Es gibt noch Hoffnung

für die deutschen Opfer fremder Täter. Wenn 67 Jahre nach Mord und Totschlag die deutsche Justiz ausschwärmen lässt, um Verbrechen endlich zu verfolgen. Gut, man könnte Kopfzertreter, Knochenzerbrecher und Totstampfer, die höflicherweise mit “südländisches Aussehen”  beschrieben werden, auch nicht gleich nach Festnahme wieder in die Freiheit entlassen, weil keine Fluchtgefahr besteht, obwohl es ja eigentlich  ”keine Verfolgungsgefahr”  heissen müßte, aber wo bliebe dann die Arbeit für die Kollegen, die noch gar nicht geboren sind? Der Blogwart freut sich jedenfalls, daß die uralten Greise die Strenge des deutschen Gesetzes erfahren, obwohl sie davon gar nichts mehr mitbekommen haben dürften. Und ganz klar, wegen Oradour-sur-Glane wird Deutschland auch die nächsten 1000 Jahre Reparationen an das großmütige Frankreich zahlen, auch wenn das heute Rettungsschirm heißt. So etwas darf sich nie wiederholen.

13 Antworten zu „Es gibt noch Hoffnung“


  1. 1 Blond 6. Dezember 2011 um 07:21

    Hi, K.E.!
    Dein Zweiter Link zur Volksstimme erbringt Folgendes:
    Hinweis:
    Der gewünschte Artikel ist leider nicht mehr verfügbar.

    War es der hier:
    -http://www.volksstimme.de/nachrichten/deutschland_und_welt/deutschland/682357_Razzia-bei-mutmasslichen-SS-Kriegsverbrechern.html-?
    Ist thematisch sehr wahrscheinlich dasselbe wie bei
    http://www.bild.de/news/inland/kriegsverbrecher/razzia-bei-waffen-ss-kriegsverbrechern-21390274.bild.html
    Gruß

  2. 2 Karl Eduard 6. Dezember 2011 um 07:23

    Ja. Danke schön.

  3. 3 Blond 6. Dezember 2011 um 07:24

    Da nich für!

  4. 4 ostseestadion 6. Dezember 2011 um 07:52

    Einfach dem Nazitrio unterschieben :-D

  5. 5 Blond 6. Dezember 2011 um 07:56

    Ich kann’s noch ein bischen ausführen:
    1 – Nach -http://derstandard.at/1322873022959/Razzia-67-Jahre-nach-SS-Massenmord-
    [erst einmal zum Historischen]
    In Oradour hatten am 10. Juni 1944 etwa 200 Mitglieder der SS-Division “Das Reich” die 642 Zivilisten, darunter 247 Kinder, grausam ermordet. SS-Männer pferchten die Männer des Dorfes in einer Scheune ein und erschossen sie mit Maschinengewehren. Frauen und Kinder wurden in der Dorfkirche eingesperrt, die dann angezündet wurde.
    Und jetzt die Folgen Heute – Hervorhebungen durch mich:
    Bei den Verdächtigen im Alter von 85 und 86 Jahren wurde Wohnungen durchsucht, aber keine “wesentlichen Beweismittel” aufgefunden.
    Die Verdächtigen leben demnach in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Brandenburg. Durchsucht wurden Wohnungen in Köln, im Großraum Bielefeld, im Großraum Berlin, bei Darmstadt sowie zwei weitere Wohnungen im Großraum Hannover.

