Archiv für 8. Mai 2009

Ist noch Suppe da?

Im Zeitungszeugen ist es Winter 1936 und im Winter 1936 eröffnet auch ein Mann das Winterhilfswerk, der jetzt schon weiss, dass es seine Soldaten 1941 bitter nötig haben werden, haben sie doch in der Eile vergessen, ihre warmen Sachen nach Rußland mitzunehmen. Draussen toben immer noch die Folgen der Wirtschaftskrise, die Leute bekommen kein HARTZ IV, das sie zu Not und einem Leben ohne BMW und Yacht verdammt, DIE TAFELN, segensreiche Einrichtung, die das Geld für den Kampf gegen den Terrorismus(Tabaksteuer) abzweigen lassen, sind noch nicht erfunden und der Kanzler des Deutschen Volkes empfiehlt als Ausweg aus dem Elend, aus dem wir uns nur selber erlösen können, Suppe zu essen.

30 Millionen Reichsmark hat der Eintopfsonntag schon eingebracht, seit seiner Einführung und die Zahl der Selbstmorde von alleinstehenden Müttern mit drei Kindern ist auch spürbar zurückgegangen. Wäre das nicht die Lösung? Nicht der Selbstmord, obwohl ihn jeder einmal versuchen sollte, damit man weiss, es ist besser 10 Reichspfennige zu lassen, als das Leben.

Sondern den Eintopfsonntag wieder einzuführen? Unter anderem Namen? Obwohl, der Abwrackprämie hat es ja auch nicht geschadet, dass sie auch bei Hitler schon nicht funktioniert hat.   Langfristig.  Sicher würden dann auch die sozialen Unruhen nicht ausbrechen, wegen Hunger, Elend und Wohnungslosigkeit und DIE Linke müsste dann nicht weiter die Städte anzünden lassen, um ihrer berechtigten Fordung nach bedingungslosem Grundeinkommen für Jedermann Nachdruck zu verleihen.  Na?

Ölembargo

In Deutschland finden 1936 die Olympischen Winterspiele statt und wir wissen, Regimes, die die Menschenrechte so flach halten, wie das in China, die haben einfach keine Winterspiele verdient. Dennoch wird es auch die Sommerspiele geben. Und wir freuen uns darauf. In der Schweiz wurde Wilhelm Gustloff ermordet, der dortige NSDAP-Vertreter, der Mörder war ein Jude und zu Ehren Gustloffs wird ein Kraft durch Freude Dampfer benannt, den später ein sowjetisches U-Boot versenken wird, während  er Flüchtlinge vor der heranrückenden Sowjetarmee transportiert.  Wie das immer so ist, während Olympia, führt ein Land Krieg, Italien versucht Abessiniens Bodenschätze heimzuholen, wie Georgien Abchasien und Südossetien,  und bei der Lektüre des Zeitungszeugen war zu lesen, die Konzessionen hatte sich eigentlich ein englischer Geschäftsmann gesichert, der dafür der Regierung viel Geld versprach, es aber nicht zusammenkratzen konnte. England ist nun sauer auf  Italien, weil es im fremden Hinterhof herumtollt. Afrika, das eigentlich England und Frankreich unter sich aufgeteilt haben und was hat Italien da zu suchen? Ausser dem, was  England und Italien da auch suchen, aber die waren zuerst da. So einfach ist die grosse Politik, wenn von Menschenrechten geschwatzt wird. Nun ist ein Ölembargo gegen Italien im Gespräch und in den Zeitungen geistern die Varianten, was tun, wenn Italien Malta angreift, Bündnisse werden geschmiedet, gegen Italien, das rückt an Deutschland heran, der Grosse Krieg ist da, es hat ihn nur noch keiner richtig begonnen. Frankreich verbündet sich mit der Sowjetunion aber das muss eigentlich niemanden weiter beunruhigen, ausser denen, die das beunruhigend finden.

Die NEUE ZÜRICHER ZEITUNG schreibt am 07. Februar 1936:

Deutschland, Polizeilicher Mißgriff. Miss Blackett, eine politische Frauenrednerin der Konservativen Partei Englands, die sich gegenwärtig zu Studienzwecken in Deutschland aufhält, ist in München nach dem Besuch einer Versammlung der N.S.D.A.P. verhaftet worden, weil sie verbotenerweise Notizen machte und ausserdem den Hitlergruß nicht erwidert hatte. Nach einer in Polizeigewahrsam verbrachten Nacht wurde die Engländerin wieder freigelassen.

