Archiv für April 2009



Bildungsfernsehen

Was viele Besucher deutscher Baumschulen und LINKE irritieren wird, auch vor 1933 gab es schon deutsche Geschichte. 9 unserer Zeitrechnung, für Christen auch 9 Jahre nach Christus, wehrten sich Deutsche mit militärischer Gewalt gegen Fussbodenheizung, Wasserleitungen und den Bau von Strassen und Brücken. So, wie sie das heute immer noch tun. Fussbodenheizung und Wasserleitungen haben sie inzwischen ohne weitere Gemetzel akzeptiert, bei den Strassen und Brücken wird es wohl noch weitere 2000 Jahre dauern, bis die letzten Hinterwäldler merken, Gehen, ohne andauernd über Wurzeln zu stolpern, in Erdlöcher zu fallen oder bis zu den Knien im Dreck zu waten, das hat was. Es schont Schuhwerk und Kleidung.

Die Varusschlacht

Abspiellliste

Keine Ahnung

Schlimme Sachen sind passiert und zum Glück von Italienern verursacht worden. Man stelle sich nur mal vor, ein deutscher Kapitän hätte befohlen, unter Anwendung von Schusswaffen, den soziale Gerechtigkeitsfanatikern, dem militärischen Arm der DIE LINKE vor Somalias Küste, die Teilhabe am Reichtum der Passagiere des Kreuzfahrtschiffs „Melody“ zu verweigern und dann auch noch durch israelische Sicherheitsleute. Dönitz und Raeder, ich hör Euch mit den U-Booten klappern. Wie geschrieben, zum Glück war es ein Italiener. Die haben zwar den Faschismus erfunden und nette Kolonialkriege in Afrika geführt, unter Einsatz von Giftgas aber das nimmt ihnen heute niemand mehr krumm, höchstens die Afrikaner.

Ein deutscher Kapitän wäre natürlich sofort abgeholt worden, vom bundesanwaltlichen Hubschrauber nach Karlsruhe und das Heulen und Mitleiden mit den Piraten, in das unsere Piratenparteien ausgebrochen wären, hätte noch wochenlang den Blätterwald erschüttert. Überhaupt wäre erst einmal zu klären, warum sich Deutsche, in finsterster Krise auf Kreuzfahrten begeben können. Hat da die Steuerfahndung versagt? Herausragende deutsche Geistesgrössen haben nämlich schon vorgeschlagen, zur Bekämpfung der Krise lieber das Faltboot zu nehmen, statt des Kreuzfahrtschiffes. Rezepte, die übrigens bereits in der Zeit unter Hitler heftig erprobt wurden, um den heimischen Tourismus zu beleben. Statt Terrorstaaten mit deutschem Gelde zu atzen und am Fusse der Pyramiden darauf zu warten, dass einen die Anhänger Allahs verbrennen oder entführen, was wieder gut für Frank N. Stein, den grossen Aussenminister, wäre, sei den Deutschen empfohlen, die Heimat zu erkunden, solange es sie noch gibt.

Wo liegen unsere Wurzeln, nicht in Ankara, wie einen ein flüchtiger Blich auf die Zentren deutscher Großstädte glauben machen will und auch nicht in Mekka oder Medina, dem Moscheebauboom nach zu urteilen, sondern irgendwo anders und angesichts grassierender Analaphabetisierung möchte man rufen, „Varus, Varus, gib mir meine Lektionen wieder“ und beginne am besten in den Redaktionen deutscher Zeitungen. Zum Beispiel der WELT.

Die meint nämlich, die Abschreckung somalischer Piraten mittels grosser grauer Kriegsschiffe, die inzwischen ihre Gastlichkeit und Küche immer mehr perfektionieren, weil sie nichts anderes tun dürfen, als Piraten statt blauer Bohnen mit somalischen Leckereien zu verwöhnen, sei auf der ganzen Linie gescheitert. Kein Wunder, stellt sich die WELT doch das Wasser vor Somalia von der Grösse eines Baggersees vor, auf dem sich die Schiffe, die das Piratenwesen bekämpfen sollen, Bordwand an Bordwand drängen, während die kleinen Fischerboote des bewaffneten Piratenarms der LINKEN dazwischen herumflitzen und die Besatzungen anpreien, was es denn leckeres zu essen gibt, wenn sie sich aufbringen lassen.

