Archiv für 19. Juni 2009

Neidlos

Sozialistische Hungerwaffe

Dass unsere grossartige Partei- und Staatsführung, die SED, die heute DIE LINKE heisst und auch rechtlich ihr Nachfolger ist, missliebigen Bevölkerungsgruppen das Essen wegnahm, ist keineswegs ihre Erfindung. Nein, schon die von den Kommunisten verehrten Lenin und Stalin, liessen Klassenfeinde am liebsten verhungern. Das sparte Munition. Dass dann da auch keine Klassenfeinde unter den Opfern waren, das musste man in Kauf nehmen. Wenn eine von LINKEN geworfene Brandflasche in Berlin versehentlich keinen Polizisten trifft, sondern eine Frau, die sich schwerste Verbrennungen zuzieht, müssen für die Revolution nicht Opfer gebracht werden? Alles spricht über den Holocaust, dieses planmässige Zusammentreiben von Juden zur Erschiessung und Vergasung, weshalb wir Deutschen heute immer noch auf dem Bauch kriechen und uns freuen Ratschläge fürs tägliche Leben vom Kleinen Inder oder Stephan Kramer zu erhalten, der zur Gruppe der Auschwitzvergasten übergetreten ist. Niemand spricht aber über die Verbrechen der internationalen Sozialisten, die es geschafft haben, mehrere Millionen Menschen Dank ihrer ökonomischen Intelligenz und gezielter Maßnahmen verhungern zu lassen. Die Ukrainer nennen das Ergebnis Holodomor. Im Film ist von 10 Millionen Verhungerten die Rede. Ein Klacks für die Genossen. Denen das Verbrechen keine Erinnerung wert ist, an dem freilich auch die revolutionären Ukrainer begeistert mitwirkten. Und natürlich sind die LINKEN heute ganz anders, in der Opposition. Viel gesitteter. Sie lassen nur Steine und Brandflaschen schmeissen oder Eigentum vernichten. Freuen wir uns also auf ihre zukünftige Regierungszeit, die zweifellos kommen wird.

Nur ein toter Feind ist ein guter

Revolutionsfernsehen

Schüler müssen Schulen verwüsten, um mehr Mittel für Bildung zu bekommen. Aber wie ein MISEREOR-Plakat schon titelt, Gott kann sich nicht um alles kümmern, zum Beispiel, um mehr Hirn für bundesdeutsche Schüler. Das wiedererstandene DDR-Fernsehen, hier in Gestalt des WDR unterwegs, deckt schonungslos das brutale Vorgehen gegen die kleinen Revolutionäre auf, die getreu der Lehren des Marxismus-Leninismus erst das Alte beseitigen müssen, um dann dem Neuen, hier Mittel zu Schulrenovierung, zum Durchbruch zu verhelfen. Man beachte die Lederhandschuhe an den blutbesudelten Polizeihänden! So sollen Gentests zum Nachweis von Polizeibrutalität im Ansatz unwirksam gemacht werden. Nachdem wir noch einen Blick auf die erhaschen durften, die als migrantische Schulabbrecher später den Industriestandort Deutschland endgültig beerdigen, unter roten- und Gewerkschaftsfahnen, geht es weiter auf ein Universitätsgelände. Hier sitzen die Studenten bei Kaffee und Kuchen, unberührt vom Umsturz, der da draussen tobt und werden als das entlarvt, was sie sind, Streikbrecher, Arbeiterverräter und hemmungslose Egoisten, die nur daran denken, sich Wissen anzueignen. Pfui Spinne! Wo wir doch wissen, die Gesellschaft ist für Bildungserfolge zuständig, jedenfalls seit Lenins, „Lernen, lernen und nochmals lernen“, nicht mehr gilt, denn der grosse Führer der russischen Revolution war so gross dann nicht, wäre ihm sonst nicht das bedingungslose Grundeinkommen für jeden russischen Arbeiter, Bauern, Soldaten und Matrosen eingefallen? Das DIE LINKE fordert. Ich denke schon. Und so dürfen wir auch erfahren, wer die Lumpenhunde sind, die die Revolution verraten, die auch zum Ziel hat, ein Leben bis ins hohe Alter, staatsfinanziert an der Universität verbringen zu dürfen, um auf der Strasse herumzurandalieren und symbolisch Banken zu überfallen. Wie Professor Trelawny in Hogwart. Und dafür gebührt ihnen die harte Strafe der revolutionären Gesetze und die Verachtung des werktätigen Volkes.

Verrat an der Revolution

Ferien der Anständigen

Stell dir vor 1100 Rechtsextremisten zünden Nacht für Nacht Autos in einer Stadt an, die von Privatpersonen, die von Firmen und von Behörden und bereiten sich demnächst auf die Stürmung eines Flughafens vor. Junge, Junge, das ginge aber durch die Republik. Anständige Menschen, wie Claudia Roth, Volker Beck, Angela Merkel, Charlotte Knobloch, H. M. Broder, Iris Berben, Oskar Lafontaine, Petra Pau, die kleine Drohsel, der noch kleinere Inder, Mullah Thierse, um nur mal einige der Anständigsten der Anständigen zu nennen, würden zu Recht das Gespenst der Machtübernahme durch die  Organisation des Verfassungsschutzes, der NPD, an den Reichstag malen und wir könnten uns vor fliessenden Tränen, zorngeröteten Gesichtern, die uns betroffen aus dem Fernsehen heraus anglotzen, kaum noch retten. Vor sämtlichen Thor Steinar-Läden stünden Kerzen tragende Lichterkettner mit Schildern, die mahnen, nie wieder – bei Thor Steinar zu kaufen oder bei Wirten einzukehren, die unterstützenderweise Pro-(beliebiger Stadt- oder Ländername einsetzen) Angehörigen kühles Bier servierten. Die Demokraten würden wieder einmal siegen und das Verbotsverfahren einer Partei stünde auf der Tagesordnung, um mit dem Hinweis abgeschmettert zu werden, ob die ganzen V-Leute vielleicht zum Arbeitsamt gehen sollen. Oder was?

Berlin hingegen hat Glück, da sind es Linksextremisten, also Leute, die die Programmdiskussionen bei den GRÜNEN, der SPD oder DER LINKEN wohl in den falschen Hals bekommen haben, den Marx und den Lenin also nicht so richtig verstanden und auch den Lafontaine nicht und die Nahles. Und natürlich kann niemand den Linksterroristen vorschreiben, die Begehung ihrer Terrorakte vorher auch noch mit den Behörden abzustimmen, nach Ort und Uhrzeit, schliesslich ist das noch ein freies Land, wo man Verbrechen begehen kann, die dann auch noch ideologischen Rückhalt in den demokratisch im Abgeordnetenhaus vertretenden Parteien finden. Und haben wir das nicht alle mal gemacht, loszuziehen und Autos anzuzünden? Na bitte!

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