Archiv für 3. Juni 2009

Bitte verzeih mir

Dem Zeitgeist entsprechend, trafen sich jüngst die überlebenden Veteranen der Streitkräfte der USA, Englands und der Freien Franzosen und entschuldigten sich wortreich bei den deutschen Linken dafür, dass sie im Juni 1944 mit Waffengewalt begannen, einen im deutschen Volk nicht mehr ganz so beliebten Diktator in Bedrängnis zu bringen. Hitler habe damals für Sicherheit in Deutschland und Europa gesorgt und für eine Ordnung, die klar definiert war. So ein Veteran der Landung in der Normandie. Frauen konnten damals noch unbelästigt auf der Strasse spazieren gehen und sogar zur Schule und Kriminalität war weitgehend unbekannt. Erst mit dem 8. Mai 1945 brach Chaos und Unterversorgung aus, was ausgeblieben wäre, hätte man den Mann nur in Ruhe gelassen. Der Zustand danach wäre schlimmer gewesen als Hitlers moderate Alleindemokratie. Aber, aus Fehlern lernen, heisst, sie nicht zu wiederholen und so können wir nur hoffen, dass nach der unberechtigten Entthronung Saddam Husseins nun wenigstens der Iran oder Nordkorea ungehindert und in Frieden andere Völker bedrohen können, wie es die Linke fordert. Weil sie ein Recht dazu hat.

Völlig überzogene Reaktion der Westmächte

Liebe macht aggressiv

Während hochgeschätzte Hamburger Töpfchenpsychologen sich um die zarten Seelen von DDR-Kindern sorgten, die  gruppenweise von ihren Kindergartenerzieherinnen zum Koten gezwungen wurden, damit die sich in der quengelfreien „ich muss mal“-Zeit ungestört dem Studium der „Für Dich“ oder der Beschlüsse des letzten Parteitages der SED widmen konnten, bleibt das Phänomen derer, die das Buch der Liebe studieren und dabei zu extremen Gewalthandlungen, wie hier in Pakistan, neigen, völlig ausgeklammert.

So, wie wir einerseits wissen, geregelte Töpfchenzeiten führen zum Tragen von Thor Steinar Jacken,  Reichskriegsflaggen und einer völlig unbegründeten Angst vor andersfarbigen und gewandeten Menschen, so weigern sich unsere Gehirnanalytiker zu vergleichbaren Ergebnissen bei denen zu kommen, die das Buch der Liebe, den Koran, studieren. Längst wäre alles Andere in Deutschland im Giftschrank gelandet, was weltweit dafür sorgt, dass aus liebesbedürftigen Jungen und Männern Bestien werden. Und auch immer mehr Frauen.

Eben noch Dein freundlicher Gemüsehändler, der Allah für das gelungene übers Ohr hauen preist, tritt im nächsten Moment Dr. Hyde zutage und begeht die scheusslichsten Verbrechen, die wir dann entschuldigen müssen, weil wir nicht begreifen, wie etwas, das die pure klebrige Liebe ist, wie unser geliebter Bundesinnenminister beteuert, so furchtbar sein kann.

Jeder von uns würde hohnlachend mit dem Finger zeigen, käme jemand daher und behauptete, die furchtbare Mordtat an Alois Mannichl mit einem Stück Lebkuchen wäre geschehen, weil der in Nazikreisen hochgeschätzte Reichskanzler Hitler, der Hampelmann, als Hampelmann bezeichnet worden wäre, eine Frage der Ehre quasi. Oder wegen des verlorenen Weltkrieges etwa, dem Wettlauf der Armeen der befreundeten europäischen Staaten. Und das zu Recht! Denn nichts rechtfertigt, Leuten den Schädel zu traktieren, ausser der Anstrengung, den internationalen Sozialismus unter der weisen kollektiven Führung der DIE LINKE, in enger Verbundenheit mit den JUSOs, weltweit und beginnend in Deutschland, erneut zu errichten.

Nicht so bei unseren bärtigen Freunden, die ihr Leben ganz der Bildung verschrieben haben und Tag und Nacht  den Inhalt des Buches des Wissens aufsaugen, mitsamt der darin enthaltenen Liebe und der Anleitung, Frieden zu schaffen, mit Kaffee und Kuchen und Worten, süss wie Honigseim. Dann versagen all unsere herangezüchteten Pädagogen, Psychologen, Wahrsager und Gastinder, die in deutschen Parlamenten die grösste Demokratie vertreten, und erklären, wir würden uns alles nur einbilden. Sitzen wir kollektiv Halluzinationen auf?

Studenten von Liebe und Frieden in Aktion


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