Nazijäger schlägt Stasijäger

Das hat sich DIE LINKE  fein ausgedacht. Auf einen STASI – Jäger Gauck legt sie eine Beate Klarsfeld. Eine sogenannte Nazi – Jägerin. Nun übertrumpft das mal. Was kann noch edler, jungfräulicher und reiner sein, im Universum, und damit besser geeignet als Bundespräsidentenkandidatin, als jemand der hobbymäßig das Scheußlichste  erlegt, was die arme Phantasie einer Petra Pau sich vorzustellen vermag. Einen Nazi. Da hätte auch Angela Merkel darauf kommen müssen können. Wage mal ein solch edles Gewächs der Vorteilsnahme im Amte zu bezichtigen, Du olle Nazisau!

Die Jungfrau von Gargaresch. Ein englisches Blatt veröffentlicht, so wird dem “B. L – A.” aus London berichtet, eine phantastische Schilderung der Wiedereroberung von Gargaresch durch die Türken. An der Spitze der Wüstenkrieger flog mehr als sie ritt auf einem schwarzen Pferde eine schlanke Frau in einem braunen Gewande, die keine Waffe trug, die aber mit ihren wilden Gebärden und ihrem schrillen Geschrei die Männer zu tollkühner Tapferkeit anreizte. Sie war fast schwarz von Angesicht, eine vollblutige Sudanesin. Diese Johanna der Wüste war die erste, die mit ihrem Schlachtroß über die Schanzen von Gargaresch hinwegsetzte. Ehe die letzten Schanzen genommen wurden, hatte ein Granatsplitter ihr Hand und Arm zermalmt, aber sie erhob das blutende Glied drohend gegen die Zaghaften, die vor den italienischen Kanonen  zurückscheuen wollten und höhnte, sie möchten doch zu den Kindern in die Zelte flüchten. Sie blieb auf dem Kampfplatze, bis die Italiener die Flucht ergriffen, und ist heute die Heldin im Lager von Senatin Beni Ahdem. *Coburger Zeitung 23.02.1912 *

Bild: Nicht die Jungfrau von Gargaresch aber mit derselben Phantasie, mit der wir uns vorzustellen vermögen, daß wir in einer Demokratie leben, in der die Meinungsfreiheit geschützt wird oder DIE LINKE auf dem Boden des Grundgesetzes steht, können wir uns diese junge Frau auch als vollblütige Sudanesin vorstellen, in braunem Gewande, schwarz, und mit schwerer Armverletzung. Oder nicht? 

7 Antworten zu „Nazijäger schlägt Stasijäger“


  1. 1 Sophist X 23. Februar 2012 um 06:24

    Wie man googeln kann, hat das Mitglied des Obersten Sowjet Gregor Gysi die Klarsfeld 2009 für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen. Das mag man den Kommunisten, die ihren Rivalen um die Diktatorenwürde, den Nazis, immer gerne eins auswischen, noch als lässlichen Populismus auslegen, aber wenn sich Klarsfeld, mit einem Juden verheiratet, den antisemitischen roten Saftladen näher ansehen sollte, könnte es ordentlich Ohrfeigen setzen.

  2. 2 Karl Eduard 23. Februar 2012 um 06:58

    Die gönne ich dem Gregor.

  3. 3 Prosemit 23. Februar 2012 um 07:36

    An der Spitze der Wüstenkrieger flog mehr als sie ritt auf einem schwarzen Pferde eine schlanke Frau in einem braunen Gewande, die keine Waffe trug, die aber mit ihren wilden Gebärden und ihrem schrillen Geschrei die Männer zu tollkühner Tapferkeit anreizte.

    Eines der typischen Mißverständnisse…

    Diese schlanke junge Frau sollte wegen eines vermeintliches Ehebruchs gesteinigt werden. Sie konnte sich auf ein Pferd retten und ritt wie der Teufel zu den ungläubigen Christen, um dort Schutz zu suchen und Asyl zu finden.

    Die blutrünstige Meute verfolgte sie ebenfalls mit lautem Geschrei, blind bis zu den Schanzen von Gargaresch. Es ist unsinnig anzunehmen, daß diese Stolzen aller Stolzen, diese auserwählten Rechtgeleiteten einem wertlosen Weibe folgen sollten, noch dazu einer Schwarzen.

    Typische Gutmenschenpropaganda.

  4. 4 Prosemit 23. Februar 2012 um 07:53

    hmmm…

    Die Google Suche nach Gargaresch oder dem Lager von “Senatin Beni Ahdem” erbringt keine ähnliche Geschichte. Von möglichen Schreibfehlern abgesehen, wäre dieser Heldentat heute sicherlich im Netz zu finden.

    Eine (natürlich) italienische Schilderung dieser Gefechte erwähnt ebenfalls nichts :

    http://cronologia.leonardo.it/storia/a1911e.htm

  5. 5 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de 23. Februar 2012 um 08:19

    Prosemit:

    noch dazu einer Schwarzen

    war die katholisch, ungewaschen oder Fegerin des Steines Schorn?
    Ach so, ‘ne Negerin, sag’s doch gleich!

    Eine (natürlich) italienische Schilderung dieser Gefechte erwähnt ebenfalls nichts

    Nein, denn italienische Verzeichnisse kriegerischer Auseinandersetzungen werden nur siegreiche Ausgänge aufweisen, darum ist das italienische Lexikon militärischer Ereignisse so dünn…

  6. 6 Sophist X 23. Februar 2012 um 08:39

    Wiki berichtet von anderen osmanischen Heldentaten:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Italienisch-T%C3%BCrkischer_Krieg
    »Den offiziellen italienischen Angaben zufolge verloren diese [Türken/Araber] allein in den ersten drei Wochen des Krieges 4.300 Mann im Vergleich zu 118 Italienern.«
    Wenn man, statt wie hirnamputiert Weibern hinterherzusteigen, ein bisschen mehr Wert auf Taktik und Ausrüstung gelegt hätte, hätten die Osmanen diesen Krieg vielleicht mit weniger Verlusten haushoch verlieren können.


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