Archiv für März 2009

Zu Gast bei Freunden

Das Schnellboot kam wie aus dem Nichts. Der Motor jaulte immer lauter auf, der Rumpf des Bootes wummerte bei jeder Welle, in die es fiel. Dann peitschten SchüsseSo kündigen sich im Golf von Aden Gäste an. Die Besatzung des Marine-Versorgers „Spessart“ der deutschen Bundesmarine, die dort im Wettbewerb mit den anderen NATO-Schiffen der Mission Atalanta um die Sterne im aktuellen Duchemin eifert, wurde allerdings nicht überrascht. „Deutsche Küche geniesst hier unter den Piraten inzwischen einen sehr guten Ruf, genauso wie deutsche Gastlichkeit und der Komfort unserer Schiffe. Wir sind auf die nächsten zehn Jahre mit Vorbestellungen durch hungrige Fischer ausgebucht und müssen uns jedesmal ärgern, wenn wir am Telefon sagen müssen, dass wir schon belegt sind“, so der Kapitän der „Spessart“,  „zumal sich hartnäckig das begründete Gerücht hält, wer einmal unser Deck betreten hat, hat zugleich einen Daueraufenthalt in Deutschland gewonnen.“

So steuern immer wieder begeisterte somalische Gäste spontan die „Spessart“ und andere deutsche Schiffe  an, um Eisbein mit Sauerkraut zu bestellen oder Labskaus. Oder, um sich vom  blonden Hans mit einem Martini  auf Eis und einem anschliessenden Ganzkörperpeeling auf dem Sonnendeck verwöhnen zu lassen.  Während der Rest der Mannschaft ihre Waffen reinigt, was zum Service dazugehört.  „Und das mit den Schüssen, das ist einfach Höflichkeit“, erörtert die Bordpsychologin, Barbara Schönewetter, schliesslich haben unsere Mädchen und Jungs, die hier auf  Wacht für den Weltfrieden stehen, nicht den ganzen Tag leckeres Essen auf dem Herd und kalte Getränke zur Hand, irgendwann müssen sie ja auch einmal ausspannen.“

Allerdings war dieses Mal alles ganz anders. Unfairerweise versuchte die griechische Fregatte „Psara“, die im kulinarischen Wettbewerb hinter den Deutschen liegt, die somalischen Gäste der „Spessart“ abspenstig zu machen. Total verwirrt und bedrängt, von soviel Aufmerksamkeit, und um die Besatzungen der „Spessart“ und der „Psara“ nicht zu beleidigen, entschieden sich die Besucher für die gewohnte Gastlichkeit der „Rheinland-Pfalz“, deren Gaumenfreuden in Flibustierkreisen auf allen sieben Weltmeeren weithin berühmt ist. Denn auch hier gilt, was der Pirat nicht kennt, das frisst er nicht.

Und das Wichtigste ist natürlich die Muskatnuss

Das wirklich, wirklich Positive

an der gegenwärtigen Wirtschaftskrise verrät uns SPON! Wirtschaftskrisen sind gut für uns. Oh ja. Sie reduzieren nämlich das Giftgas CO2, das das Klima in seiner Existenz bedroht und das deshalb von Angela Merkel gerettet werden muss, mit Hilfe des deutschen Mehrwertsteuerzahlers! Und so etwas kommt davon, wenn die Grosse Vorsitzende den SPIEGEL nicht liest, da steht nämlich die Wunderrezeptur zur Rettung des Weltklimas. Einfach alle deutschen Unternehmen dichtmachen. Ja. Wie dereinst mit den hoffnungslos unproduktiven und wettbewerbsschlusslichternden DDR-Kombinaten verfahren wurde. Als da das Licht abgestellt wurde, da hatte die Luft- und Wasserverschmutzung im Land plötzlich eine viel höhere Qualität.  Beispielhafterweise. Gut, die Arbeitslosigkeit hatte auch plötzlich Rekordniveau aber sollte uns das die Klimarettung nicht wert sein, grösste Kanzlerin aller Zeiten(GRÖKAZ)? Stell Dir vor, wir wachen plötzlich auf und das Klima ist tot, weil es zuviel CO2 eingeatmet hat.  Ja, da haben wir wirklich den Schwarzen Peter an der Schuhsohle. Also  fort mit der Abwrackprämie, die nur diese unnütze Autoindustrie am Leben erhält und das Klima schleichend ermordet, will man den Ausführungen der GRÖKAZ glauben. Ausserdem wäre das auch eine gute Gelegenheit das bedingungslose Grundeinkommen von 2000 € in der Praxis zu erproben, das der treueste Verbündete ihrer Industriebeseitigungspolitik, DIE LINKE, so hartnäckig fordert. Ich bin dafür.