    2 – Ein klein wenig mehr weiß die MOZ -http://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/999328/-
    Anlass für die Ermittlungen sind fast 30 Jahre alte Akten aus den Verfahren gegen den früheren Obersturmführer Heinz Barth, der 1983 in der DDR zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen, lebte Barth bis zu seinem Tod im August 2007 in seiner Geburtsstadt Gransee (Oberhavel).
    In dem Prozess gegen Barth wurden zwei seiner Untergebenen nicht von der DDR-Staatsanwaltschaft angeklagt. Bei einem der Männer soll es sich um den jetzt beschuldigten Mann aus Brandenburg handeln. Die Ermittlungen gegen den 86-Jährigen gestalten sich schwierig, weil eine erste Befragung durch die Staatsanwaltschaft Dortmund abgebrochen werden musste. “Wir lassen jetzt die Vernehmungsfähigkeit des Mannes durch einen Gutachter prüfen”, sagt gestern Staatsanwalt Andreas Brendel, der in Dortmund die Zentralstelle für die Bearbeitung von nationalsozialistischen Massenverbrechen leitet. Aus welcher Gemeinde in Brandenburg der Tatverdächtige stammt, wollte Brendel nicht sagen. “Der Ort am Rande von Berlin ist so klein, das eine Identifizierung des Tatverdächtigen möglich wäre”, begründete er die Entscheidung.

    Ist er nicht lieb, der herzensgütige Hr. Brendel?
    Aber krönender Abschluss ist die Tierpfote:
    Wegen des Verdachts des Mordes durchsuchten Ermittler jetzt die Wohnungen von sechs Tatverdächtigen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Brandenburg. Sie sollen als Angehörige der Waffen-SS-Einheit “Der Führer” im Juni 1944 an der Tötung von mindestens 642 Zivilisten beteiligt gewesen sein.
    Es sei darum gegangen, alte Aufzeichnungen oder Fotos zu finden, die die Beschuldigten aufbewahrt haben könnten, sagte Staatsanwalt Andreas Brendel.
    Am 10. Juni 1944 waren etwa 150 Mitglieder des SS-Panzergrenadier-Regiments “Der Führer” in Oradour-sur-Glane eingefallen. Sie trieben die Einwohner des 22 Kilometer nordwestlich der Stadt Limoges gelegenen Ortes auf dem Marktplatz zusammen. Wer zu krank war, wurde gleich in seinem Haus erschossen. Die anderen wurden getrennt nach Geschlecht umgebracht: Die Männer wurden in Scheunen und Garagen getrieben und dort erschossen. Die Frauen und Kinder wurden in eine Kirche gesperrt, die dann gesprengt und angezündet wurde.
    Insgesamt wurden 642 Menschen, darunter 240 Frauen und 213 Kinder, niedergemetzelt und verbrannt. Das Dorf wurde dem Erdboden gleichgemacht.

    Und als Sahnehäubchen der Kommentar von Webmarxist:
    Die beiden ehemaligen SS-Mitglieder, müssen für Ihre
    Verbrechen die Sie im zweiten Weltkrieg begangen haben. bestraft werden. Dass
    sind wir, den Opfern dieser Verbrechen schuldig.

    http://www.taz.de/Hausdurchsuchungen-bei-Altnazis/!83141/
    Jawoll! Zwo, Drei

  6. 6 Der Klaus 6. Dezember 2011 um 13:10

    Grossartig, wie sich die BRD Justiz mal wieder als totale Trottel offenbart. Ich konnte mir die Szene lebhaft vorstellen. “Machen sie die Tür auf!” *RUMS* “Zu spät, und wo wir schon mal eingetreten haben, wo waren sie am Abend des 10 Juni 1944 zwischen 7 – 9 Uhr?! Wachtmeister Ahmadinedschad, lassen sie den Nazifaschistenmörderrechtsextremenrechtsrechten nicht aus den Augen, nicht das der noch versucht mit seinen Gichtknochen den Nachttopf zu unterschlagen! Braun = Nazimörderrechtsfaschistrechtsrechter, sie wissen doch!”

