Archiv für Dezember 2011



Kernschmelze auf russischem Eisbrecher

Nachdem in den Mannschaftsunterkünften eines mit Atom getriebenen Eisbrechers ein Feuer ausbrach, erwartet die sensibilisierte Welt stündlich eine Kernschmelze im Reaktorraum, die der restlichen Meerestierwelt den Garaus machen wird. Auch wenn das Feuer bereits gelöscht ist. Wie lange werden wir solchen Katastrophen noch tatenlos zusehen, ohne einen weiteren Kernbrennstab ins Feuer zu schieben? Haben wir unsere Erde nicht von unseren Kindern geerbt? Der Blogwart mag sich gar nicht vorstellen, auf wieviel Schiffen zeitgleich ein Brand in einer Mannschaftsunterkunft entstand, von denen der Leser aber nie erfahren wird, weil es kein Atom getriebenes Schiff war. Und noch 30 Minuten bis Buffalo!

Nein!!!!!!

In Italien tötet ein von senegalesischen Straßenhändlern Überfremdeter zwei davon und anschließend, so liest der Blogwart mit Grausen, versammeln sich rund 200 senegalesische Straßenhändler zu einer Demonstration. Unter «Schande“- und «Rassisten“-Rufen stießen sie dabei Mopeds, Abfalleimer und Verkehrsschilder um. Das geschah in Florenz und wir dürfen getrost annehmen, senegalesische Straßenhändler bilden dort das Rückgrat der Wirtschaft, nun werden die Florentiner um ihre Arbeitsplätze bangen, die ihnen von den Straßenhändlern aus dem fernen Senegal verschafft wurden. Was, wenn die Straßenhändlerunternehmer plötzlich aus Furcht vor der Braunen Brut abzureisen beschliessen? Wird der anschließende lang  anhaltende Jubel den Ruf Florenz nicht dauerhaft beschädigen? Der Blogwart meint: Ja. Und zu Recht.

Derweil stürmt die SEK ein Haus in Stendal, dort hatte ein Rechtsterrorist herumgeschossen. Auf Stadtwerkemitarbeiter. Mit unbefriedigendem Ergebnis. Niemand wurde verletzt oder getötet. Weil der Mann aber nicht ans Telefon ging, stürmte das SEK sein Haus und um zu zeigen, es gibt noch ein SEK und, niemand geht ungestraft nicht ans Telefon. Anschließend warfen empörte Stadtwerkemitarbeiter keine Mopeds, Abfalleimer oder Verkehrsschilder um. Wie man sieht, können wir vom schönen Afrika noch viel lernen, bis unsere Protestkultur das senegalesische Niveau erreicht hat. Weshalb wir auch mehr Zuwanderung brauchen. Logisch.

Wie ein Fisch im Wasser

Kommst Du nach Rom, sei wie ein Römer. Entsprechend dieser uralten Weisheit empfiehlt auch Sport im Bild vom 01.12.1911 den wissensdurstigen Weltreisenden, sich an die Gepflogenheiten der Gastländer anzupassen.  Also, kommst Du nach Mexiko, sei wie ein Bandit, reist Du nach Ägypten, statte Dich aus, wie ein Flaggenverbrenner oder Selbstmordmoslem. Normalitäten, die um 1900 noch jeder kannte und befolgte. Keinem Land der Welt wäre es eingefallen, nur, weil es von Zuwanderern befallen wird, die vom Sozialstaat leben wollen, die Normen und Gebräuche an die Besucher anzupassen. Das wäre als lächerliche Zumutung betrachtet worden. Zum Glück sind wir heute, 100 Jahre später, in unserer Entwicklung fortgeschritten. Auswärtige Trachten zu tragen, die woanders zur Unterdrückung der Hälfte der Bevölkerung dienen, gilt bei uns als Zeichen für Offenheit und Toleranz. Wir können stolz auf uns sein.

Gorbatschow kritisiert westliche Demokratie

Bravo Michael! „Die Ergebnisse spiegeln nicht den Willen des Volkes wider“, sagte Gorbatschow der Nachrichtenagentur Interfax. Daher könne die Staatsführung „nur eine Entscheidung treffen – die Ergebnisse für nichtig erklären und neue Wahlen abhalten“. Bei dem großen Anteil von Nichtwählern bei jeder Wahl in Deutschland und den gleichgeschalteten Parteiprogrammen hätte ihm das aber auch schon vor Jahren auffallen müssen.

Es gibt noch Hoffnung

für die deutschen Opfer fremder Täter. Wenn 67 Jahre nach Mord und Totschlag die deutsche Justiz ausschwärmen lässt, um Verbrechen endlich zu verfolgen. Gut, man könnte Kopfzertreter, Knochenzerbrecher und Totstampfer, die höflicherweise mit „südländisches Aussehen“  beschrieben werden, auch nicht gleich nach Festnahme wieder in die Freiheit entlassen, weil keine Fluchtgefahr besteht, obwohl es ja eigentlich  “keine Verfolgungsgefahr“  heissen müßte, aber wo bliebe dann die Arbeit für die Kollegen, die noch gar nicht geboren sind? Der Blogwart freut sich jedenfalls, daß die uralten Greise die Strenge des deutschen Gesetzes erfahren, obwohl sie davon gar nichts mehr mitbekommen haben dürften. Und ganz klar, wegen Oradour-sur-Glane wird Deutschland auch die nächsten 1000 Jahre Reparationen an das großmütige Frankreich zahlen, auch wenn das heute Rettungsschirm heißt. So etwas darf sich nie wiederholen.

« Vorherige Seite


 

Dezember 2011
M D M D F S S
« Nov   Jan »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Blog Stats

  • 638,104 hits

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.