Archiv für 14. März 2009

Das goldene Schlüsselchen

Die Abenteuer von Pinoccio, der Buratino heisst, in der Version der Sowjetunion. Danke an Velikaja Rus für diese schöne Kindheitserinnerung.

Hier der ganze Film

Täter müssen ins KZ

Nein, das ist jetzt keine Posse oder Satire:  Eine ungewöhnliche Strafe müssen acht Heranwachsende aus dem Harz und dem Vorharz antreten. Die jungen Leute, die zur Tatzeit vor drei Jahren zwischen 17 und 20 Jahre alt waren, werden heute zur Gedenkstätte Buchenwald gefahren und in dem ehemaligen Konzentrationslager mit den Verbrechen der Nazis konfrontiert. Hintergrund der Maßnahme ist ein Urteil des Quedlinburger Amtsgerichts vom 24. Februar dieses Jahres. Sieben Jungen und ein Mädchen waren in der Nacht vom 2. zum 3. Dezember 2006 bei einer Geburtstagsfeier, an der im “ Schützenhaus “ von Badeborn ( Harzkreis ) rund 30 Personen teilnahmen, auf Tische gestiegen, hatten “ Sieg Heil !“ gegrölt und den Hitlergruß gezeigt. Ja, da staunst Du, Leser, oder doch nicht?

Sollte dieses Beispiel Schule machen, werden jugendliche Deutsche mit Palifeudel um den Hals zu einem Aufenthalt in Sderot verdonnert, wo die Qassams ihrer geliebten Palästinensertuchträger um sie herum einschlagen?

Erhalten Bodo Ramelow und Sarah Wagenknecht, die Sozialismusverklärer,  einen Halbjahresaufenthalt in einem stalinistischen GULAG, um dort Leichen exhumieren zu helfen, die ihr geliebter Führer umbringen liess, als sie noch lebten?

Wird künftig der SCHWARZE BLOCK eingekesselt, aufgeladen und darf 14 Tage im ROTEN OCHSEN verbringen, um die Segnungen des Sozialismus am eigenen Leibe zu verspüren?

Werden „Allah ist grösser-Brüller“ eine Gratisreise nach Saudi-Arabien gewinnen, wo Allah wahrhaftig gross ist, nur ohne Rückflugticket? Dürfen Totraser künftig in der Pathologie aushelfen und bekommen Abtreibungsmütter ihr Abgetriebenes im Einwegglas nach Hause, als Mahnung?

Wäre das nicht schön? Ich glaube ja.

Romantischer Zerfall

Nach dem Laura im letzten Teil ihrer Saga über die hohen israelischen Lebensmittelpreise temperamentierte, erfüllt sie nun den Hörerwunsch von Meike aus Köln und zeigt, so romantisch kann Verfall sein.

Willi Merkl ist tot

Während sich die deutsche Medienunterwelt fragt, ob auch „Mensch ärgere Dich nicht“ verboten werden sollte, um künftige Amokläufe zu verhindern oder ob es nicht besser sei, Jungen vor dem Schlüpfen präventiv hinzurichten, wie es Erzfeministinnen erwägen, damit aus ihnen keine Amokläufer werden, spielt sich am Himalaja ein Drama ab, das die Suche Reinhold Messners nach dem legendären Schneemenschen weit in den Schatten stellt, dennoch aber unbeobachtet und unkommentiert bleibt, weil es unseren Männern und Frauen von ARD und ZDF einfach zu kalt ist, sich im Schneetreiben vor die Kamera zu stellen. Ausserdem ist es im Studio so viel gemütlicher, da gibt es Kaffee und Schnittchen.

Nur eine Zeitung, die in der Gewissheit steht, RECHTssozialistisch zu sein, berichtet über das Schicksal der tapferen Männer, die starben, um einen Berg zu erklimmen.

Die NATIONAL ZEITUNG schreibt am Donnerstag, dem 26.Juli 1934 in einer sprachlichen Schönheit, in Angesicht derer sich Qualitätsjournalisten von heute massenhaft von den Klippen stürzen müssten, womit die Welt wieder sicherer geworden wäre.

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Kraft durch Freude – für Piraten

Europa geht die Massenanlandung tieftraurigen Fischerpiratenvolks, das durch unsere Fleisch-, Fisch-  Getreideesserei, die Erfindung des eisernen Pfluges, der Dreifelderwirtschaft, der Stechuhr, der Industrieroboter, Robert Kochs und überhaupt, dass wir da sind, arm geworden ist,  an den Stränden Italiens, Spaniens und Griechenlands nicht schnell genug. Und ausserdem kommen immer noch zu viele dabei um.

Deshalb hat die NATO, laut RIA NOVOSTI, beschlossen, dem tapferen und unglaublich fürsorglichen Piratenhätschelungsvorbild der Bundesmarine nachzueifern, und eine Schiffsgruppe loszuschicken mit dem Ziel, die Seewege sicherer zu machen und aufgebrachte Piraten einzuladen, an Bord der Kriegsschiffe den Törn nach Europa zu geniessen, um dort, in Europa ,neue Heimat für ihre Seeräuberei zu finden. Weiteres Augenmerk geniesst die Versorgung der piratischen Bevölkerung in Tortuga, verzeihung, Somalia, selbst, 30 000 Tonnen Hilfsgüter unter dem Geleit von Nato-Schiffen konnten nach Somalia gebracht werden. Dieses Ziel gilt es natürlich zu überbieten.

In schärfster Konkurrenz wird sich dieser NATO-Verband zu den indischen Seestreitkräften befinden. Während die Inder aus Tradition das tun, was Kriegsschiffe immer mit Piraten gemacht haben, verfolgt Europa eine ganz neue, Mißerfolg versprechende Strategie. Nach und nach sollen alle Somalier nach Europa verbracht werden, um hier durch Güte, geregelte Sozialzuwendungen und willige, abenteuerlustige Europäerinnen, zivilisiert zu werden.

Die Bundesrepublik hat sich bereit erklärt, wie sie sich überhaupt zu Allem bereit erklärt, es muss dem Deutschen Volke nur genügend schaden, ein erstes Kontingent von zehntausend Absolventen der somalischen Piratenakademie, „Israel Hands“, aufzunehmen. „Die könne man gut als Komparsen bei den Störtebekerfestspielen in Ralswiek gebrauchen„, erklärte ein Sprecher der Bundesregierung.  Ausserdem entspräche es dem Zeitgeist, von der rassistischen Darstellung, die Likedeeler seien nur Weisse gewesen, wegzukommen. Die Beauftragte der Bundesregierung für illegale Einwanderung,  Böhmer, zeigte sich nach dem Mißerfolg von Winnenden erfreut. „Das seien die richtigen Signale.“ Von der Festspielleitung in Ralswiek  liegt bisher noch keine Stellungnahme vor.

Bald nur noch „für Schwarze“.


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