Archiv für Februar 2009

Frank N. Stein will Putzen gehen

„Gute Entlohnung nur für gute Arbeit“.

So lautet das Prinzip, nach dem sich der SPD-Minister künftig selbst Hemd und Hose ausziehen lassen will, im Kampf, die Freiheit unserer Menschen weiter einzuschränken. Oder gehören die, die an der Spitze von Banken stehen oder die, die es sich leisten können, ihr eigenes Geld an die Börse zu bringen, nicht mehr dazu? Zu unseren Menschen? Aber erst geht es einmal darum, die Manager der Wirtschaftsunternehmen bluten zu lassen, für die der Leistungslohn als erste Gruppe gelten soll.  Dann nützt es nichts mehr, den ganzen Tag, 24 Stunden, rund um die Uhr, auf Achse zu sein oder am Telefonhörer zu hängen, um möglichst viel Zeit im Büro oder im Jet der Stechuhr abzutrotzen, um dann vor den Aktionären mit dicken Augenringen Eindruck zu schinden, nein, konkrete und positive Ergebnisse zählen, wie die freilich aussehen sollen und wer die bewertet, ob die JUSOS, ATTACK oder Frau Wagenknecht, das bleibt weiterhin unkonkret.

Konkret werden könnte es, wird das Leistungslohnprinzip auf Leute wie den vortrefflichen Kanzlerkandidaten, den singenden Talibahnversteher, den rappenden Grauen Wolf, Frank. N. Stein, wie ihm seine PR-Agentur geraten hat, sich im Vorwahlkampf zu nennen, angewendet wird. Statt, wie beliebt sind die Politiker, zu fragen, also nach dem Knuddelfaktor, könnten die qualitätsvollen Boulevardblätter einfach monatlich abstimmen lassen, wie haben sie ihre Versprechen erfüllt? Unsere Politiker. Und ihre Aufgaben.

Ist die Welt sicherer geworden, unter Frank N. Stein? Schmieden die Taliban, nach dem erfolgten Wanderererschiessenverstehen durch Frank N. Stein nun ihre Panzerbüchsen zu Pflugscharen um? Bauen Fatah und Hamas am gemeinsamen Haus Palästinenserstaat, nach dem so viele deutsche Steuermillionen ihren Repräsentanten aufs Konto geschoben worden sind? Nein? Auftrag nicht erfüllt, Genosse , dann gibt es diesen Monat nur Lebensmittelgutscheine, für Dich und Deine Familie.

Oder hat der Bundesinnenminister, der Mann mit dem eisernen Rollstuhl, es erreicht, dass die Islamverbände sich schwer schuftend für die Integration der hier lebenden Türken ins Zeug legen und die Integrationsunwilligen in Strömen per Bus und Bahn fröhlich winkend in Richtung Herkunftsland verabschiedet werden, dass Deutschland also sicher geworden ist, nicht nur, weil die NPD sich mangels V-Leuten und staatlichem Personal auflösen musste und die linken Schlägervereinigungen endlich als kriminelle und verfassungsfeindliche Organisationen eingestuft sind? Nichts von alledem? Dann her mit dem Zivi und dem Elekromotor. Den nächsten Monat geht es per Handbetrieb voran und wehe, die Bodyguards schieben!

Ja, die Einführung des Leistungsprinzips, die ist eine gute Sache, obwohl ich sicher bin, das hat auch schon vorher bei den Managern gegolten. Bei unseren Politikern aber, da sehe ich Schlimmes voraus, kann sein, wir begegnen denen künftig beim Essen fassen bei der Tafel oder in der Rote Kreuz-Kleiderkammer, weil es wieder einmal nicht gereicht hat, wie schon seit Beginn ihrer Legislaturperiode. Oder sie stehen plötzlich vor der Haustür und wollen im Nebenjob nackt putzen, damit es für eine neue Handykarte reicht oder den Einsatz der Flugbereitschaft. Und das sollte man uns dann doch nicht antun oder?

