Archiv für 2. Juni 2009

Der Erste Weltkrieg

Nichts bleibt ohne Folgen in der Geschichte. Eines führt zum Anderen.

Zu den Waffen

Luxemburg sagt Unterstützung zu

MittweidaHakenkreuzIn einer geheimen geisterstundlichen Unterredung mit Gregor Gysi, dem Anwalt der Genossen, die 40 Jahre lang zum Besten der Arbeiter, Bauern und werktätigen Intelligenz diese mit Schusswaffen daran hinderten, durch Verlassen der DDR ein anderes Gesellschaftsmodell als das Sozialistische zu wählen, hat jetzt die Spartakistin, die eine herausragende Persönlichkeit der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung war, sich bereit erklärt, kurzfristig für  die Europawahlen zu kandidieren.

Rosa Luxemburg eigne sich hervorragend als Europaabgeordnete der DIE LINKE, so Gysi, sei sie doch auch der Meinung, Demokratie wäre parlamentarischer Kretinismus und um den Sozialismus zu erreichen, benötige es keine Mehrheit, sondern ein sehr rasches und entschlossenes Vorwärtsstürmen, um mit eiserner Hand alle Hindernisse niederzuwerfen, so, wie bei der Machtergreifung der Jakobiner, die sich dadurch auszeichneten, jeden hinzurichten, der ihnen nicht passte. Gut 30 bis 40000 Opfer führten sie dem Fallbeil zu, darunter die wenigsten Besserverdienende, sondern Arbeiter, Bauern und freiräumlernde Hausbesetzer.

Vorläufer von Lenin, Stalin und Mao. Die Jakobiner. Damit wären sie Wegbereiter der Theorie und Praxis gewesen, dass für das Wohl der Menschen erst einmal eine gehörige Anzahl Menschen zu sterben hätte. Vorzugsweise die Anderen. Dass es Luxemburg traf noch ehe sie wie Robespierre den Befehl zur Ermordung Zehntausender geben konnte, sei besonders tragisch, so DIE LINKE. Weshalb sie auch ungebrochen verehrt würde. Weil sie nicht mehr dazu kam. Zehntausende ermorden zu lassen.

Zudem sei Rosa Luxemburg aktiv in der Bürgerbewegung der DDR tätig gewesen und damit ideal, um Revolution und Konterrevolution miteinander zu versöhnen, für die die Bürgerbewegung der Masse der Demokratischen Sozialisten immer noch gilt, die den Ersten Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden hinterrücks erdolcht hätte, in dem sie Maschinen sabotierte, Silberseen anlegte und heimlich Kartoffelkäfer aussetzte.

Berühmt wurde ihr Zitat, das Rosa Luxemburgs, Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden. Nicht wegen des Fanatismus der „Gerechtigkeit“, sondern weil all das Belehrende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die „Freiheit“ zum Privilegium wird. Was freilich immer nur gilt, wenn man selbst zu den Andersdenkenden zählt. Forderungen, hervorragender linker Parteipolitiker, wie Katina Schubert, endlich Straffreiheit einzuführen, für Überfälle auf genehmigte Demonstrationen und Versammlungen durch die Anhänger der DIE LINKE, werden derzeit noch wohlwollend geprüft.

Aber  ihre Sternstunde erlebte sie, Rosa Luxemburg, als sie gemeinsam mit Karl Liebknecht Deutschland in einen Bürgerkrieg stürzte. Dieser mutigen Aktion, der Entfesselung eines Bürgerkriegs, verdanken wir die nachfolgenden Unruhen und auch den Aufstieg eines Mannes, der als GRÖFATZ in die Geschichte einging und durch dessen Taten und was er so war und tat und was er für Verbrechen verbrach, wir uns heute, beim Kampf gegen Rechts pudelwohl fühlen können, eine Volksgemeinschaft von Antifaschisten und Rebecca K`s, wie es sich der Kanzler des Großdeutschen Reiches niemals hätte träumen lassen. Die Volksgemeinschaft.

Und das ist ihr wahrer Verdienst.

Der I. WK – Revolution


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