Gescheitert ist die Mission nur, weil windelweiche Parlamente sich nicht einig werden können, sind Piraten nur Kämpfer für eine bessere Welt, Allahs Küstenwache oder abgefeimte Schurken, die bisher nur das Meucheln vermieden, weil  sich für lebende Geiseln mehr Geld erpressen lässt. Und auch Piraten sind in der Lage, die Debatten, die unsere Volksverblödeten führen, per TV zu empfangen. Die wissen genau was sie tun, im Gegensatz zu denen, die schon längst alle Massstäbe für Gut und Böse verloren haben und nur noch ihrer Selbstverwirklichung in europäischen Parlamenten leben.

Wenn in deutschen Grossstädten Bewaffnete mit Kalaschnikows auftauchten, um, sagen wir mal, Gebäude zu besetzen oder Busse zu entführen, mit dem Ziel, Geld zu erpressen, wären sich die Piratenparteien wohl einig, dass das Verbrecher sind, die liquidiert gehören. Und nicht mit Essen auf Rädern bewirtet. Offensichtlich macht es einen Unterschied, ob Gangster mit Autos oder Booten vorfahren. Für unsere linken Piratenfreunde. Fragt sich nur wieso.

Herausgestellt hat sich durch diesen Vorfall natürlich auch wieder die ganze Menschenverachtung Israels. Nicht nur, dass Israel vom stolzen palästinensischen Volk durch ständige Holocaustisierung nur noch ein Dreckiges Dutzend übriggelassen hat, das sich die Zeit mit Racheplänen und ihrer Ausführung vertreibt, nein, jetzt gehen sie auch noch zutiefst mißverstandenen somalischen Fischern an den Kragen. Das geht nun wirklich zu weit!

Übrigens, die sowjetischen Filmschaffenden, von denen auch unsere Piratenversteherpartei DIE LINKE schwärmte, weil von der Sowjetunion lernen, siegen lernen bedeutete, als sie noch Sozialistische Einheitspartei Deutschlands hiess, bewiesen schon, mit Piraten Federlesen zu machen, das ist nicht im Sinne des Menschheitsfortschritts. Da fragt man sich doch, wie ist die radikale Umkehr der deutschen Genossen zu Piratenkuschlern zu verstehen?

Hier der Antipiratenfilm in ganzer Schönheit:

Piraten des XX. Jahrhunderts

Weiterlesen ‚Keine Ahnung‘

Bismarck, die olle Nazisau

Über den rapiden Absturz Deutschlands muss man sich nicht mehr wundern, wenn den Schrumpfhirnigen bei „Reichskanzler“ nur noch Hitler einfällt. Bei uns gab es ein Hotel, das sich nach der Wende „Zum Reichskanzler“ nannte und dessen Gasträume mit Portraits Bismarcks geschmückt waren. Keinen Menschen hat das gestört. Gut, es war schon etwas seltsam aber im sozialistischen Geschichtsunterricht hatten wir gelernt, die Reichseinigung war etwas Positives, weil Handels- und Zollschranken wegfielen und auch die Arbeiterklasse hatte nun mehr Möglichkeiten, sich in Deutschland zu organisieren, frei nach Marxens Spruch, „Proletarier aller Länder vereinigt Euch!“ Und im Kleinen muss es ja immer beginnen, nicht?

Natürlich, unter Bismarck wurde das Sozialistengesetz durchgesetzt, denn Rebellion gegen die staatliche Ordnung wurde als etwas Negatives betrachtet, während es dafür heute Preise für Zivilcourage gibt, zumindest aber angestrengtes Wegschauen, wenn unsere Revolutionäre Innenstädte und Autos abfackeln. Mit ihnen zieht eben die neue Zeit. Aber unter Bismarck wurden auch die ersten Sozialversicherungen eingeführt, die Kranken- und die Rentenversicherung. Keineswegs auf Drängen der SPD und als Folge von Generalstreiks.

