Archiv für 12. Juni 2009

Schöpfung zerstören

Die Lehre von Marx und Engels ist richtig, weil sie wahr ist. So oder so ähnlich lautet die erstaunliche Logik all derer, die als Kind zu heiss gebadet wurden und nie das Krümelpieken im Bett verspüren mussten. Wo die Partei immer Recht hat, weil sie für das Recht kämpft, da darf sie auch schon mal Autos anzünden, Eisenbahnstrecken blockieren, Atommülltransporte umkippen, Leute steinigen, die dazu durch ihre Helme provoziert haben oder Maisfelder mit Stumpf und Stiel vernichten, denn wenn schon die Wurst am Stengel, dann die naturbelassene, ohne, dass da ein Dr. Frankensteinmeier herumgepfuscht hat.

Aktivisten, die nichts geringeres im Sinn haben, als den Menschen vor Mutationen zu retten und dem Sprung auf eine höhere Stufe der Evolution , sollen nun für die Rettung der Menschheit 100 000 €  Gebühr entrichten. Heute sind Aktivisten die, die Zertrampeln, Zerstören, Blockieren und den Menschheitsfortschritt behindern, früher, geneigte Leser, hatte das Wort Aktivist allerdings noch eine andere Bedeutung. Da ging es nicht darum, unbekannte Landwirte in den Ruin zu treiben, Bohrinseln medienwirksam durchs Wasser schleppen zu lassen oder eine Autobahn zu verhindern, Aktivist war früher eher positiv besetzt, nur nicht bei den eigenen Kollegen.

In einem Land vor unserer Zeit, das DDR hiess und sich durch Volkskammerwahlen demokratisch gebährdete, war die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen abgeschafft und durch die Ausbeutung des Menschen durch die Partei ersetzt worden. Ein wirklicher Fortschritt, den sich die an Kreuze genagelten Spartakisten, längs der Via Appia, nie hätten träumen lassen.

Zwecks Steigerung der Arbeitsproduktivität und Anhebung des Arbeitspensums, für die, die nie gearbeitet haben und das nicht wissen können, also die am Tag zu leistende Arbeit, damit das Geld am Monatsende stimmt, wurden sogenannte Aktivistentaten vorbereitet. Dazu wurden Idealbedingungen am Arbeitsplatz geschaffen und der künftige Aktivist legte los, die Norm zu brechen, das heisst, das Arbeitspensum nach oben zu treiben. Im Westen wäre das ausbeuterisch gewesen, Arbeiter zu zwingen, für denselben Lohn mehr zu schaffen, im Arbeiter- und Bauernstaat  waren das beispielgebende Taten, die, kaum waren sie in den Zeitungen veröffentlicht, hunderte Kollektive sozialistischer Arbeiter dazu animierten, Telegramme zu schicken, mit dem Versprechen, den Aktivisten nachzueifern. Ewiggestrige gaben den Normbrechern auch auf die Nase aber die hatten eben nicht verstanden, dass Kommunismus das Einfache ist, was schwer zu machen ist.

Viele arbeiteten auch nach der Bassow-Methode, wie überhaupt die sowjetischen Genossen, mehr Aktivisten hervorbrachten als die kleine DDR. Wie ging die Bassow-Methode doch gleich? „Bass off, bass off, bass off, bass off, dassden Feierabend nich verbasst.“ Ja, so war das damals, als Aktivist noch etwas Positives war, nicht so wie heute.

Das mit der Partei hat sich allerdings nicht geändert. Die hat auch heute noch Recht, weil sie Recht hat und kann im Bewusstsein dieses Rechts jede Menge guter Taten vollbringen, nur diese wird doch wohl etwas teurer werden als geplant. Warten wir es ab.

Aktivisten gegen Tiergenozid

Geld ist immer da

Was sind schon 25 Millionen? Euro. Ein Klacks, ein Pappenstil, ein 5 Cent-Stück, das einem Strassenmusikanten in den Hut geworfen wird. Aber, wer den Pfennig nicht ehrt ist der Mark nicht wert und so dürfen die Insassen des selbstgewählten grössten Freiluftgefängnisses im Nahen Osten, mit Hilfe der deutschen Arbeiter, Angestellten, Selbständigen und Unternehmer, die morgens, mittags oder nachts aufstehen, um auf Schiffen, in Fabriken und im Schacht schwer schuften, für ihr bischen Leben, darauf bauen, dass ihnen die deutsche Bundesregierung mit deutschen Steuergeldern ihr einziges Kraftwerk saniert, auf dass sie  auch weiter die Sendungen von Hamas-TV, mit der Killerbiene, Maus, Hase oder wie die mörderischen Puppen noch alle heissen, die zum Judenmord animieren sollen, verfolgen können. Ob es inzwischen auch einen Kooperationsvertrag gibt, zwischen ZDF und Hamas-TV weiss man nicht, es ist aber anzunehmen, nach den letzten Enthüllungen beim ZDF, dass Gert Wilders Schuld trage am Tode van Goghs, des Filmemachers, den ein Kinokritischer Moslem auf offener Strasse ermordete, zur Warnung an alle miesen Medienschaffenden.

