Archiv für 1. April 2009

Danke Superwolfi

Immer wenn man als Bürger  am Rechtsstaat verzweifelt, weil er kampflos das Handtuch wirft und statt wehrhaft zu sein, mit den Antidemokraten Kaffeekränzchen veranstaltet, um die, die uns ein totalitäres System überhelfen wollen, nach dem Vorbild der vorbildhaften DDR oder dem grossmächtigen Mullahstaat Iran, mit dem niemand so vorzügliche Geschäfte macht wie Deutschland, naht sich ein einbeiniger Retter, der kurz mal, während der Islamisierungskonferenz, auf dem Klo verschwindet, um als Supermann unter der Bedrohung aufzuräumen. „Lenin fegt den Erdball sauber“, möchte man rufen, würde man Lenin damit nicht beleidigen, so wie Dr. Wolfgang Schäuble, mit dem Beinamen, der mit dem Mullah tanzt, unter der Heimattreuen Deutschen Jugend aufräumt.

Pünktlich zum Remake „Triumph des Willens“, der nach dem Willen des Islamrates noch im Herbst in die deutschen Kinos kommen soll, mit Präsident Erdogan in der Hauptrolle, vor den rauchenden Ruinen Ludwighafens, der Film, wurde Adolf Hitler, der immer noch in einem Hamburger Wachsfigurenkabinett auf  Wacht für Großdeutschland stehen soll, zum zweiten Male die Zukunft genommen. Mit dem Verbot der Heimattreuen Deutschen Jugend werden künftig keine ranken und schlanken Jungen und Mädchen mit Hakenkreuz bestickten Geschirrtüchern ihr Kochgeschirr wienern oder am wildromantischen Lagerfeuer davon hören, wie furchtlose Panzernahbekämpfer im Wehrmachtsfeldgrau den T-34 oder wahlweise auch den Shermanpanzer knackten, mit dem uns unsere amerikanischen Freunde die Demokratie aufzwangen, wie schon einmal, und uns damit versagten, den Wert von Freiheit tatsächlich zu schätzen, die Herr Schäuble bereits seit Jahren bemüht ist, vertrauensvoll in die Hände Ayman Mazyeks, Kenan Kolats, Osama bin Ladens oder den Abgesandten von Mili Görüs zu legen, die sich gerade, ähm,  einer kleinen Vertrauenskrise erfreuen, die aber unter dem verstärkten Einsatz von Kaffee und Kuchen und weiteren Moscheebauzusagen der deutschen Regierung rasch beigelegt sein wird.

„Wir müssen die HDJ aus ihren Zeltlagern holen!“

Wer diesen Satz Wolfgang Schäubles bisher überhört hat, mit dem er daran erinnert, dass deutsche Jugend, zumal wenn sie heimattreu ist, fliessend Frakturdeutsch spricht und auch sonst sehr integriert ist, in Deutschland,  jedenfalls wurde bisher noch nichts von „Ehrenmorden“ oder einer Einflussnahme auf Fernsehenprogramme oder die Gestaltung von Karnevalswagen bekannt und auch der Nachzug von minderjährigen Ehegatten aus Österreich hält sich bisher in Grenzen, ein Teil Deutschlands ist, was wir akzeptieren müssen, hat nicht nur keinen Hörfehler, er geht auch recht in der Annahme, dass dieser Satz nie gefallen ist.

Selbst Konferenzen haben nie stattgefunden, obwohl es doch nicht verboten ist, mit ihnen zu sprechen, wie mit denen, die das osmanische Reich in Deutschland errichten wollen, wie Schäuble selbst erklärt, im folgenden Film, mit den Lagerfeuer- und  Hitlerromantikern, die am Grössten Feldherrn aller Zeiten hängen, wie die türkische Gemeinde in Deutschland an ihrem Privileg, sich als ausländisches Staatsgebiet zu betrachten und die jede Form von Verletzung der territorialen Souveränität und Integrität durch deutsche Feuerwehr, Rettungssanitäter oder Polizei entschlossen greinend, spuckend oder schlagend abzuweisen wissen.

Es zahlt sich eben nicht aus, nicht zu Leuten zu gehören, die mittels spektakulärer Attentate Menschen in aller Welt gleich zu Dutzenden umbringen oder einfach so erstechen und erschiessen, weil die wie Deutsche leben wollten, die Toten, oder etwas gegen den Grössten Feldherr aller nomadischen Zeiten vorzubringen hatten, in gesprochenem Wort, als Buch, Film, Oper oder nur als Zeichnung. Es zahlt sich eben nicht aus, keine Botschaften in aller Welt anzugreifen oder nicht ständig angestrengt zu heulen, man fühle sich schon so wie Stephan Kramer oder Charlotte Knobloch.  Es bringt eben nichts, nicht die Aufmerksamkeit der UNO zu geniessen. Und schon gar nichts bringt es, keine Terrorzellen zu gründen oder darauf zu verzichten, Kölner Regionalbahnen mitsamt der Passagiere in die Luft zu sprengen oder  in Berlin reihenweise PKW, diese Phallussymbole des menschenverachtenden Kapitalismus anzuzünden. Das weiss auch unser Bundesinnenminister und das weiss auch Charlotte Knobloch, auf deren weisen Rat unser Land gerade in solch gefährlichen Zeiten nicht zu verzichten bereit ist.

Das Verbot der HDJ unterbindet eine organisierte ideologische Vergiftung von Jugendlichen mit einem menschenverachtenden und rassistischen Gedankengut.“ Gleichwohl werde das Verbot nicht ausreichen, um den Umtrieben der „braunen Rattenfänger“ langfristig ein Ende zu bereiten, sagte Knobloch.  Ob die braunen Rattenfänger nun befürchten müssen, die neuen Juden von damals zu werden, das liess die Dame orakelhaft offen. Glücklich das Land, das solche Helden hat.

Wie Dr. Wolfgang Schäuble


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