Derweil in einem ganz anderen Land:

Januar 1940: Es ist der härteste Winter seit langem, das deutsche Institut für Leibesertüchtigungen lehrt, wie Leiber ertüchtigt werden. Deutschland baut Hydrierwerke, um von ausländischen Ölimporten unabhängig zu werden. Benzin wird dann aus Kohle und anderem Dreck hergestellt. Das schafft Arbeitsplätze. Heute haben wir nur noch Wind und Sonne. Russland liefert Getreide und Öl, sowie jede Menge Russlanddeutscher, die in ihr Herkunftsland ausgetauscht werden. Der Komische Krieg geht weiter, ist dennoch aber ein erklärter Krieg Frankreichs- und Großbritanniens gegen Deutschland. Die Ruhe vor dem nächsten Sturm. Wer nicht bereit ist, sollte erst gar keine Kriege erklären.

Michael der Tapfere

Vor Urzeiten, als ich noch ein Kind war, liefen in unseren Kinos zwei Filme, die den Kampf des rumänischen Volkes gegen die Osmanen schilderten. Der Erste Teil hiess „Michael der Tapfere“ und zeigte das Geschäft der Osmanen und ihrer Kollaborateure. Raub, Sklaverei und Krieg. Die Jungen wurden zu den Janitscharen verschleppt, die Jungfrauen in den Harem und wer sich auflehnte, wurde umgebracht. Nur ein walachischer Fürst beugte sich nicht, der natürlich am Ende von den Habsburgern verraten wird. Das Ganze war sehr aufwändig und bestimmt eines der Prestigeprojekte der rumänischen Kommunisten aber der Film vermittelte uns Kindern, dass es auch noch andere Länder gab, die alle eine Geschichte hatten, mit ruhmvollen oder weniger ruhmvollen Seiten und dass, seine Heimat gegen Aggressoren zu verteidigen, etwas Gutes und Ehrenvolles ist.  Wir waren eben leicht zu beeindrucken. Ich war überrascht, als ich den Streifen gefunden habe und natürlich ist er auf rumänisch. Heute, im Falle Deutschlands, würde automatisch eine Osmanenkonferenz einberufen werden, um die Eindringlinge zu bitten, sich an die Gepflogenheiten des überfallenen Landes zu halten. Damals war man leider noch nicht so weit. Und hat in volksverhetzender und fremdenfeindlicher Weise einfach das Schwert gezogen. Dieser Film diene als mahnendes Beispiel, wie Völkerverständigung nicht aussehen soll. Denn natürlich ist es heute keine Lösung, Kollaborateure und Eindringlinge einzuladen, um sie bei lebendigem Leibe zu verbrennen. Das macht man einfach nicht. Heute. Damals war das schon wirkungsvoll und hat sofort geholfen. So ab Minute 35.

Ich möchte diese Schallplatte nicht kaufen!

Ich könnte ja noch schreiben, wie sich das verrückte Königreich seither verändert hat ….

Besuch bei „Sarrasani“

kraft-durch-freude1934 läuft das Programm der Nationalsozialisten an, Erholungsmöglichkeiten für die Arbeiter zu schaffen. Im Gegensatz zu den Kommunisten und der SPD von heute, oder der CDU unter Angela Merkel, sieht man das Allheilmittel nicht in der Enteignung der Reicheren oder einer neuen Reichensteuer, sondern es wird auf Volksgemeinschaft und Solidarität gesetzt. Es gibt im offiziellen Sprachgebrauch keine Intellektuellen und keine Arbeiter mehr, sondern das geistige Schaffen wird ebenso gewürdigt, wie das Stehen an der Werkzeugmaschine. Jeder trägt seinen Teil bei, damit es allen gut geht. Kein Sozialneid, wie er heute geschürt wird. Der Ingenieur macht sich Gedanken, um bessere Technologien und der Arbeiter setzt sie um. Ein völlig neues Konzept, das nicht auf Klassenkampf setzt sondern auf die Überlegung, dass der Unternehmer kein menschenfressendes Ungeheuer ist, sondern am Betrieb auch seine Existenz hängt und die seiner Arbeiter. Und geht es dem Unternehmen schlecht, geht es auch den Arbeitern schlecht. Etwas, was heute völlig verdrängt wird. Anette Schavan ist ein schönes Beispiel dafür. Dieses „Kraft durch Freude“ ermöglichte Arbeitern, die sich Reisen, Zirkusbesuche oder Dampferfahrten nicht leisten können, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, durch Spenden und Freiwilligkeit. Leute, die nie aus ihren Mietskasernen rausgekommen waren, konnten sich plötzlich Reisen aufs Land leisten. Und was ist in der heutigen Geschichtsschreibung davon haftengeblieben? Dass KdF-Dampfer als Truppentransporter fuhren. Dass das Winterhilfswerk warme Kleidung für die Soldaten sammelte, die Autobahnen für den Krieg gebaut wurden. Aber das war eben nicht ihr Ursprungszweck und das zu lesen, ist doch ganz interessant. Oder?

