Archiv für 13. Mai 2009

Die Deutschen kommen

Deutsche versuchen sich zu integrieren. In der Schweiz. Die muss sich nun mehr anstrengen, denn Integration ist keine Einbahnstrasse. Deutsche, auch Unternehmer, fliehen in die Schweiz. Zum Ausgleich holt die Regierung afrikanische Wasserträger.  Gleich am Anfang auch ein Unternehmer, der mit seinem Unternehmen vor der Steuerfahndung floh. Gute Nacht, Deutschland.

Kenan Kolat ist Hugenotte

Am kommenden Dienstag wird das Bundeskanzleramt eine Premiere erleben. 16 Menschen werden hier zu Gast sein: Neubürgerinnen und Neubürger der Bundesrepublik Deutschland, denen ich die Einbürgerungsurkunde überreichen werde. Zusammen mit der Integrationsbeauftragten, Staatsministerin Maria Böhmer, werden wir dies in einer kleinen Feierstunde durchführen. Warum habe ich mich dazu entschieden? Ich habe mich dazu entschieden, um hier ein Zeichen zu setzen – ein Zeichen dafür, dass wir uns wünschen, dass mehr Menschen von der Möglichkeit der Einbürgerung Gebrauch machen. Was muss man dazu vorher schaffen? Es gibt den Einbürgerungstest, den zum Beispiel diese 16 Neubürgerinnen und Neubürger bestanden haben. Im Übrigen bestehen 99 von hundert Antragstellern diesen Einbürgerungstest. In ihm machen sie sich mit der Kultur, mit der Geschichte und der rechtlichen Situation der Bundesrepublik Deutschland vertraut und werden so in die Lage versetzt, ihre Rechte und Pflichten als Neubürger auch wirklich wahrzunehmen. Dazu gehört natürlich auch die Kenntnis der deutschen Sprache. Sie ist das eigentliche Tor, um wirklich hier in diesem Lande auch mit gleichen Chancen aufzuwachsen und die Möglichkeiten der Bundesrepublik Deutschland – bei der beruflichen und privaten Entwicklung – wirklich auch voll ausschöpfen zu können. Wir wissen aus Umfragen des Weltwirtschaftsinstituts in Hamburg, dass die Chance einer Einbürgerung auch die Chance zu einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung der Migrantinnen und Migranten mit sich bringt. Aber es gibt auch ein Interesse der Bundesrepublik Deutschland daran, dass sich möglichst viele Migrantinnen und Migranten für eine Einbürgerung entschließen. Wir wissen seit Jahrzehnten, sogar seit Jahrhunderten, dass die Zuwanderung immer auch eine Bereicherung für unser Land war. Denken wir zum Beispiel nur an die Hugenotten oder aber an die Entwicklung des Ruhrgebiets in den Zeiten der Industriegesellschaft. Deshalb haben wir in der Bundesrepublik Deutschland durch unsere Integrationspolitik ein Klima geschaffen, in dem wir sagen: Integration, das bedeutet das Aufeinanderzugehen von denen, die zu uns gekommen sind, genauso wie von denen, die schon lange hier in Deutschland leben. Wir wissen, dass gerade in Zeiten der Globalisierung die Gesellschaften am erfolgreichsten sind, die in dieser Frage offen sind und die die Chancen von Zuwanderung auch nutzen. Die Bundesrepublik Deutschland will dies tun – unter der Voraussetzung natürlich, dass die Migrantinnen und Migranten unsere Rechtsordnung akzeptieren und in diesem Land auch mit uns gemeinsam leben wollen. Ich sehe viele ermutigende Beispiele, dass dies auch geschieht. Und so wollen wir gerade jungen Menschen die Chance einräumen, ihre Entwicklung in unserem erfolgreichen Land genauso erfolgreich gehen zu können, wie dies diejenigen tun, die schon seit vielen Generationen in diesem Land leben.

Nun, natürlich, und das ist der Unterschied, den die geschätzte Kanzlerin kennt und höflich verschweigt, Hugenotten werden gerufen und es sind CHRISTEN! Und auch die Polen im Ruhrgebiet waren CHRISTEN. Oder zumindest Europäer, keine Alien mit fremden Gott oder einer Kultur, so fern wie die aztekische. Herzrausreisserreligion.

