Gorbatschow kritisiert westliche Demokratie

Bravo Michael! „Die Ergebnisse spiegeln nicht den Willen des Volkes wider“, sagte Gorbatschow der Nachrichtenagentur Interfax. Daher könne die Staatsführung „nur eine Entscheidung treffen – die Ergebnisse für nichtig erklären und neue Wahlen abhalten“. Bei dem großen Anteil von Nichtwählern bei jeder Wahl in Deutschland und den gleichgeschalteten Parteiprogrammen hätte ihm das aber auch schon vor Jahren auffallen müssen.

4 Antworten zu „Gorbatschow kritisiert westliche Demokratie“


  1. 1 eulenfurz 7. Dezember 2011 um 21:16

    Gorbi sollte sich was schämen, sich derart arrogant in die Belange anderer Staaten einzumischen!

  2. 2 Sophist X 7. Dezember 2011 um 22:21

    Gorbatschow hat sicher die Gegenprobe gemacht und seine eigene kleine Wahl veranstaltet. Woher sollte er das sonst wissen.

    Vermutlich schwebt Gorbi für Russland eine Demokratie nach europäischem Vorbild vor, also dass Volksvertreter fair und frei gewählt werden und sich dann über Verträge, Verfassungen und Parlamentarismus hinwegsetzen.

  3. 3 Waffenstudent 7. Dezember 2011 um 23:18

    GORBI, WO SIND DEINE GENERÄLE? ( Briefwechsel zum Thema 07/08 mit einer verehrlichen Frau K)

    Hochverehrte Frau Katrin K!

    Was ist dran an dem Gerücht? Können Sie zu meinem Versuch einer Recherche irgendwelche Hinweise geben?

    1.Die UDSSR war von 1945 an darum bemüht, die SBZ möglichst total auszuplündern. Für den kostenlosen Warenfluß aus Mitteldeutschland Richtung Moskau waren vor allem die in der SBZ stationierten Sowjetgeneräle der Roten Armee verantwortlich.

    2.Ganz im Gegensatz zur äußerst bescheidenen wirtschaftlichen Realität, sorgte die Propagandaabteilung in Berlin-Ost mit geschönten Phantomzahlen dafür, daß die DDR weltweit immer zu den zehn stärksten Volkswirtschaften gerechnet werden mußte.

    3.Als aus der DDR nichts Wesentliches mehr zu holen war, boten die Sowjets ihre SBZ den Amerikanern für 600 Milliarden DM zum Kauf an. Die Amis lehnten den Kauf dankend ab, übertrugen aber der Regierung Kohl die Aufgabe, den Pleiteladen westlich der Oder-Neisse für 600 Milliarden DM zu übernehmen. Die Finanzierung erfolgte dann über den später eingeführten Solidaritätszuschlag.

    4.Die Unterhändler aus Bonn wußten sehr wohl um die wirtschaftliche Realität von Berlin-Ost, und erklärten der DDR-Verhandlungsdelegation ganz unverblümt: “Ihr seid doch völlig pleite und wer pleite ist, der hat nichts mehr zum verhandeln!” So berichtete dereinst das Westfernsehen. Das durfte der BRD-Bürger natürlich nicht verinnerlichen, und so galt es, ihm zu verheimlichen, daß er jetzt auch noch gezwungen wurde, den Pleiteladen DDR völlig überteuert selbst zu kaufen!

    5.Um die wahre Realität total zu verschleiern, wurden die mitwissenden ehemals in der DDR stationierten Sowjetgeneräle, die an der Ausplünderung Mitteldeutschlands beiteiligt waren, allesamt liquidiert, nachdem sie von der DDR in die UDSSR übergesiedelt waren!

    Mit Dank im Voraus und einem gebenedeiten 2008

    G.F.

    Leider antwortet Frau Katrin K. nicht, obwohl sie meiner Meinung nach genau um die Zusammenhänge weiß. Hat hier sonst noch jemand Informationen zu der Frage hinsichtlich meiner Recherche?

    VIELLEICHT SIND SIE JA AUF DIESE ODER ÄHNLICHE WEISE UMGEKOMMEN:

    Absturz: Ex-General Lebed tot

    Moskau -

    Der populäre russische Ex-General und Politiker Alexander Lebed (52) ist bei einem Hubschrauber-Absturz ums Leben gekommen. Außer ihm starben acht weitere Menschen, als die Maschine des Typs Mi-8 gestern bei der sibirischen Stadt Abakan abstürzte. Zwölf Menschen wurden verletzt. Nach ersten Ermittlungen war der Helikopter bei schlechter Sicht in eine Stromleitung geflogen. Lebed war zuletzt Gouverneur des sibirischen Gebietes Krasnojarsk gewesen. Als General hatte er im August 1991 den Umsturzversuch gegen den damaligen sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow mit vereitelt. 1996 trat er bei der russischen Präsidentenwahl gegen Boris Jelzin an und kam auf den dritten Platz. Als Sekretär des russischen Sicherheitsrates handelte er wenige Monate später ein Friedensabkommen für Tschetschenien aus. Präsident Wladimir Putin und Regierungschef Michail Kasjanow kondolierten Lebeds Familie.
    HA

    erschienen am 29. April 2002

    Quelle:http://www.abendblatt.de/daten/2002/04/29/18456.html

  4. 4 Prosemit 8. Dezember 2011 um 07:14

    Ich denke schon, daß unsere Wahlen den “Willen” des Volkes widerspiegeln. Ich bin fest davon überzeugt, daß die große Mehrheit der Wähler weder wissen, wen sie wählen noch was sie wählen. Diese Qualität einer Wahlentscheidung kommt dann auch bei Politikern wie Westerwelle, Schäuble, Röttgen oder unser alle geliebte Kanzlerina IM Erika, der Alternativlosen zur Geltung.

    Oder glaubt jemand allen Ernstes, die große Mehrheit von SPD oder Grünen sei unzurechnungsfähig, weil sie Popbeauftragte oder Sturzbetroffene oder Türken, die nicht wissen, daß man Steuern zahlt und die sich ANzüge schenken lassen, zu ihren Führungsfiguren wählt, in scheinbar nüchternem Zustand?

    Nein, ein verblödete Nation wählt diejenigen , die sie für genauso blöde hält. Deutschland wählt immer den Superstar. Daß der weder super noch ein Star ist, aber dafür zumindest Mut zeigt, sich öffentlich zum Trottel machen zu lassen, kann man eins zu eins übersetzen.

    Mutti und der Kampf gegen die Klimareduktionsziele IST der Wille des Volkes. Ein Mann, der sich nicht entbödet, für ein persönliches CO2 Budget einzutreten, IST der Stand der Allgemeinbildung.


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