Archiv für 28. April 2009

Die Heuchler von der Linkspartei

Es ist 1953 und die Partei- und Staatsführung der Deutschen Demokratischen Republik hat ihren Arbeitern und Bauern die Marmeladenpreise heraufgesetzt. Jetzt könnte man hier, im heute und jetzt, sagen, Marmelade, was ist das, dann sollen sie doch Schinken essen aber in einer Zeit, als der Staat, den  linke Parteifunktionäre, vom gutmeinenenden Schlage Petra Paus, Gregor Gysis und Oskar Lafontaines, den Arbeiter- und Bauernstaat nennen,  regieren, ist Schinken für den Arbeiter nur auf dem Schwarzmarkt erschwinglich. Als Brotaufstrich.

Zumindest im Teil Deutschlands, der unter Kontrolle der Sowjetarmee steht und in dem die kapitalistische Produktionsweise durch Planwirtschaft abgelöst wurde, nicht aber die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Der sozialistische Arbeiter vermehrt Volkseigentum, von dem er nichts hat und bis zur Auflösung der DDR nichts haben wird, zum Zwecke, dass es seinen Urururururuenkeln einmal besser gehen wird. Denen geht es erst mit 1989 besser, nur müssen sie auch etwas dafür tun oder auch nicht, denn ohne zu arbeiten, Geld zu bekommen, das gab es selbst im Sozialismus der DDR nicht.Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen. So lautete die Devise und nach ihr wären 90 Prozent der Linkspartei längst verhungert, denn Arbeit meint immer produktive Tätigkeit und das Zersetzen eines Gemeinwesens gehört bekanntlich nicht dazu.

Gleichzeitig erhöhen die linken Genossen, die von sich wissen, sie sind der Vortrupp, die kühnen Anführer der Proletarier, die Avantgarde, die Droge, die sich der Menschheitsbeglückung verschrieben hat, die Arbeitsnormen. 1953. Damit der Proletarier sich also mit der gewohnten Marmeladenstulle stärken kann, um seine Arbeitskraft durch Nahrungsaufnahme zu regenerieren, muss er erst einmal mehr und härter arbeiten als sonst, um sich wie gewohnt seine Ration Lebensmittel kaufen zu können. Die Gewerkschaften sind eine zahme Bande  Schosshündchen geworden und wer die kluge Politik der Partei und Staatsführung anzweifelt, gerät leicht in den Ruf, ein Feind des Sozialismus, des Himmelreich auf Erden, zu sein und was man mit Feinden des Sozialismus zu machen hat, die dem Fortschritt in Form der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, die heute einen Grossteil der DIE LINKE bildet, im Wege stehen, können wir täglich in den Zeitungen lesen, wenn linke Parteifunktionäre Menschen aufrufen, den Rechten keine Möglichkeit zu geben, genehmigte Versammlungen und Demonstrationen durchzuführen. Damals übte allerdings der Staat die Gewalt aus. Heute schaut er nur weg.

Als die Parteiführer sahen, dass die Anhebung der Lebensmittelpreise, die einherging, mit der Anhebung der Arbeitsnormen, zu berechtigter Unruhe führte, nahm sie ihre Beschlüsse zurück, eine bis dahin nie geschehene Ungeheuerlichkeit, wo die Partei doch immer Recht hatte, aber es war bereits zu spät. Die von der klugen Wirtschaftspolitik solch hervorragender Köpfe, wie sie heute Gregor Gysi, Oskar Lafontaine oder Petra Pau bilden würden, erbitterten Arbeiter randalierten auf der Strasse, zündeten die Büros der Menschheitsbeglücker an und wo sie einen zu fassen bekamen, den sie für die Inkarnation der Gründe für ihr Hungern hielten, dem hauten sie die Jacke voll.

In ihrer Not riefen die Genossen die sowjetischen Panzer zu Hilfe und von denen ist überliefert, dass sich zumindest einige Sowjetsoldaten weigerten, auf deutsche Arbeiter zu schiessen, was sie dann mit dem Leben bezahlten.

Das, liebe Leute, waren tatsächlich soziale Unruhen und sie fanden statt unter der Regierung der LINKEN, die sich nicht zu fein waren, sie mit Waffengewalt im Blut zu ersticken. Die Arbeiterführer liessen die Arbeiter zusammenschiessen.

Nachzulesen ist die Geschichte im Roman Stefan Heyms, 5 Tage im Juni, des Stefan Heyms, den die PDS als Alterspräsidenten des Bundestages mißbrauchte, nur hat der es, zum Ende seines Lebens, wohl gemerkt, welch schmierigen Lumpen er auf den Leim gegangen ist und gedacht wird ihrer, der sozialen Unruhen,  am 17. Juni. Später logen die Genossen, es handele sich um einen faschistischen Putsch, wie sie alles zu faschistisch umlügen, was mit ihrer Ideologie nicht kompatibel ist.

Und dem wollt Ihr wieder auf den Leim kriechen?

Orginallügen des DDR-Rundfunks


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