  7. 7 vitzliputzli 6. Dezember 2011 um 13:30

    “„Machen sie die Tür auf!“ *RUMS* „Zu spät, und wo wir schon mal eingetreten haben, wo waren sie am Abend des 10 Juni 1944 zwischen 7 – 9 Uhr?! …”

    köstlich

  8. 8 lanu 6. Dezember 2011 um 13:41

    Die eidesstattliche Erklärung des Oberstleutnants der Bundeswehr i. R. Eberhard MATTHIES (in etwas gekürzter Form):
    »Neben zahlreichen sonstigen Besuchen privater und dienstlicher Art vor-, und nachher befand ich mich im Nov./Dez. 1963 als Offizier der Bundeswehr längere Zeit auf dem französischen Truppenübungsplatz La Courtine und im Sommer 1964 privat mit Familie in Südwest-Frankreich.
    Weil mich als Kriegsteilnehmer alle Fragen interessierten, die im Zusammenhang mit Zwangsmaßnahmen, Geiselerschießungen u.ä. stehen, besuchte ich beide Male auch den Ort Oradour.
    Beim ersten Besuch, Dez. 1963, in deutscher Bundeswehruniform mit BW Jeep – nebst Fahrer – hatte ich folgende Erlebnisse:. .
    2. Sofort nach meiner Ankunft wurde mein Jeep von zahlreichen Kindern, aber auch von meist älteren Erwachsenen umringt und freundlichst begrüßt. 3. Als mich die älteren Einwohner… in einer der o. a. Broschüren lesen sahen, äußerten einige, ich solle diese Berichte nicht so wörtlich nehmen. Es habe sich vieles etwas anders, als darin geschildert, abgespielt. Da wurde ich verständlicherweise sofort stutzig und sagte, es sei doch schlimm genug, wenn deutsche Soldaten auf Frauen und Kinder in der von ihnen angezündeten Kirche oder beim Versuch, sich aus dieser zu retten, geschossen hätten.
    Die Antwort lautete deutlich und unmißverständlich, die Kirche sei doch gar nicht von den Deutschen angezündet worden. Im Gegenteil hätten die deutschen SS-Männer – z. T. unter Einsatz ihres eigenen Lebens – mehrere Frauen und Kinder aus der brennenden Kirche gerettet. Zwei Frauen in der mich umringenden Gruppe bestätigten sogar, sie seien selbst damals gerettet worden von deutschen Soldaten, sonst stünden sie jetzt nicht hier.
    4. Inzwischen war der Bürgermeister hinzugetreten, . . . der mich sehr freundlich begrüßte: Ich sei der erste deutsche Soldat in Uniform, der nach dem Kriege Oradour besuche. Er freue sich darüber sehr. Er stehe zwar politisch links, aber Frankreich sei heute mit Deutschland verbündet und befreundet. Die Vergangenheit müsse man halt so nehmen, wie sie war, und die richtigen Lehren daraus ziehen. Im Krieg sei überall viel Unrecht geschehen. Daraufhin konfrontierte ich ihn sofort mit dem vorher von den Einwohnern Gehörten, worauf er sinngemäß antwortete: Auch die Maquis hätten in jener Zeit sehr viel Unrecht an deutschen Soldaten verübt, deshalb sei ja im Oradour-Prozeß auch keiner der angeklagten Deutschen zum Tode verurteilt und fast alle zu Gefängnis Verurteilten recht bald freigelassen worden.
    5. An eine kleine Episode kann ich mich noch deutlich erinnern: In der Nähe der Kirchenruine war u.a. ein alter Kinderwagen aufgestellt mit einem Schild, dieser Kinderwagen sei bei dem Massaker mit einem Kind darin auch verbrannt. Ich glaube, es war der Bürgermeister selbst, der bei dem Anblick lächelte und sagte, es sei schon der Rest eines Kinderwagens seinerzeit dort gefunden worden. Nachdem aber Oradour so eine Art Wallfahrtsort geworden sei und der Ort an den Besuchen auch Geld verdiene, müsse man solche Dinge alle paar Jahre erneuern.
    6. Mein Interesse am Fall Oradour war nun verständlicherweise auf das lebhafteste geweckt. Ich hatte Gelegenheit, mich mit französischen Offizieren zu unterhalten. . . Ein höherrangiger französischer Offizier äußerte sich zu meinen Fragen: Ein wesentliches Motiv für das deutsche Eingreifen Juni 1944 in Oradour sei die Tatsache gewesen, daß unmittelbar vor dem Ort von Angehörigen der anrückenden deutschen Truppe ein noch brennender oder ausgebrannter deutscher Sanka (Sanitätskraftwagen) aufgefunden worden sei. Alle sechs Insassen müssen bei lebendigem Leibe verbrannt sein. Fahrer und Beifahrer seien an das Lenkrad gefesselt gewesen. Zweifellos eine Tat des Maquis. Dahinter stecke aber auch noch die gleichzeitig unter mysteriösen Umständen stattgefundene qualvolle Tötung eines in die Hände des Maquis gefallenen höheren deutschen Offiziers in derselben Gegend und etwa zur gleichen Zeit. Auch im umgekehrten Falle hätte eine französische Truppe daraufhin Zwangsmaßnahmen ergreifen müssen, ggf. auch Geiselerschießungen, so wie es die Bestimmungen des Kriegsvölkerrechts 1939 bis 1945 auch zugelassen hätten. Aus diesen Gründen gebe es viele französische Soldaten bzw. Offiziere, die dienstlich Oradour nicht besuchen. Seines Wissens fänden – sicher aus gleichen Gründen – auch keine offiziellen militärischen Feiern in Oradour statt.
    7. Bei meinem zweiten – privaten – Besuch in Oradour, Sommer 1964, fand ich für die bisherige Schilderung insofern eine weitere Bestätigung, als der Kioskwirt bzw. Verkäufer (auch ein älterer Herr)… auf meinen Hinweis bezüglich der Broschüren äußerte: Es gäbe noch eine ganze Reihe Zeugen, die genau wüßten, wie sich in Wirklichkeit alles damals 1944 abgespielt hätte. Diese seien aber im Prozeß entweder gar nicht gehört worden oder hätten sich auf unwesentliche Aussagen beschränken müssen. Die angeklagten Deutschen seien auch nicht zum Tode, sondern nur zu Gefängnis verurteilt und bald freigelassen worden. Andernfalls hätten einige Zeugen zweifellos >ausgepackt< und die wahren Zusammenhänge geschildert.«
    Quelle: Der große Wendig – Richtigstellungen zur Zeitgeschichte, Band 2