Gibts auch Positives?

Oh ja. Nicht immer nur diese negativen Nachrichten, wie, dass die russischen Marineangehörigen Torpedos und Flugzeugbomben nach China verhökern, um ihr Einkommen aufzubessern. Oder dass der georgische Dschugaschwili sicher ist, er führt sein Land in die NATO, womit die seine Kriege ausfechten wird, wie sie auch schon den Albanern den Krieg geführt hat und nun haben wir das Kosovo an der Backe. Als grossen Sozialfall.

Oder dass wieder so ein SPD-Revoluzzer fordert, Reiche noch mehr zu besteuern, weil die Geringverdiener nicht mehr belastet werden können, denn Entlastung bei den Ausgaben ginge nicht. Wieso eigentlich nicht? Wieso heisst es dauernd, es könne keine Ausgabenreduzierung geben? Geld ist doch da, um fremdes, analphabetisches Volk zu ernähren, dass nur aus dem Grund nach Deutschland kommt, weil es weiss, hier gibt es was umsonst. Also ohne sich anzustrengen. Die deutschen Arbeiter und Angestellten müssen freilich schon dafür arbeiten, um die Träume der Genossen zu verwirklichen. Gutes tun auf Kosten Anderer. Wenn früher jemand etwas Gutes tun wollte, dann hat er in den Kleiderschrank geschaut, was er entbehren kann und in die Geldbörse und dann ist er losgezogen, um sich seinen Bedürftigen zu suchen und hat ihm Kleidung oder Nahrungsmittel verschafft. Am wirkungsvollsten war aber immer eine Arbeitsstelle. Etwas, was dem Bedürftigen geholfen hat, selbst seinen Lebensunterhalt zu erarbeiten. Meine Güte, selbst etwas tun und dann auch noch arbeiten? Da kriegt die gesamte SPD und CDU doch sofort Ekelpickel von.

Ich bin selbst kein reicher Mensch und ich hätte auch gerne mehr Geld aber mir würde doch nie in den Sinn kommen, Andere zu bestehlen, um meinen Lebensstandard zu heben. Und genau das ist das Allheilmittel der ganzen Linken. Nimm den Anderen ihr Geld und verteile es. Bis es alle ist.  Dann sind alle gleich arm, bis auf die Führungsspitze, denn die muss ja repräsentieren.

Vom Spruch, „sozial ist, was Arbeit schafft“, hat sich die CDU ja auch schon lange entfernt. Sozial ist es jetzt, sich zu bilden. Aber wenn sich Leute gar nicht bilden wollen, weil sie es nicht nötig haben, weil der deutsche Staat für sie sorgt? Und diese Leute werden ja immer mehr und die Schnäbel immer zahlreicher und der Schrei, „füttert uns!“ immer lauter. Letztens, und das ist bezeichnend, haben wir einen Lehrling gesucht. Gut, das war etwas kurzfristig. Ausbildung zum Kaufmann, 3 Jahre, 750 €. Lehrlingsgeld. Einer(!) hat sich gemeldet. Und der hat kurz vorm Assementcenter abgesagt. Und der Rest der Schüler, die im Sommer aus der Schule kommen? Ja, im Notfall gibt es Hartz IV. Deshalb müssen auch die Lasten auf die breiteren Schultern verteilt werden, damit die schmalen Schultern in Saus und Braus leben können. Dass der Staat sich um Alles kümmert, also, die, die arbeiten und dafür vom Staat geschröpft werden, das hat sich schon tief in die Herzen unseres werktätigen Volkes eingebrannt. Bezeichnend dafür war die Diskussion auf PI. Ja, Hartz IV ist Mist, wenn man überlegt, mit wie wenig Geld man auskommen muss aber das muss erst einmal von Anderen im Schweisse ihres Angesichts erarbeitet werden. Arbeiten. Also ganz früh raus, in der Nacht, vielleicht hundert Kilometer fahren, den ganzen Tag konzentriert arbeiten, müde zurück, seine privaten Sachen erledigen und dann ins Bett fallen, um am nächsten Tag wieder aufzustehen, zur Arbeit zu fahren….

