Archiv für 4. Mai 2009

DIE LINKE – Unser Stecken und Stab

Unser Regenschirm vor den Unbilden da draussen. DIE LINKE ist ein Schutzschirm für die Menschen. Tröten DIE LINKEN. Zuallererst ist DIE LINKE ein Schutzschirm für DIE LINKE und ihre Funktionäre. Nur auf Grund andauernder Verbreitung von Gesellschaftsphantasien erhalten sie eine ansehnliche Abgeordnetendiät für die sie, so will es unsere Demokratie, nur die Leute intensiv belügen müssen. Die Schere zwischen Arm und Reich muss sich wieder schliessen, so flöten diese Rattenfänger und ja, das hört sich gut an aber die Schere war nie geschlossen. Arm hatte immer ein anderes Einkommenslevel als Reich, was Reich in vergangenen Zeiten in die Lage versetzte als Mäzen aufzutreten, als Förderer der Künste aber auch begabter Mittelloser. Es gab sie nämlich früher. Menschen, die begabt waren, die Ideen hatten und mit ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten aus der Masse herausragten. Das war, bevor DIE LINKE beschloss, dass Jeder gleich zu sein hat. Der Lahme und der Schnellläufer, der Kranke und der Gesunde, der Greis und der Jüngling, der tumbe Tor und das Genie, der Antriebslose und der Unternehmer, der Faule und der Fleissige, der LINKE und der Realist.

All diese Unterschiede, die in der Gesellschaft anzutreffen sind und die darüber entscheiden, ob ich zu den Armen oder Reichen gehöre, von den Zufällen des Lebens einmal abgesehen, will DIE LINKE, als unser Schutzschirm, beseitigen. Es schmiedet nun einmal tatsächlich Jeder an seinem Glück mit und der, der Zuhause sitzt und auf die Auslieferung des bedingungslosen Grundeinkommens wartet, bekommt nie die Möglichkeiten dessen, der sich auf die Socken macht. Zum Beispiel dorthin, wo die Arbeit ist. Ja, es ist hart, seine Heimat zu verlassen und sein Glück in der Schweiz, in Norwegen, in Österreich, in Holland oder Amerika zu suchen und die, die das tun, haben die Möglichkeit, reicher zu werden, als der, der den Beruf HARTZ IV bereits in der zweiten Generation ausübt.

Unser Schutzschirm will DIE LINKE  sein. Sie will uns bewahren vor dem Leben und davor, Initiativen zu entwickeln. Aber der Kommunismus beginnt dort, wo einfache Arbeiter in selbstloser Weise, harte Arbeit bewältigend, sich Sorgen machen um die Erhöhung der Arbeitsproduktivität, um den Schutz eines jeden Puds Getreide, Kohle, Eisen und anderer Produkte, die nicht den Arbeitenden persönlich und nicht den ihnen „Nahestehenden“ zugute kommen, sondern „Fernstehenden“, d. h. der ganzen Gesellschaft in ihrer Gesamtheit, den Dutzenden und Hunderten Millionen von Menschen, die zunächst in einem sozialistischen Staat vereinigt sind und später in einem Bund von Sowjetrepubliken vereinigt sein werden.

Selbstlos, so Lenin, selbstlos, ohne Gedanken an sich und ihre Familien oder Onkel, Tanten und andere Verwandte. Selbstlos, uneigennützig. So wie die Funktionäre der DIE LINKE etwa, neue, von Intelligenz und Eigennutz freie Menschen, auf freiem Grund, die unentwegt nur an uns denken und wie sie es uns abnehmen können. Das Denken. Oder das Geld. Um es selbstlos anderen zu geben. Denn das können sie am Besten. Fremdes Geld ausgeben. Bis es dann alle ist. Der Kredit vom Strauß hat ja auch nicht ewig gereicht.

Und natürlich leben wir noch in keinem sozialistischen Staat, weshalb der Arbeiter auch noch eigennützig handeln darf aber dann, zum Beispiel mit dem 7. Oktober 1949, mit den Ausrufen der Deutschen Demokratischen Republik, schon hat er den Eigennutz abgelegt und hart und selbstlos gearbeitet und wollte nicht mal Lohn dafür. So hart gearbeitet hat er, dass Erich Honecker schon bald die Entwickelte sozialistische Gesellschaft ausrufen konnte und von da an ging es unaufhaltsam weiter. In Richtung Kommunismus.

Eine gütige Mutter, die sich um uns kümmern will. So sieht sich DIE LINKE.  Die Mutter der Massen, von der das Lied singt über genau diese Partei, die Recht hat, weil sie nun einmal Recht hat. Sagt sie.

Vor knapp zwanzig Jahren, da verliessen sie ihre Kinder, die Mutter, die gütige,weil sie sie fortwährend belog und den Haushalt als Misswirtschaft führte, bis an die Grenzen der Unerträglichkeit verschuldet und wer es wagte, nachzufragen, der wurde von ihr in den Keller gesperrt und ein wenig verprügelt oder an den Nachbarn verkauft, der sich das leisten konnte, was die Haushaltskasse wieder aufbesserte.

Nun ist sie wieder da, die Verschwenderin, die Faule, die Lügnerin und Rabenmutter, die Verkäuferin ihrer renitenten Kinder und erzählt uns dieselben Märchen, die ihr Regiment im Osten Deutschlands nur 40 Jahre währen liessen. Ein Osten, der dann mit dem Geld der Kapitalisten und  Arbeiter aus dem Westen Deutschlands wieder aufgebaut wurde, während DIE LINKE die Ruinen ihrer Politik schön jammerte.

Wollen wir der noch einmal vertrauen, als unserem Schutzschirm? Ich glaube ja.

Und noch ein Letztes. 1988 wurde, während einer Demonstration zum Gedenken an die Ermordung Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs ein Spruchband entrollt, mit einem verkürzten Luxemburg Zitat. „Freiheit ist immer die Freiheit der Andesdenkenden.“ Das Spruchband wurde entfernt, die, die es zeigten, verhaftet. Nach der Wende wurde das Zitat wohl nie öfter gebraucht als von der umbenannten PDS, die zuvor noch die SED war. Es müsse ja wohl gestattet sein, sozialistische Gedanken zu äussern, schliesslich habe man ein Recht darauf, als Andersdenkender. Und heute? Da rufen die LINKEN auf, genehmigte Demonstrationen oder Versammlungen von Leuten, die nicht so denken wie sie, zu verhindern. Auch mit Gewalt und sie sind empört, wenn sie dafür, die Gewaltanwendung nämlich, bestraft werden sollen.

Diese Leute sind einfach verachtenswert.


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