Frank N. Stein will Putzen gehen

„Gute Entlohnung nur für gute Arbeit“.

So lautet das Prinzip, nach dem sich der SPD-Minister künftig selbst Hemd und Hose ausziehen lassen will, im Kampf, die Freiheit unserer Menschen weiter einzuschränken. Oder gehören die, die an der Spitze von Banken stehen oder die, die es sich leisten können, ihr eigenes Geld an die Börse zu bringen, nicht mehr dazu? Zu unseren Menschen? Aber erst geht es einmal darum, die Manager der Wirtschaftsunternehmen bluten zu lassen, für die der Leistungslohn als erste Gruppe gelten soll.  Dann nützt es nichts mehr, den ganzen Tag, 24 Stunden, rund um die Uhr, auf Achse zu sein oder am Telefonhörer zu hängen, um möglichst viel Zeit im Büro oder im Jet der Stechuhr abzutrotzen, um dann vor den Aktionären mit dicken Augenringen Eindruck zu schinden, nein, konkrete und positive Ergebnisse zählen, wie die freilich aussehen sollen und wer die bewertet, ob die JUSOS, ATTACK oder Frau Wagenknecht, das bleibt weiterhin unkonkret.

Konkret werden könnte es, wird das Leistungslohnprinzip auf Leute wie den vortrefflichen Kanzlerkandidaten, den singenden Talibahnversteher, den rappenden Grauen Wolf, Frank. N. Stein, wie ihm seine PR-Agentur geraten hat, sich im Vorwahlkampf zu nennen, angewendet wird. Statt, wie beliebt sind die Politiker, zu fragen, also nach dem Knuddelfaktor, könnten die qualitätsvollen Boulevardblätter einfach monatlich abstimmen lassen, wie haben sie ihre Versprechen erfüllt? Unsere Politiker. Und ihre Aufgaben.

Ist die Welt sicherer geworden, unter Frank N. Stein? Schmieden die Taliban, nach dem erfolgten Wanderererschiessenverstehen durch Frank N. Stein nun ihre Panzerbüchsen zu Pflugscharen um? Bauen Fatah und Hamas am gemeinsamen Haus Palästinenserstaat, nach dem so viele deutsche Steuermillionen ihren Repräsentanten aufs Konto geschoben worden sind? Nein? Auftrag nicht erfüllt, Genosse , dann gibt es diesen Monat nur Lebensmittelgutscheine, für Dich und Deine Familie.

Oder hat der Bundesinnenminister, der Mann mit dem eisernen Rollstuhl, es erreicht, dass die Islamverbände sich schwer schuftend für die Integration der hier lebenden Türken ins Zeug legen und die Integrationsunwilligen in Strömen per Bus und Bahn fröhlich winkend in Richtung Herkunftsland verabschiedet werden, dass Deutschland also sicher geworden ist, nicht nur, weil die NPD sich mangels V-Leuten und staatlichem Personal auflösen musste und die linken Schlägervereinigungen endlich als kriminelle und verfassungsfeindliche Organisationen eingestuft sind? Nichts von alledem? Dann her mit dem Zivi und dem Elekromotor. Den nächsten Monat geht es per Handbetrieb voran und wehe, die Bodyguards schieben!

Ja, die Einführung des Leistungsprinzips, die ist eine gute Sache, obwohl ich sicher bin, das hat auch schon vorher bei den Managern gegolten. Bei unseren Politikern aber, da sehe ich Schlimmes voraus, kann sein, wir begegnen denen künftig beim Essen fassen bei der Tafel oder in der Rote Kreuz-Kleiderkammer, weil es wieder einmal nicht gereicht hat, wie schon seit Beginn ihrer Legislaturperiode. Oder sie stehen plötzlich vor der Haustür und wollen im Nebenjob nackt putzen, damit es für eine neue Handykarte reicht oder den Einsatz der Flugbereitschaft. Und das sollte man uns dann doch nicht antun oder?

Derweil in einem ganz anderen Land:

Januar 1940: Es ist der härteste Winter seit langem, das deutsche Institut für Leibesertüchtigungen lehrt, wie Leiber ertüchtigt werden. Deutschland baut Hydrierwerke, um von ausländischen Ölimporten unabhängig zu werden. Benzin wird dann aus Kohle und anderem Dreck hergestellt. Das schafft Arbeitsplätze. Heute haben wir nur noch Wind und Sonne. Russland liefert Getreide und Öl, sowie jede Menge Russlanddeutscher, die in ihr Herkunftsland ausgetauscht werden. Der Komische Krieg geht weiter, ist dennoch aber ein erklärter Krieg Frankreichs- und Großbritanniens gegen Deutschland. Die Ruhe vor dem nächsten Sturm. Wer nicht bereit ist, sollte erst gar keine Kriege erklären.

3 Responses to “Frank N. Stein will Putzen gehen”


  1. 1 Prosemit 28. Februar 2009 um 17:15

    Ein guter und richtiger Beitrag.

    Würde man unsere Politiker nach dem Leistungsprinzip bezahlen, würde bei praktisch Jedem das Existensminimum unterschritten. Früher in guten alten Zeiten wurden Politiker überhaupt nicht bezahlt – es konnte sich also nur der „der Politik widmen“, der seine Lebensziele bereits erfolgreich erreicht hatte. Das war eine Poistivauslese – heute ist die Negativauslese Trumpf.

  2. 2 Robin Renitent 28. Februar 2009 um 22:11

    Und es müßte natürlich ein Schadenshaftungsgesetz geben. Jeder kleine Krämer haftet für den Schaden den er anrichtet. EXISTENTIELL.

    Nur die Politelite kann so viel Scheiße bauen wie sie will. Gerade stehen tut dafür keiner. Im Gegenteil, er wird weggelobt, nach Europa befördert und seine Ansprüche behält er sowieso.

  3. 3 Prosemit 1. März 2009 um 06:54

    Aber der Politiker haftet doch. Oder?

    Heisst es nicht immer : „Ich übernehme die Verantwortung“? Und damit den Rückzug in den bestens ausgestatteten Vorruhestand, wo er sich endlich seinen Hobbies und weiteren lukrativen Nebentätigkeiten widmen kann? 😉

    Früher wurden unfähige Finanzminister einen Kopf kürzer gemacht und nein, es waren nicht die finstersten Zeiten unserer Geschichte.


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