Nein, alles keine guten Nachrichten, wie das Gemaule, wegen des Karnevalwagens mit dem Papst und dem Teufel. Ja, das ist Karneval und wenn die Jecken der Meinung sind, dass der Papst ein Holocaustleugner ist, dann haben sie das Recht, das so darzustellen, genauso wie Mullahs mit Bombengürteln. Ob der Wagen aber vorher mit dem Vatikan abgesprochen wurde, wie das neuerdings üblich ist, es mit den Kölner Moslems zu tun, damit die keine Intifada ausrufen, davon ist nichts bekannt. Es wird aber wohl jetzt auch nicht die Inquisition losreiten, um die Faschingswagenbauer zu verschleppen. Obwohl es mal nötig wäre. Nach dem, was Priester in den Kirchen veranstalten. Wahrscheinlich sind die deshalb auch so vom Islam fasziniert, die Christenpriester, weil die Gläubiger dort noch mit Höllenfurcht in die Moscheen wanken. Aber für gute Taten, da gibt es auch Belohnung. Wie diese 72 Jungfrauen. Wobei mir gestern so durch den Kopf ging, haben die für Jeden 72 Jungfrauen oder nur 72 Jungfrauen für Alle? Und wenn für Jeden, wo bleiben da die Freiräume? Ständig das Geplapper von 72 Mädchen um sich, die sich über Schmuck, Mode oder den angesagten Holly- oder Bollywoodschauspieler austauschen, was ist das für eine Belohnung für das Umbringen von Ungläubigen oder anderen Moslems, je nachdem, wer gerade zur Hand ist! Um ihn umzubringen. Schiiten, Sunniten, Termiten, Dynamiten. Und dann immer der Druck, die sexuell zu befriedigen, die 72. Mann will ja dann auch nicht als Waschlappen dastehen, trotz zugesagter Dauererektion und Migräne vortäuschen müssen.

Die Christenpriester waren da vorsichtiger. Zu konkret ist auch nicht gut, scheint aber zu wirken. Vielleicht sollten sie auch mit LCD-Fernseher, Eigenheim, Pool , eigener Yacht und viele Freundinnen im Himmelreich werben, für ein gottgefälliges Leben? Dann wären sie wieder bei den Ursprüngen des Christentums. Der Prekarier ist im Himmel reich und Oskar Lafontaine bezieht Hartz IV. Wär das was? Für Oskar Lafontaine?

Seehofer will eine Volksabstimmung über den Türkeibeitritt. „Ei, eine gute Nachricht!“ Aber natürlich war das eine Aschermittwochrede und die ist eh nicht ernst zu nehmen. Ich habe noch eine von Stoiber auf dem PC gespeichert. Der Aschermittwoch scheint der einzige Tag zu sein, an dem Politiker sich zu sagen trauen, was ihre Wählerschaft denkt.  Ausser den LINKEN, die erzählen das ganze Jahr über, was ihre Wählerschaft denkt und niemand hört zu von den anderen Parteien, obwohl das auch Stammtisch ist. Oder Untergrund. Danach ist das wieder vorbei. Diese Leute zu wählen, damit sie einmal im Jahr mit ihren Wählern übereinstimmen, das ist eigentlich kein Grund. Sie zu wählen. Und man denke sich nur, Deutsche stimmten über den EU-Beitritt der Türkei ab. Gibt es eigentlich noch eine Steigerung für Holocaust? Also um die unsäglichen seelischen Qualen zu beschreiben, die Deutsche dem tapferen Türkenvolk zufügen, wie zum Beispiel mit der Forderung, sich zu integrieren?

