Archiv für 18. Juni 2009

Baba Yaga erzählt

Baba Yaga, die unübertroffene Migrantin mit Wurzeln irgendwo, die innerhalb der DIE LINKE an der Zerstörung des deutschen Staates arbeitet, weil sie ihre Erfahrungen mit dem Türkischen bewältigen muss, lehnt es ab, sich von autonomen Aktionen während der „Action Week“ zu distanzieren. Diese bestehen unter anderem darin, Lieferwagen anzuzünden, die für den Transport von Verpflegung für Kinder und Greisen gedacht sind. Warum sie terroristische Aktionen nicht verdammenswert findet, dazu schreibt sie in ihrer Biografie:

Im Alter von acht Jahren musste ich mit meinen Eltern vor dem türkischen Militär fliehen und fand in Berlin Zuflucht. Nach Schullaufbahn und Sprachausbildung begann ich mein Berufsleben als staatlich geprüfte Dolmetscherin und Gutachterin. Die Erfahrungen meiner Kindheit und meine Arbeit mit Flüchtlingen und Opfern von Menschenrechtsverletzungen haben mich zutiefst geprägt. Und ich erlebte, dass Frauen doppelt stark von Diskriminierung und sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Als Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin engagiere ich mich deshalb seit sieben Jahren im Frauen-, im Wirtschafts- und im Innenausschuss. In enger Zusammenarbeit mit Betroffenen und Fachleuten konnte ich dazu betragen, dass Demokratie kein leeres Wort und Solidarität keine Illusion sein müssen. Ich stehe für eine engagierte Frauenpolitik und Antidiskriminierung, konsequenten Antirassismus und Antifaschismus. Es ist mir ein persönliches Anliegen, dem Geschichtsrevisionismus, der faschistische Verbrechen durch skandalöse Gleichsetzungen verharmlost und relativiert, aktiv entgegenzuwirken. Mit einer starken linken Fraktion im Abgeordnetenhaus gilt es, die Spielräume auf Landesebene dahingehend zu nutzen, gegen gesamtgesellschaftliche Rahmenbedingungen anzukämpfen, in denen Menschen arm werden. Soziale Fragen dürfen keinesfalls auf dem Rücken Schwächerer und Ausgegrenzter ausgetragen und zu deren Lasten gelöst werden. Rassistische, diskriminierende und sexistische Untertöne dürfen keinen Platz haben – nirgendwo. Staatl. geprüfte Dolmetscherin und Sachverständige. Seit September 2005 Studium der Soziologie an der Humboldt Universität zu Berlin.

Ist das nicht wunderbar, wie Leute vor der Polizei fliehen und dann hier fortsetzen, weswegen sie woanders vor der Polizei fliehen mussten? Ist Deutschland nicht ein völlig beklopptes Land, das solchen hervorragenden Menschen Zuflucht gewährt, anstatt sie im türkischen Knast vergammeln zu lassen? Ich glaube nein.

Terroristen in Berlin

Für diese geistig auf der Schwelle von Spulwürmern dahinvegetierenden Berliner scheint es o. k. zu sein, zu zerstören und anzuzünden. Erst, wenn sie alle gleich arm sind und in blaue Monturen gekleidet, dann geht es ihnen besser. So wie in Nordkorea, zum Beispiel. Dabei wissen sie nicht, dass sie selbst schon auf der Abschussliste stehen. Dass sie gehasst werden, weil sie besser leben als die afrikanischen Hungerbäuche.


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