Archiv für 26. April 2009

Bismarck, die olle Nazisau

Über den rapiden Absturz Deutschlands muss man sich nicht mehr wundern, wenn den Schrumpfhirnigen bei „Reichskanzler“ nur noch Hitler einfällt. Bei uns gab es ein Hotel, das sich nach der Wende „Zum Reichskanzler“ nannte und dessen Gasträume mit Portraits Bismarcks geschmückt waren. Keinen Menschen hat das gestört. Gut, es war schon etwas seltsam aber im sozialistischen Geschichtsunterricht hatten wir gelernt, die Reichseinigung war etwas Positives, weil Handels- und Zollschranken wegfielen und auch die Arbeiterklasse hatte nun mehr Möglichkeiten, sich in Deutschland zu organisieren, frei nach Marxens Spruch, „Proletarier aller Länder vereinigt Euch!“ Und im Kleinen muss es ja immer beginnen, nicht?

Natürlich, unter Bismarck wurde das Sozialistengesetz durchgesetzt, denn Rebellion gegen die staatliche Ordnung wurde als etwas Negatives betrachtet, während es dafür heute Preise für Zivilcourage gibt, zumindest aber angestrengtes Wegschauen, wenn unsere Revolutionäre Innenstädte und Autos abfackeln. Mit ihnen zieht eben die neue Zeit. Aber unter Bismarck wurden auch die ersten Sozialversicherungen eingeführt, die Kranken- und die Rentenversicherung. Keineswegs auf Drängen der SPD und als Folge von Generalstreiks.

Und nun heisst der „Reichskanzler“ nur noch „Kanzler“. Und ich habe mal nachgefragt, warum. Schrumpfhirnige, das Ergebnis deutscher Schulen und Medien, hätten bei Buchungen angefragt, ob das ein NAZI-Treff sei, das Restaurant und Hotel und bei Reichskanzler dachten sie, es wäre eine Hitlergedächtniskneipe. Und so hat der Wirt, 19 Jahre, nachdem wir Bundesrepublik geworden sind, sein Hotel- und Restaurant umbenannt. Tribut an den grassierenden Schwachsinn in Deutschland. Noch einmal zehn Jahre und die Familie wird gezwungen sein, das Haus in „August Bebel“ oder „Sahra Wagenknecht“ oder „zur Weltrevolution“ umzubenennen, damit die Gäste nicht wegbleiben.

Vielleicht hat sie bis dahin auch Glück und die weitere Zuwanderung hat im Westen zum vollständigen Analphabetismus geführt, was jetzt nichts mit Sexualpraktiken über den Anus zu tun hat. Möglich auch, der ausländische technische Fortschritt hat zu sich selbst vorlesenden Webseiten und Telefonbüchern geführt, dann wären sie wieder angeschmiert, die Betreiber des Hotels „Zum Kanzler“. Wer weiss?

Der folgende Film ist natürlich ein Propagandafilm, so wie, „Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse“ oder „Trotz alledem“, die trotz alledem sehr gerne gesehen werden, bei den Revolutionären.

Bismarck

Volk ohne Rohstoffe

Auszüge aus der Rede Hitlers zum Versailler Vertrag. KÖLNISCHE ZEITUNG, 22.05.1935. Das war knapp 16 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und die Welt, insbesondere Deutschland, hatte immer noch die Folgen zu tragen. Und wenn ich Deutschland schreibe, dann meine ich die Einwohner Deutschlands. Die Menschen. Die waren mit den Auswirkungen konfrontiert. Mangel an Lebensmitteln – Hunger -, Besetzung und Demütigung durch fremde Streitkräfte, Wegnahme grosser Teile des Territoriums, auf dem Millionen Deutsche lebten, die der Willkür der neuen Staatsmacht ausgesetzt waren, Verlust der wenigen Kolonien, die hätten den Rohstoffhunger der deutschen Industrien befriedigen können und der Zwang, die gesamte Wirtschaft nach den Zahlungsforderungen der Kriegssieger auszurichten, die, wir erinnern uns, nicht davor zurückschreckten, ihren Forderungen mit Militär Nachdruck zu verleihen. Welche Gedanken hätten einen dabei bewegt, als Einwohner Deutschlands, bevor der Hass auf das eigene Land von den GRÜNEN kultiviert wurde, wobei die Hasser sich nicht zu fein sind, die sozialen Wohltaten entgegenzunehmen und immer neue zu fordern.

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