Archiv für 29. Mai 2009

Jedem seinen Blutegel

Linke-PlakatPlakatiert DIE LINKE und nennt es Orginal Sozial. Natürlich, die Errungenschaften der DDR waren schon gewaltig auf sozialem Gebiet. Zum Beispiel die medizinische Versorgung. Wie soziale medizinische Versorgung im Orginal funktioniert, zeigt uns heute noch das revolutionäre Kuba, in dem jeder Einwohner quasi seinen Arzt hat, der Zuspruch verteilt, einen Blutegel ansetzt und dann muss der Patient schon sehen, wie er klar kommt. Das ist Sozialdarwinismus in Aktion. Die sozialistischen Menschen sterben früher, weil die Geräte fehlen. Nun, was macht das schon, ist der ganze technische Schnickschnack in den kapitalistischen Arztpraxen wirklich notwendig? Die Genossen sagen nein, denn was hülfe es, die Krankheit rechtzeitig zu erkennen, wenn  die revolutionäre Seele Schaden nimmt? Oder sie gar wirksam zu behandeln? So sind wir auch eher für die flächendeckende Hilfe mit Jod und Hustensaft, statt für Arztpraxen, in der Mediziner mit dem Honorar neue Instrumente zur Heilung anschaffen können.

Zum Beispiel die Polikliniken oder Schwester Agnes. Waren sie nicht grossartig? Beide? Leuchtfeuer fortschrittlicher sozialistischer sozialer Krankenbetreuung. Oder die Röntgengeräte! Welch wunderbare  Erfindungen sozialistischer Ingenieurskunst. Mit Wehmut erinnere ich mich an die regelmässigen Durchleuchtungen auf Tuberkulose und alles kostete uns keinen Pfennig. Weswegen sie auch durch das Land fuhren. Mal hierhin und mal dorthin. Natürlich auch die Krankenhäuser. Was waren die grossartig. Von den Betten blätterte die Farbe ab, die Wände taten es ihnen nach , Geld fehlte im ganzen Land, denn die sozialistische Ökonomie erwies sich als wenig erfolgreich aber WIR kannten es eben nicht anders. So wie die Kubaner sicherlich glauben, sie würden hervorragend medizinisch betreut. Das glaubt übrigens auch Michael Moore.

Und natürlich hatten die Genossen ihre Spezialklinik, denn solch herausragende Geistesriesen, die es geschafft haben, die DDR völlig herunterzuwirtschaften, die kann man doch nicht sterben lassen. Oder? Ja, manche wurden sogar nach Moskau geflogen. Zur Behandlung. So sozial war die Partei. Orginal eben. Und genau das verspricht sie uns wieder. Blutegel für Alle! Wollen wir das? Ich glaube ja.

Und natürlich muss das Soziale auch immer bezahlt werden, sonst reicht es nur zu Verhältnissen wie auf Kuba. Aber das Geld Anderer hat bei den Sozialisten noch nie eine Rolle gespielt, nur wie sie es bekommen.

Orginal Sozial

Counterstrike in Gaza

Die Einwohner von Sderot nennen sie Terroristen, unsere intellektuellen Menschen nennen sie Befreiungskämpfer. Befreiungskämpfer, mit dem einzigen Ziel, die furchtbaren Juden aus Palästina zu vertreiben. So wie es die Charta der Hamas beschreibt. Klar und schonungslos. Zitternd und klagend weinen wir jedes Mal, wenn unsere Reporter mit bebender Stimme schildern, wie wieder israelische Jagdbomber friedliche Palästinenser überfallen, die eben noch versucht haben, Bomben zu platzieren oder vom Abschuss einiger selbstgebastelter Raketen nach Hause zum Tee  fahren, zu Frau und Kindern. Immer wieder gibt es unschuldige Opfer unter den grossartigen Palästinensern, die trotz des Holocausts, wie ihn deutsche Bischöfe in Ramallah feststellten, nicht müde werden, ihre Zahl zu verdoppeln und zu verdreifachen. Wobei sie freilich unserer Unterstützung sicher sein können. Brutal metzelt israelische Soldateska wehrlose waffentragende Kinder, Greise und Frauen hin und versucht diese abscheulichen Verbrechen den Opfern dieses Konfliktes in die Schuhe zu schieben. Aber kennen wir das nicht auch aus Köln, München oder Berlin, wo die Opfer mit teuflischer Lust zu Tätern umgeschrieben werden? Ich glaube ja.