Alles Sachen, die den Tag vermiesen, bevor er angefangen hat. Oh, eine gute Nachricht. Ein 14-jähriges Mädchen wurde entführt, dann liessen ihre Entführer sie schnell mit dem Handy telefonieren, ehe sie ihr den Mund verstopften und später wurde sie dann mit geröteten Handgelenken wiedergefunden. Es waren ein dicker Mann und ein Dünner und die Polizei sucht jetzt eifrig nach den Herren Laurel und Hardy. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz hat schon sein Bedauern ausgedrückt, dass die beschriebenen Täter keine Glatzen und Thor Steinar trugen aber das kann ja noch kommen. Einer Auszeichnung sollte jedenfalls nichts im Wege stehen.

Und der erste Storch ist gelandet. Der Winter wird also auch in diesem Jahr, für die Deutschen völlig überraschend, vom Frühling abgelöst werden, der, glaubt man Berichten aus dem letzten Jahr, wärmere Temperaturen bringen soll. Und das ist nicht Alles! Nach dem Frühling sollen Sommer und Herbst folgen, mit völlig eigenem Wetter. Ja, man glaubt es kaum. Erst ist es kalt und dann wird es wärmer, um später wieder kalt zu werden. Mädchen können dann also wieder mit Bauch und Busen protzen oder zeigen, was sie für Unterwäsche tragen, wenn sie sich zu den unteren Regalen im Supermarkt herunterbeugen, wenn nicht noch in allerletzter Minute vom Islamrat für ganz Deutschland züchtige Kleidung durchgesetzt werden wird, da er für nichts garantieren kann, wenn sich Mädchen oder Frauen so schamlos anbieten. Warten wir es ab.

Frühlingsstimmenwalzer von Johann Strauss

Einen Schlag ins Gesicht

erhielten alle friedliebenden Menschen der Welt, als nun die endgültigen Strafen gegen die Mügelner Haupttäter, die im Sommer 2007 8 Inder lynchten, also umbrachten, ausgesprochen wurden. Eineinhalb Jahre nach den ausländerfeindlichen Ausschreitungen von Mügeln hat das Amtsgericht Oschatz drei weitere Beteiligte zu Bewährungsstrafen verurteilt. Ein zum Tatzeitpunkt 22-Jähriger wurde wegen gefährlicher Körperverletzung, Volksverhetzung und uneidlicher Falschaussage zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten sowie zu einer Zahlung von 3000 Euro an das Opfer verurteilt. Wie das Gericht am Dienstag weiter mitteilte, wurde ein 24-Jähriger ebenfalls wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten sowie einer Zahlung von 1200 Euro verurteilt. Ein zur Tatzeit 18-Jähriger erhielt noch nach Jugendstrafrecht eine Verwarnung, zudem muss er ein Sozialtraining absolvieren und hundert Stunden gemeinnützige Arbeit verrichten.

Alle Welt , auch DIE WELT, sprach damals vom Lynchen, das besonders im Osten Deutschlands als Volkssport gelte und dem schon unzählige unschuldige Inder, Schwule, Lesben oder Mitglieder des Zentralrats der Juden zum Opfer gefallen seien, wie Stefan Kramer, Meister der messerscharfen Schlussfolgerungen und Ausspäher von No-Go-Areas, ernsthaft zu berichten wusste. Was wollen uns diese milden Strafen sagen? Geht die Justiz schon wieder Hand in Hand mit den SA-Horden von Heute? Schreit das Blut der toten Inder, die heute noch lächelnd vor Kameras posieren, nicht nach Rache? Ist Herr Broder umsonst auf Schleichwegen durch Ostdeutschland gefahren, um zu beweisen, es geht auch ohne, die Autobahn zu benutzen? Oder war das Lynchen von Schwarzen im Süden Amerikas immer nur ein Jux, so wie der Holocaust, von dem der Freund des jüdischen Volkes, Faruk Sen, weiss, die Türken in Europa machen ihn derzeit durch?

