Archiv für 2. März 2009

Armut schaffen, auch mit Waffen!

Die LINKE, will den Kapitalismus überwinden in Europa. Herzlichen Glückwunsch, dass das mal wieder so klar ausgesprochen wurde. Soziale Marktwirtschaft ist übrigens Kapitalismus. Das heisst, die LINKE will die soziale Marktwirtschaft beseitigen. Grundlage der Wirtschaftsordnung in unserem Land. Grundlage auch für volle Regale, Abwrackprämie und die Möglichkeit, ein Auto sofort abzuholen. Und? Hat der Verfassungsschutz aufgehorcht? Ich glaube nein.  Was macht der eigentlich, ausser Broschüren herauszubringen, in denen der Unterschied zwischen Islam und Islam erklärt wird, also zwischen guten und weniger guten Bombenlegern, um uns darin mitzuteilen, Terror hat weder etwas mit dem Koran noch mit dem kommunistischen Manifest zu tun und schon gar nichts mit den darin beschriebenen Zielen, den Kapitalismus zu beseitigen oder die offene westliche Gesellschaft.

Warum die LINKE noch nicht geschlossen nach Kuba ausgewandert ist, um dort dem sozialistischen Gesellschaftsmodell zum Sieg zu verhelfen oder nach Nordkorea, das können die Genossen wohl selbst nicht erklären. Das Klima ist dort bestens, die Staatsbürger fahren mit den Autos vor und aus der  Zeit  Batistas herum und wer das Land Richtung Alternativgesellschaft verlassen will, der kann ja schwimmen gehen. Mit den Haien. Da braucht es nicht mal einen Todesstreifen. Also das ideale Land für Bodo Ramelow und Genossen. Geht nach Kuba! Lebt alternativ sozialistisch aber geht! Der Sozialismus ist eine prima Sache! Warum, Genossen, wollt Ihr Euch der Mühe unterziehen, hier im kapitalistischen Luxus schwer schuften zu müssen, damit alle Bürger gleich arm sind, ausser Euch, der Avantgarde, denn jemand muss ja führen, nicht, wenn Euch dort das Paradies zu Füssen liegt?

Fliegt, Genossen. Helft bei der Zuckerrohrernte oder prostituiert Euch! Frau Wagenknecht, wäre das nicht was? Machen Sie es den glücklichen sozialistischen Frauen auf Kuba nach, die um eines Taschengeldes wegen, ihren Körper verkaufen an die Touristen aus den kapitalistischen Ländern und nehmt die kleine Dagdalen gleich mit, Ihr Beide habt echte Chancen, richtig sozialistisch zu leben.

Ein Platz wird sich für Euch schon finden und wenn jemand krank wird, dann hilft ihm ein kubanischer Doktor sofort und wirkungsvoll durch Ansetzen von Blutegeln oder irgendeiner anderen Methode, die ohne Gerätemedizin auskommt, also völlig ursprünglich ist. Und wollen wir da nicht wieder hin, zur Ursprünglichkeit?

Doch wem es auf Kuba zu warm ist, der kann gerne zu Kim fahren oder zu Yong, ins Land der vielen Denkmäler, Mausoleen und Monumente, wo die Menschen stolz auf Traktoren und eiserne Pflüge in der Landwirtschaft verzichten, weil sie wissen, harte produktive Arbeit, die adelt und im Winter wird nicht geheizt aber die Gedanken an die grossen Führer, die erwärmen das Herz. Und wer kniet nicht gerne im Frost auf der Autobahn und hackt sie schneefrei, damit die ruhmreiche Volksarmee sie befahren kann, die die Imperialisten aus dem Süden fernhält, die das glückliche nordkoreanische Volk berauben will?

Ja, und das frage ich jetzt ohne Häme, warum geht Ihr nicht alle geschlossen nach Kuba oder Nordkorea und lebt den Sozialismus? Und wenn es erst einmal nur für 5 jahre ist. Meinetwegen dürft Ihr dann auch zurückkehren aber Urlaub gibt es keinen und Päckchen auch nicht. Warum probiert ihr also nicht erst einmal die Medizin selbst, die Ihr als Heilmittel preist, bevor Ihr das deutsche Volk zwingt, sie zu schlucken?

Hier seid Ihr Mensch, hier dürft Ihrs sein!

Oder wie wäre es , erst einmal damit anzufangen, Baumrinde und Lehm zu essen, so ein halbes Jahr lang. Hört sich das nicht lecker und nahrhaft an, statt des ewigen Hummers, Sahra? Und der Oskar wäre bestimmt auch begeistert, wo er doch das Gerechtigkeits- und Produktionsniveau Nordkoreas vor Augen hat, als Ansporn. Und für den Bodo dürfte eine Baumrindenmahlzeit am Tag auch nicht zu viel sein, um Sozialismus mal zu schmecken. Und nach dem Frühstück geht es ab, Kim-Denkmäler wienern oder ein Ballett einüben. Ja, das wär fein. Nicht?


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