  9. 9 Waffenstudent 6. Dezember 2011 um 17:57

    Alle Achtzigjährigen werden demnächst wie Rudlf Hess behandelt: Obwohl sie nicht in der Lage sind, sich die Schuhe mit einer Schleife zu zu binden, knüpfen sie halbblind ihre eigenen Henkersknoten. Dann steigen sie halb gelähmt auf aufgetürmte Möbel, welche sie halb blind, halb lahm und halb gichtig sorgfältig aufeinander türmten. Schließlich gelingt der perfekte Selbstmord, weil sie vorher genau ihr Körpergewicht, die Fallhöhe und die Knochenstruktor errechnen. Wer so etwas schafft, das muß ein ganz gemeiner und ganz gefährlicher Deutscher, äh Kriegsverbrecher sein!

  10. 10 Karl Eduard 6. Dezember 2011 um 18:02

    @Waffenstudent

    Trümmerfrauen ausgenommen. Die werden derzeit noch geehrt. Obwohl ja eigentlich die Türken Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut haben.

  11. 11 Hildesvin 6. Dezember 2011 um 18:49

    Neben dem von Blond verlinkten Artikel in der Blah steht auch was vom “Schlächter von Srebrenica gefaßt…” – das lief dort wohl auch’n büschen anders, als offiziell dargestellt. Man gurgele unter “Alexander Dorin”.

  12. 12 eulenfurz 6. Dezember 2011 um 21:46

    Diese Opas waren bestimmt auch in die Dönermorde verwickelt!

  13. 13 TrümmerfrauIn 7. Dezember 2011 um 20:59

    Trümmerfrauen trugen ja Kopftuch. Also TürkInnen bitte. !


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