Und warum wurde in Mügeln gelyncht, weil Inder blessiert und eine Pizzeriatür beschädigt wurden, spontan, aus einem Tanzgerangel heraus,  während in Bad Sooden nicht gelyncht wurde, obwohl der Überfall professionell vorbereitet wurde, mit Schlagstöcken und Körperschutz?  Also richtig SA-mässig oder rotfrontkämpferbündig, um nicht immer nur auf einer Seite herumzuhacken. Können nur Weisse lynchen, während Südländer einfach mal so überfallen gehen und darum nicht die verdiente Aufmerksamkeit unserer Medien, Volksbeschützer und des wachsamen Herrn Kramer bekommen? Fragen, über die nach den unrühmlichen Gerichtsurteilenvon Mügeln,  der Mantel der Scham und des Verschweigens ausgebreitet werden wird.

Und was ist mit dem von Rechtsextremisten ermordeten Passauer Polizeichef Alois Mannichl? Es heisst, er würde seinen Dienst versehen. Aber lebt er noch, er, dessen Messerwunde ein Anschlag auf den Rechtsstaat war? Und während Mügeln auf ewig mit Schande bedeckt ist, wird es auch das Südland sein, auf ewig mit Schande bedeckt oder wird Herr Steinmeier wieder mit ihnen singen? Mit den Südländern, zusammen mit dem französischen Kärchermeister? Und hat man es schon, das Überfallkommando, und geniesst es eine Therapiekreuzfahrt durch die Karibik, oder bemüht man sich immer noch, die Mitglieder geflissentlich zu übersehen, damit sie nicht vor den Kadi müssen? So viele Fragen und keine Antworten.

Deutschlands Luftwünsche

luftwunsche

Der neue Zeitungszeuge steht politisch korrekt unterm Motto der Vertreibung der deutschen Schriftsteller, die der Regierung Hitler nicht genehm waren, weil sie anderslautenden Meinungen vertraten. Gut, für eine Diktatur ist das normal. Nicht normal ist, dass man sich heute darüber wundert. Wird man sich in 65 Jahren darüber wundern, dass Schriftsteller oder Karikaturisten fliehen mussten, weil sie ein deutscher Staat, eine Demokratie, nicht beschützen wollte, vor einer anderen Ideologie? Oder dass eine Mozart-Oper in vorauseilender Angst abgesetzt wird, worauf dann der Innenminister die zum Opernbesuch und zum Konferenzen einlädt, vor denen die Theaterintendantin Angst hatte? Ich glaube nein.

Aber auch sonst ist der Zeitungszeuge Nr. 7 wieder mächtig spannend. Frankreich verlässt die Abrüstungsverhandlungen, wenn Deutschland seine Streitkräfte auf das Niveau der Nachbarstaaten bringt. Polen und Deutschland verhandeln über einen Nichtangriffspakt und Goebbels erklärt in Warschau, der deutsche Nationalsozialismus sei eine deutsche nationale Sache und könne nicht exportiert werden. Im Gegensatz zum Kommunismus. Oswald Mosley, der britische Faschistenführer, offenbart vor Zehntausenden Anhängern, dass ein Einfuhrverbot für alle Waren, die England selbst herstellen könne, eines seiner politischen Ziele sei. Der Berichterstatter bezweifelt aber einen Erfolg der britischen Schwarzhemden, weil es der englischen Wirtschaft wieder besser geht.

Das Monster von Loch Ness könnte ein Raubwal sein, schreibt ein Spezialist. In Tirol wurde eine Verbrecherbande dingfest gemacht, die 3 Morde, 37 Brandstiftungen und 100 Diebstähle auf dem Kerbholz hat. Der amerikanische Gangster Dillinger hat wieder von sich reden gemacht. Von der Polizei in einer Bier(!)schenke überrascht, kam es zu einem Feuergefecht, bei dem die Banditen, die mit Panzerwesten und Maschinengewehren ausgerüstet waren, drei Polizisten erschossen. Von aufgebrachten Anwohnern, die die Polizei anschliessend verklagten, weil sie einfach so die Ruhe der Bürger störten und schossen, ist nichts zu lesen. Heute würde sich DER TAGESSPIEGEL für ihn stark machen. Armer Dillinger! Ein hoffnungsvoller junger Mann, der noch so viel hätte erreichen können. Aber noch lebt er! Weiterlesen ‚Deutschlands Luftwünsche‘


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