Der Blogwart kann seine Häme nicht unterdrücken. Jetzt, wo Deutschland nicht mehr am Hindukusch verteidigt wird, und das unveräußerliche Menschenrecht auf Bildung, für alle Geschlechter, der Pflicht zur Homophilie und all der westlichen Errungenschaften, die deshalb in Deutschland abgeschafft werden, damit sich die Taliban hier heimisch fühlen, da werden hoffentlich Kapazitäten frei, um Deutschland auch wieder in Deutschland zu verteidigen. Ob aber Präsident Karsai es vorzieht, in Berlin um Asyl zu ersuchen oder lieber am Galgen zu enden, wie sein Vorgänger Mohammed Nadschibullāh, der das nicht das Unglück hatte, den Westen zu seinen Freunden zu zählen, das bleibt noch abzuwarten.
Wir.Dienen.Deutschland.
Natürlich wird der verlorene Krieg, und um nichts anderes handelt es sich hier, für unsere Parlamentarier folgenlos bleiben. Die sind nämlich demokratisch legitimiert, durch die Restlichen, die noch zur Wahl gehen, brauchten also unsere Zustimmung zum Krieg in Afghanistan nicht. Sie haben das eben für eine gute Idee gehalten, wie sie Vieles, was sich hinterher als gingantische Geld- oder Menschenverschwendung herausstellte, für gute Ideen hielten und zum ihrem Glück überwiegt in Deutschland noch nicht die talibanische Lebensfreude und Herzlichkeit.
Verstümmelte Leichen dieser Politiker, die im Zentrum Berlins hängen, böten zwar ein gewisses Maaß an Befriedigung, sind aber unhygienisch und kein schöner Anblick. Und auch ins Gefängnis wird niemand von denen müssen. Ihre Handlungen erfolgten nämlich im Namen des Volkes, bzw. Bevölkerung, wie es neudeutsch heißt. Da müßten wir uns schon selber einsperren.
Die Soldat_inen Ksjuscha, Anja, Julia und Nadja sollten bloß noch lernen, den Mund synchron zur Musik zu bewegen, dann klappt’s auch mit dem Stechschritt.