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Die deutschen Juden 1919 – 1936

Alles ist schön, die Welt jubelt über das Versailler Friedensdiktat, nur Hitler nicht. Typisch! … „Jeder sprach von jüdischen Millionären“, was heute für Müntefering ein Grund gewesen wäre, sie als Heuschrecken zu bezeichnen und für Drohsel, sie zu enteignen. Und ich denke, die Neiddebatte über die reichen Juden wurde sehr heftig geführt, wie auch heute wieder Neiddebatten salonfähig sind. Wieso sind die überhaupt so reich, würde DIE LINKE messerscharf nachfragen. Na durch die Ausbeutung doch, Genossen. Durch die Ausbeutung. Interessant auch, was die Gehirnschwachmaten von heute nicht mehr wissen oder wissen wollen, die andauernde Randale zwischen INTER-nationalsozialistischen und nationalsozialistischen Schlägertrupps beförderten den aufstieg Hitlers und die Leute meinen, lieber den Hitler als den INTER-Nationalsozialismus, in Form des Bolschewismus, wie ihn DIE Linke wieder herbeirandalieren will.

Und ist das nicht faszinierend, 600 000 zählen die deutschen Juden und doch erringen sie ein Drittel der Nobelpreise, die an Deutschland vergeben werden. Wieviel haben die geholt, die sich heute als die neuen Juden bezeichnen, weil wir sie mit einem „T“ tätowieren wollen, wie sie sagen? Und ich rede jetzt nicht von Literaturnobelpreisen oder Friedensnobelpreisen, die jeder Trottel oder Menschenschlächter bekommt, um ihm zu schmeicheln?

Die Abspielliste

Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus

So wurde der 8. Mai immer in der DDR genannt und kein Nostalgiker hat sich gefragt, war es nun eine Kapitulation des Deutschen Volkes, das gerne weiter Luftkrieg und Frontdienst ertragen hätte, aus Liebe zur Deutschen Reichsregierung, wie wir sie ja auch heute inniglich lieben, unsere Regierung, oder tatsächlich eine Befreiung von einer mörderischen Diktatur. Und darf man das? Einfach eine Diktatur hinwegfegen, um dem Volk dann gegen seinen Willen eine Demokratie aufs Auge zu drücken, wie im Irak?

Die PDS hat dazu eine klare Meinung. Mag Saddam Hussein auch der inkarnierte Hitler gewesen sein, wie nach ihm noch viele andere Staatsmänner auch. Das hat er nun nicht verdient. Dass seine Diktatur einfach so beseitigt wurde. Oder die Taliban. Ehrenwerte junge Männer, die nur den Koran in die Praxis umsetzen wollen, wie DIE LINKE das kommunistische Manifest, darf man die mit Krieg am Morden hindern? Auch hier lautet die Antwort glasklar „Nein“ und der Genosse Lafontaine wird nicht müde, die Opfer amerikanischen Bombenterrors in Afghanistan anzuprangern und dass die NATO die Menschen da nur noch mehr aufbringt. Kommt es noch so weit, dass da unten das  Volk aufsteht und der Sturm losbricht, weil es wieder unter den Taliban in Ruhe leben will.

„Lieber das ganze Leben trocken Brot, als das noch einmal erleben“, so barmten die alten Leute und meinten den Krieg. Der war nun nach DDR-Geschichtsschreibung am 8. Mai 1945 beendet. Nur das Netz gegen NAZIS hat es noch nicht gemerkt und auch die anderen Couragierten nicht, die gegen die Gespenster der Vergangenheit kämpfen und sich dafür gegenseitig mit Lob bedenken. Dank Euch jedenfalls, Ihr Sowjetsoldaten.

Unterdessen wird der Krieg natürlich weitergehen und im August 1945 werden sowjetische Truppen vertragsgemäss den Kampf gegen die japanischen Streitkräfte in China aufnehmen. Freuen wir uns darauf.

Die Siegesparade


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