November 2011 um 10:23

    Tja Nazis dürfen in Zukunft nicht mehr wohnen. Wenn das die Grünen Khmer so beschließen dann muss es so sein.
    Bleiben ihnen dann nur noch unterirdische Bahnhöfe?
    Vielleicht stimmten deshalb die Nazis gestern auch für S21.

  11. 11 Sophist X 28. November 2011 um 13:52

    Hier muss gehandelt werden, bevor die Nazis alle Immobilien zu Nazitreffpunkten gemacht haben. Hier hilft nur rasches, von einer breiten antifaschistischen nationalen Front getragenes Enteignen, denn Enteignen hat sich in unserer Vergangenheit schon mehrfach vorübergehend bewährt. Die enteigneten Objekte werden besonders verdienten antifaschistischen Widerstandkämpfern zugeteilt.


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