Archiv für 6. März 2009

Ein Tag ohne Regen

Passend zum aktuellen Niederschlagsbild. Zeit, dass sich der Winter, in seiner Schwäche, tatsächlich in raue Berge zurückzieht!

Zufriedenheit über Ergebnisse

Kinder und Jugendliche berieten über Fragen von gegenseitigem Interesse

Sechs Angehörige der jungen, nachwachsenden Generation, von der unsere Politik zu Recht viel erwartet, reisten unlängst zu Konsultationen nach Wilmersdorf, um sich von der Qualität des dortigen Schulunterrichts selbst ein Bild zu machen. Nach anfänglicher Überraschung wurden sie von dem dort unterrichtenden Lehrerpersonal mit offenen Armen und sehr herzlichen Gesten der Freundschaft empfangen. Im Anschluss an das Treffen mit Gleichaltrigen, in dem über den Stand der Vorbereitung der Feiern zum 8. März, dem Internationalen Frauentag, Rechenschaft abgelegt wurde, zeigten unsere Schutz- und Sicherheitsorgane in einer beeindruckenden Übung, dass sie jederzeit bereit und in der Lage sind, das friedliche Leben in der Deutschen Demokratischen Republik und das erfolgreiche Lernen unserer Kinder und Jugendlichen für den weiteren Aufbau des Sozialismus eindrucksvoll zu schützen. Im Laufe des Nachmittags reisten Teile der Schülerdelegation, voll mit neuen Eindrücken, zu verschiedenen Zeitpunkten ab, um daheim von den Fortschritten der Oberschule in der Eisermannstrasse zu berichten.

Halten in Abhängigkeit

Ganz anders sieht es aus, wenden wir unseren Blick dem bundesdeutschen Schulsystem zu. Eine hoffnungslose Jugend, nur mit der Perspektive, zu lernen, sich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben, um später im Solde des Kapitalismus an die Werkbank, den Ladentisch oder den Friseurstuhl gefesselt zu sein, allein gelassen, mit dem selbst erarbeitetem Geld, zwischen berstenden Regalen, gefüllt mit dem, was fleissige Arbeiter und Bauernhände erwirtschafteten und hoffnungslose somalische Fischer, die immer noch von Deutschland unterdrückt werden, weil das Essen von Fisch weiterhin zum Leben der westdeutschen Überflussgesellschaft gehört, die kein Gewissen und keine Moral besitzt.

Eine Jugend, deren Sprache nur noch aus wenigen Lauten wie, „eh gib mir Dein Handy“, besteht und die es deshalb doppelt so schwer hat, wie die Kinder der Ausbeuterklasse, die aufwächst zwischen Büchern und dem Zugang zum Wissen der Welt und die sich um so mehr anstrengen müsste zu lernen, wenn sie es denn jemals wollte.

Und hier gerade zeigt sich das Perfide des kapitalistischen Bildungssystems. Keines dieser bedauernswerten Kinder will Kosmonaut werden, wie Juri Gagarin oder Siegmund Jähn oder Kugelstosserin, wie Margitta Gummel, nein, von vornherein wissen sie schon, auch ohne jemals zu arbeiten, werden sie mit Geld versorgt werden, wie die Rauschgiftabhängigen mit Heroin, nur um ihre Potentiale, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sie in den Dienst der proletarischen Revolution stellen könnten, verkümmern zu lassen. Was bleibt ihnen anderes übrig, als zu schlagen, zu stehlen und zu überfallen?

Gut, sie könnten zuerst die deutsche Sprache erlernen, die Sprache der Mörder von Auschwitz und Stepan Kramers. Aber ist das überhaupt gewollt? Ich glaube nicht.


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