Mein Gott, aber ist das wichtig? Christen, Moslems, wo das nur ein Religionskladderadatsch ist, glaubt der Deutsche?  Ja, irgendwie doch. Es ist nämlich ein Unterschied, ob man sich an Jesus oder Mohammed orientiert. Oder an Vitzliputzli. Wenn es unsere Intellektuellen auch nicht glauben mögen, weil intellektuell schon lange nichts mehr mit Intellekt zu tun hat. Wann war denn die letzte Zusammenrottung von Christen, die eine Hexe verbrannten, wenn Claudia Roth auch immer so tut, als stünde sie aktuell auf dem Scheiterhaufen und die Flammen würden züngeln? Wann hat denn der Papst zum letzten Male Acht und Bann ausgesprochen und Leute zu etwas erklärt, was jeder Christenmensch bedenkenlos töten kann? Wann hat denn die Kirche Forschung zum letzten Male tatkräftig verhindert und der Wissenschaftler musste fliehen? Aus Angst um sein Leben? Nur mal so nachgefragt, wegen dem, ist eh alles ein Glaubensbrei. Und wann war der letzte Moslemauflauf, die sich über irgendetwas erregten, wann die letzte Steinigung und der Salman Rushdie flieht immer noch vor denen. Oder Robert Redecker. Und jetzt stellen wir uns mal vor, die Azteken würden ihre liebenswürdige Religion, so mit Herzen aus der Brust ihrer Opfer reissen, nach Europa bringen. Wie würden wir uns da freuen! Wir freuen uns ja auch, wenn liebenswürdige Muslime in ihren Stadtwohnungen, unsere Städte, wohlgemerkt, in den Badewannen Hammel schächten, ihnen also bei lebendigem Leibe die Kehle durchschneiden, weil es ihre Religion so will, obwohl es unseren Tierschutzgesetzen Hohn spricht, von der Hygiene gar nicht zu reden. Aber ist doch alles dasselbe. Christen, Moslems, Hutzipochtlis. Erstere geben sich übrigens mit dem Knabbern von Keksen und Weintrinken zufrieden. Was uns schon schwer verstört. Was die anderen treiben, verstört uns weniger.

Hugenotten wurden GERUFEN. GERUFEN. Eingeladen. Kommt, helft uns, unsere Städte und ganze Landstriche sind verödet, besiedelt sie neu, –

wobei ich mich gerade frage, wo diese verödeten Städte in Deutschland derzeit sind, dass die geschätze Kanzlerin gar nicht genug Einwanderer haben kann, die die leerstehenden Wohnungen fröhlich beziehen und die verödeten Strassenzüge neu mit anatolischem Flair beleben. Ja, im Osten Deutschlands gibt es ganze Dörfer, die vergreisen, weil die Jungen in den Westen, der Arbeit nach, gezogen sind. Ulkigerweise gab es aber keine Trecks anatolischer oder afrikanischer Bauern, die Brachen zu begrünen und die verödeten Dörfer zu besiedeln –

füllt unsere Staatskassen. FÜLLT sie! Nun gut, Füllen und Leeren, was ist das für unsere Regierung für ein Unterschied? Wo ihnen das Geld doch gar nicht gehört! Früher hatten die Landesfürsten eine Staatskasse und war die leer, war sie leer. Er musste also klug wirtschaften. KLUG und WIRTSCHAFTEN? Zwei Dinge auf einmal? Ja, geht das denn? Nein, heute nicht mehr.

Und, Hugenotten mussten auf eigenen Füssen stehen. Wie die polnischen Bergarbeiter im Ruhrgebiet übrigens auch. Ja, sie erhielten finanzielle Hilfe und Abgabenfreiheit, die Hugenotten,  für mehrere Jahre und sie gingen daran, zu arbeiten. Und Hugenotten brachten fortschrittliche Technologien, Wissen und Produktionsweisen mit. Deutschland war Entwicklungsland im Vergleich zu Holland und Frankreich. Das war so, als ob die afrikanischen Wasserträger und anatolischen Ziegenhirten, die heute nach Deutschland strömen, überall Hochtechnologiezentren einrichten würden. Und, es gab kein HARTZ IV! Der brandenburgische Staat hat kein Sozialgeld verteilt, wer nicht gearbeitet hat, der hatte nichts zu essen und Verbrechen wurden nicht als Schrei nach sozialer Gerechtigkeit gewertet. Auch die Schmarotzertöpfchenpsychologie war noch nicht erfunden, die uns das heute weismacht.

Nun, ich bin sicher, das weiss die Grösste Kanzlerin aller Zeiten alles selbst , es scheint aber sie hofft, der Rest des Landes ist schon derart geistig degeneriert, dass niemandem diese schiefen Vergleiche mehr auffallen. Der Hauptunterschied ist nämlich, früher sind die Leute gekommen, um selbst zu arbeiten, heute kommen sie, weil sie wissen, sie müssen es nicht mehr. Arbeiten. Und bitte, was soll uns solche Einwanderung nützen? Die stetig unsere Kassen leert?

Die alten Türken in Brandenburg


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