Propagandafilm der israelischen Armee

Kampf dem Egoismus

Wir alle sind gut. So, wie der Mensch nun einmal nach Schiller sein sollte. Und edel. Wir kochen und schaffen und werken und freuen uns auf jeden neuen Tag, an dem weitere Hochqualifizierte in den Berufen, Wassertragen, Glieder machetieren oder Taschendiebstahl, in unser Land kommen, die wir bewirten dürfen. Das ist unsere Art. Der Fremde zuerst. Vorrang hat das Bedürfnis der Vielen vor unserem Eigenen. Das ist vulkanische Logik. Wir spenden grosszügig Terrororganisationen, diktatorischen Staaten, indonesischen Mangrovenwäldern, sich stark vermehrenden Eisbärenpopulationen und unseren Abgeordneten in Brüssel, sowie den verarmten Arbeitern und Angestellten des gesamten EU-Verwaltungsapparates, der Tag und Nacht schuftet, um uns in eine lichtere Zukunft zu führen. Freudig geben wir einen Grossteil unseres Arbeitslohnes Leuten, die sagen, sie vertreten unsere Interessen, wie die geliebte Bundesregierung, die das Geld dann weiterverteilt, an Menschen, die nicht für sich selbst sorgen können. Beauftragte aller Coleur, für Gendermainstreaming, mehr Verständnis für Mörder- und Totschläger, Töpfchenpsychologie und Faulheit ist ein Menschenrecht. Wir wissen, so wie wir mit vollen Händen geben, wird zurückgegeben werden. Leider gibt es auch gegenteilige Beispiele und es ist mir völlig unklar, wie das grossartige Brudervolk in Österreich so etwas zulassen kann?

Böse Menschen haben keine Lieder

Treffen der Amokschützen

Noch liegt das letzte Mal gar nicht lange zurück, da  ein verwirrter Jüngling in preussischer Husarenuniform eine Grundschule stürmte, um dort mittels Vorderlader und kleinem Feldgeschütz ein Blutbad anzurichten,  da trafen sich erneut „keine Waffenfanatiker“ um, wie ein Hobbypolizist extra betonte, Geschichte nachzustellen. Dieses Ereignis schreckte den MDR auf, der in ganzer sprachlicher und investigativer Schönheit, das Zusammenkommen dieser Nichtwaffenfanatiker aufs lebhafteste  schildert. Ein Bericht, der Fragen aufwirft, nach der Abwesenheit des Innenministers, der dem Treiben dunkel gewandeter Gestalten, die plündernd von Haus zu Haus ziehen und denen ergeben die Dodendorfer die Körbchen füllen, mit Kuchen und Wein, ungerührt zuzusehen scheint. Gehen Sachsen-Anhalt die Mittel aus, wo Polizisten, die in altpreussischen Uniformen  stecken, bekümmert gestehen müssen, dass sie für ihr Hobby kein Geld erhalten, vom Staat, im Gegensatz zu den Landtags- und Bundestagsabgeordneten, wie Volker Beck zum Beispiel, der für die Verbreitung seiner sexuellen Vorlieben im Volk eine erkleckliche Diät bekommt? Ist die Welt nicht schlecht geworden? Unverständnis herrscht auch, warum ein sportliches Ereignis gefeiert wird, das unentschieden endete und in dem die Mannschaft des 2. BHR unter Führung ihres Kapitäns von Schill, dennoch als Sieger gilt.  Kann ihr das bitte mal jemand erklären?

Nichtwaffenfanatiker bei Sport und Spiel


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