Durstlöscher

Fast entgangen wäre mir dieser absolut volksaufklärerische Artikel, mit dem das Erste Deutsche Fernsehen den Beginn der grossen Kampagne, „Suche das Wasser, lösche Deinen Durst“, in Pakistan feiert. ard-schariaZwar gingen auch zuvor schon etliche Einwohner Pakistans auf Wassersuche, was sich darin äusserte, dass sie  Mädchen und Frauen mit Säure übergossen und auch Journalistenkollegen der ARD das Leben nahmen, also töteten, doch nun ist es offiziell. Ein grosser Teil Pakistans darf  jetzt auf dem Pfad in der Wüste wandeln, der zum Wasser führt. Und wenn der mit Leichen gepflastert wird, damit die pakistanischen Wassersucher besser vorankommen, fürchtet Euch nicht, denn die ARD erklärt Euch die Welt. Denn, leider wird die Scharia bei uns mit Auspeitschung und Steinigung assoziiert, was sehr bedauerlich ist, wenn sie damit assoziiert wird, und etliche europäische Menschen nicht ganz so aufgeschlossen gegenüber der Scharia macht, wie es die Bundesregierung und ihre Sender gerne hätten. Denn, schreibt die vortreffliche ARD, sie ist kein vorgeschriebenes Regelwerk, die Scharia, kann also durchaus auch darauf verzichten, auf Steinigung und Auspeitschung. Na, wenn uns das nicht geneigter macht? Da freuen wir uns doch gleich viel mehr, dass wir bald alle zusehen können, wie unsere heimischen Moslembiotope auf dem Pfad wandeln, der in der Wüste zum Wasser führt. Freilich muss die Wüste erst noch geschaffen werden. Aber sie arbeiten bereits daran, mit Hilfe unserer Politik und sind besonders erfolgreich in Grossstädten wie Köln, Berlin, Bremen oder München. Und haben sie nicht schon grossartige Erfolge erzielt, zum Beispiel in Fragen der Vielweiberei? Ich denke ja.

3 Responses to “Durstlöscher”


  1. 1 Robin Renitent 23. Februar 2009 um 07:23

    Ja, einige Monate in der Kebabbude, dann 30 Jahre Hartz IV Empfänger. Die Rentenbeiträge der Monate werden auf 5 Ehefrauen und 19 Kinder verteilt. Wenns nicht reicht, zahlt der Ungläubige. Und das zu recht.

    Dussligkeit muss bestraft werden.

  2. 2 tomcat 23. Februar 2009 um 18:36

    …die Scharia kann also durchaus auch darauf verzichten, auf Steinigung…

    …wie gerade im Nordiran geschehen, wo ein 50-jähriger, wegen Ehebruchs mit einer 17-jährigen zum Tode Verurteilter, doch nicht gesteinigt wurde!
    Das bestätigt die ARD in ihrer Aussage, dass die Scharia kein festgeschriebenes Werk ist.

    Wahrscheinlich wachsen auf dem Weg zum Wasser mehr Bäume als dort Steine liegen.

    Die Hinrichtung erfolgte letztendlich mit einem Strick!!

    Damit steigt die Zahl der seit Jahresbeginn im Iran Hingerichteten auf 46!

    Über das Schicksal der 17-jährigen werden leider keine Angaben gemacht.

    nachrichten.t-online.de/c/17/77/85/10/17778510.html

  3. 3 Karl Eduard 24. Februar 2009 um 05:11

    Das liegt daran, dass an Vergewaltigungen im Islam immer die Frau die Schuld trägt. Der Mann ist quasi Opfer der Frau und unschuldig. früher haben deutsche Richter die Vergewaltigungsopfer ja auch gefragt, „na, Frollein, mit dem kurzen Rock unterwegs, denken Sie nicht, das war leichtsinnig?“ Schön, dass das jetzt wieder zurückkehrt, nach Europa, diese Betrachtungsweise.


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