Wir sind in der Krise? Da lachen ja die Hühner. Wer mit Millionen von Steuergeldern um sich schmeisst, um einem Regime die Stuben und Folterkeller zu erleuchten, das seiner Opposition in die Kniescheiben zu schiessen pflegt, der hat entweder nicht mehr alle Tassen im Schrank oder eine Affinität zu Terrorregimes und Judenmördern. Denn erinnern wir uns, die, die 80 – 120 mm Raketen auf Sderot abfeuern, können das nur tun, weil sie sich nicht um Strom, Essen oder Arbeit kümmern müssen.  Und während hier die Leute auch wegen der Besteuerung durch die geliebte Bundesregierung ihre Jobs verlieren, füttert diese mit dem Arbeitslohn ihrer Bürger, von dem sie meint, sie hätte Anspruch darauf, die Terroristen der Hamas. Ja, 25 Millionen Euro sind im Verschuldungshaushalt des deutschen Staates nur ein Klacks aber ein paar Millionen hier, ein paar Millionen da und immer freigiebig in alle Welt gestreut, als wären sie der Weihnachtsmann und ihre Steuerzahler die Goldesel. Und wenn es dann wenigstens noch für die Erhaltung der Galapagosechsen wäre aber für Terroristen?

Deutsche Steuergelder  für Leute, die in ihrer Charta den Judenmord fest verankert haben, da es aber keine Neonazis sind, die freilich mit der Hamas sympathisieren, wie auch die deutschen Linken, muss sich Alois Mannichl, hochgestochen auf eine neue Planstelle, auch nicht im Grabe umdrehen. Womit wir alle zufrieden sind.

Mädchen aus Sderot

Fantomas weiter auf der Flucht

Der wackere Polizeichef Alois Mannichl, der Tag und Nacht Hitlers Braune Brut daran hinderte,  von Passau nach Berlin aufzubrechen, um dort mit klingendem Spiel und feurigen Fackeln durchs Brandenburger Tor zu marschieren und deshalb brutal mit dem eigenen Lebkuchenabschneidemesser umgebracht wurde, hat sich nun erfolgreich in einen neuen Dienstposten hochgestochen. Wie Politplatschquatsch berichtet, der Blog, der messerscharf in die Zukunft blickt, sind die diversen Täter immer noch auf der Flucht, von denen der Autor inzwischen glaubt, dass solche teuflichen Taten nur einer verüben kann und damit dem Rechtsstaat hohnlachend ins Gesicht grinst.  Fantomas, den ein schlimmer blauer Hautausschlag daran hindert, ein normales bürgerliches Leben zu führen und der in diversen Verkleidungen auftritt, mal als Lebkuchenmann, Ehefrau des Dorfpolizisten, Al Gore oder gar als Alois Mannichl selbst, seine letzten Auftritte als Kreuzschlangenmensch nicht zu vergessen, in dem er, nach der Kanzlerinnen Wort, einen Anschlag auf uns alle verübte, um durch das blutige Dahinschlachten des Alois Mannichl die deutsche Demoskopie zu stürzen. Nun ist dieser Erzschurke immer noch auf der Flucht, verfolgt von einer aufgelösten Sonderkommission, doch zumindest wird nun ein bekannter Neonazi, von dem die Republik noch nie gehört hat, wegen Zeigens verfassungsfeindlicher Symbole angeklagt. Besagter Neonazi hatte ins offene Grab eines verstorbenen Ewiggestrigen eine Hakenkreuzfahne geworfen, um sie den Blicken der Friedhofsbesucher zu entziehen, das wollte der damals noch unter uns weilende Mannichl nicht dulden und die  „Medienagentur denk“ schlussfolgert mit bezwingender Logik, das hätte ein Motiv für den tragischen Tod des Alois Mannichl sein können, der unser Land mit körperlichem Einsatz vor der Wiederholung von 1933 bewahrte. Das, das Verteilen von Strafzetteln, versäumtes Rasenmähen vor dem Haus oder das Nichtgrüssen von Nachbarn. Warten wir es ab, was die unerbittliche Befragung des Friedhofschänders bei Kaffee und Kuchen aus dem bekannten Flaggenverbuddler herausprügeln wird.

Wie ein wildes Tier


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