Also, wer jetzt den Pferdefuß nicht trapsen hört, der ist immer noch etwas zurückgeblieben, was die Gepflogenheiten, die westliche öffentliche Meinung auf eine militärische Intervention vorzubereiten, betrifft.
Es werden Kinderchen getötet. Unterm syrischen Terrorregime. Gibt es dafür Beweise? Nein. Anwar Malik ist der einzige Beweis. Der Augen- und Hörensagenzeuge sozusagen. Na, wenn es um das Wohl von Kindern geht, da kennt der Westen keinen Spaß. Außer, es handelt sich um die eigenen. Kinder. Also die Kinder im eigenen Land.
Ist es verwerflicher, Kinder mit Maschinenpistolen zu erschießen, als, sagen wir mal, sie verurteilten Triebtätern auszuliefern, nur weil die EU-Gerichtsbarkeit die Sicherheitsverwahrung aufgehoben hat? Oder sie derzeitigen grünen Europaabgeordneten zum Mißbrauch zu überlassen? Garantiert. Obwohl das alles natürlich unter den Augen der Regierung geschieht, der syrischen und auch der deutschen. Dennoch sorgen wir uns natürlich alle intensiv um die syrischen Kinderlein, die sind weit weg, während die Blagen hier immer Lärm machen und andauernd Forderungen stellen.
Jetzt bemerkt der Blogwart, daß er den Faden verloren hat. Er weist aber, wieder einmal, darauf hin, daß uns für die Kinder- und Menschenrechte in anderen Ländern kein Einsatz zu hoch erscheinen sollte. Nötigenfalls auch das In-Klump-Bomben ganzer Landstriche, inklusive der Kinderlein, ihrer Eltern und Geschwister, denn das Leben und die Gesundheit der unterm Merkel Assadregime leidenden Kindern hat für uns oberste Priorität. Koste es was es wolle.
Bild: Die ersten Opfer im Krieg sind bekanntlich die Wahrheit und die Kinderchen. Aber wer würde schon für die Wahrheit Krieg führen? Vor allem, wenn er sie doch für sich gepachtet hat.

Letzte Kommentare