Und nun heisst der „Reichskanzler“ nur noch „Kanzler“. Und ich habe mal nachgefragt, warum. Schrumpfhirnige, das Ergebnis deutscher Schulen und Medien, hätten bei Buchungen angefragt, ob das ein NAZI-Treff sei, das Restaurant und Hotel und bei Reichskanzler dachten sie, es wäre eine Hitlergedächtniskneipe. Und so hat der Wirt, 19 Jahre, nachdem wir Bundesrepublik geworden sind, sein Hotel- und Restaurant umbenannt. Tribut an den grassierenden Schwachsinn in Deutschland. Noch einmal zehn Jahre und die Familie wird gezwungen sein, das Haus in „August Bebel“ oder „Sahra Wagenknecht“ oder „zur Weltrevolution“ umzubenennen, damit die Gäste nicht wegbleiben.

Vielleicht hat sie bis dahin auch Glück und die weitere Zuwanderung hat im Westen zum vollständigen Analphabetismus geführt, was jetzt nichts mit Sexualpraktiken über den Anus zu tun hat. Möglich auch, der ausländische technische Fortschritt hat zu sich selbst vorlesenden Webseiten und Telefonbüchern geführt, dann wären sie wieder angeschmiert, die Betreiber des Hotels „Zum Kanzler“. Wer weiss?

Der folgende Film ist natürlich ein Propagandafilm, so wie, „Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse“ oder „Trotz alledem“, die trotz alledem sehr gerne gesehen werden, bei den Revolutionären.

Bismarck

Volk ohne Rohstoffe

Auszüge aus der Rede Hitlers zum Versailler Vertrag. KÖLNISCHE ZEITUNG, 22.05.1935. Das war knapp 16 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und die Welt, insbesondere Deutschland, hatte immer noch die Folgen zu tragen. Und wenn ich Deutschland schreibe, dann meine ich die Einwohner Deutschlands. Die Menschen. Die waren mit den Auswirkungen konfrontiert. Mangel an Lebensmitteln – Hunger -, Besetzung und Demütigung durch fremde Streitkräfte, Wegnahme grosser Teile des Territoriums, auf dem Millionen Deutsche lebten, die der Willkür der neuen Staatsmacht ausgesetzt waren, Verlust der wenigen Kolonien, die hätten den Rohstoffhunger der deutschen Industrien befriedigen können und der Zwang, die gesamte Wirtschaft nach den Zahlungsforderungen der Kriegssieger auszurichten, die, wir erinnern uns, nicht davor zurückschreckten, ihren Forderungen mit Militär Nachdruck zu verleihen. Welche Gedanken hätten einen dabei bewegt, als Einwohner Deutschlands, bevor der Hass auf das eigene Land von den GRÜNEN kultiviert wurde, wobei die Hasser sich nicht zu fein sind, die sozialen Wohltaten entgegenzunehmen und immer neue zu fordern.

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Schwarzhörer

In einer Zeit, als das Medium Radio noch neu war, gab es bereits die Schwarzhörer. Keine Inhaber von GEZ-Geräten, die die hervorragenden Propagandaanstalten ARD und ZDF um ihren Lohn bringen wollten, für das Ausstreuen von Halbwahrheiten und Lügen, sowie die Verbreitung von sozialistischer Propaganda oder Klimawandelgreuelmärchen. Über unermüdliches Eisbärensterben. Nein, es handelte sich um junge Techniker und Naturforscher, die selbst Radioempfangs – oder Sendestationen bastelten.  So wie Manfred von Ardenne, in dessen Biografie man das nachlesen kann. Ist das nicht wunderbar, womit sich junge Leute beschäftigt haben? Damals? Ich glaube schon.

reusswig


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