Um ihm die antifaschistischen Flötentöne beizubringen? Ja. Meint die Süddeutsche Zeitung. Dafür haben wir uns 1939 nicht von England den Krieg erklären lassen, daß heute englische Studenten in Frankreich Trinkspiele spielen, Hakenkreuze legen und jüdische Spielverderber verprügeln, die dagegen protestieren. Aber das kommt davon, wenn man als Kolonialmacht jahrhundertelang ein Land beherrscht, in dem es vor Nazisymbolen nur so wimmelt. Indien nämlich. Dennoch erfreut sich Indien ungebrochen unserer Sympathien, geht doch die Sage, indische Computerspezialisten würden irgendwann einmal die deutsche Industrie retten, da kann man über das massenhafte Vorhandensein volksverhetzender Symbolik im öffentlichen Raum schon einmal hinwegsehen. Hier würde knallhart DIE LINKE und der Staatsschutz ermitteln.
Daß englische Studenten aber immer noch nichts aus der NSU und den massenhaften Dönermorden gelernt haben, daß macht den Blogwart entsetzt, betroffen und ein stückweit auch traurig.
Bild: 1934 konnte man noch weltweit die antisemitische Sau rauslassen. Heute wacht Deutschland darüber, daß auch ja jeder seine Geschichtslektion gelernt hat. Britische Studenten gehören anscheinend nicht dazu. Schweinerei!

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