CO2-Fußabdrückler fragen um: Heute schon geatmet?

Hilfsbereitschaft beispielhaft

Seit ich die Videos der Laura vom Kölner Stadtanzeiger sammele, bekomme ich immer so ganz wichtige Hinweise, wie ich als Moslem zu leben habe und Leute mailen mich an, mit Informationen, die, inschallah, entscheidend für mein weiteres Leben als Moslem sein werden und ob ich mehr wissen will. Menschen geben mir ungefragt Ratschläge und vor einiger Zeit gab es sogar Schelte, also böse Worte, weil Laura, ihren Lesern zuliebe, mal ohne Kopfbedeckung vor die Kamera getreten ist, so etwas gehört sich nicht und wie schnell hätte sie besprungen werden können, ohne Kopfbedeckung, wo frau doch weiss, moslemische Männer haben ihre Triebe nicht im Griff. Kaum sehen sie offenes Haar, wie die Katze unbedecktes Fleisch, dann aber ran. Ans Fleisch. Und ob ich die Verantwortung dafür übernehmen wollte, einen ehrbaren Muselmann zur Unzucht zu verführen, wie das dann vor Gericht heisst. Nein, will ich natürlich nicht. Auch weil ich nicht Laura bin aber das interessiert die freundlichen Schläger, also Ratschläger, gar nicht.  Ich meine, ich habe da auch Thierse- oder Steinmeier-Videos aber niemand kommt auf die Idee ich sei Wolfgang Thierse oder Frank N. Stein, wie der Aussenminister neuerdings heisst, aus Wahlkampfgründen, oder Angela Merkel. Ist das nicht irgendwie wunderbar, all diese Aufmerksamkeit, die einem Wildfremde Sektenangehörige widmen? Mit einer Inbrunst, die einen ängstigen könnte, wüsste man nicht, es ist alles nur Liebe?  Dabei gehöre ich dieser Sekte doch gar nicht an.  So aufdringlich waren nicht mal die Scientologen, die angeboten haben, mir das Gehirn zu waschen und mir dafür wahlweise Catherine Bell oder Katie Holmes versprachen. Keine Ahnung, ob das mit denen abgestimmt ist aber in Sekten ist das wohl auch nicht so wichtig. Und ehrlich, ich konnte mich immer noch nicht so richtig zwischen den Beiden entscheiden.

Hier ist aber das nächste Helfervideo, das ich bei dieser Gelegenheit vorstellen möchte, damit die Mühe der unbekannten Helfermuslima nicht ganz Perlen vor die Säue war:

Lektion Nr.1: Den richtigen Partner suchen…

Ein Verbrechen von seltener Grausamkeit

Gute Aussichten

Karl Ranseier ist tot. Und Fritz Schramma kandidiert nicht mehr. Fritz Schramma, der seine eigenen Sturmabteilungen schuf, heftig beklatscht von Bartträgern wie Wolfgang Thierse, ging in die Geschichte ein, als Kölner Oberbürgermeister,  der aus der Stadt, die einst Heine beschrieb, im Wintermärchen, Mekka und Medina machte und der der Demokratie den ersten Fußtritt versetzte, als er seinen Horden den Auftrag gab, eine gewählte Stadtratsfraktion mit Flaschen und Steinen anzugreifen. Freilich wird das nicht  im Gedächtnis der Menschen haftenbleiben, sondern die Mär vom aufrechten Bürgermeister, dem aus heiterem Himmel ein Stadtarchiv abhanden kam, mit Dokumenten, nicht so alt wie die Bibliothek von Alexandria aber einmalig und wichtig, für die letzten Eingeborenen Kölns, um nachzulesen, woher sie kamen obwohl das sowieso keinen von ihnen interessiert. Eher das nächste Karnevalskostüm oder die Gestaltung des Umzugswagens, der auf  keinen Fall, die Bart-und Burkaträger verärgern darf. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, für solch herausragendes Bodenpersonal Allahs und so kann Herr Schramma sicher sein, irgendwann wird einmal ein Wunder geschehen, wie es Nina Hagen verkündete, und er steigt empor aus der Asche Kölns als neuer Bundeskanzler, wie auch schon ein Anderer vor ihm. Heil, mein Fritz, dank Dir kommen grünere Zeiten.  DER MITTAG  5./6.April 1934:

adenauer


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