Archiv für 24. Juni 2009

Gefallen für Deutschland

Wie die Nachrichten vermeldeten, sind wieder drei deutsche Soldaten in Afghanistan umgekommen. Nein, nicht beim Komasaufen, nicht beim Wettfahren auf Afghanistans Autobahnen und auch nicht, weil sie beim Fensterputzen von der Leiter stürzten. Sondern bei einem Gefecht mit bewaffneten Koranschülern, die nur deshalb extremistisch sind, weil sie immer noch in Hinterhöfen den Koran studieren müssen und keine schönen grossen und prächtigen Moscheen gebaut bekommen, wie unsere Koranschüler in Deutschland, die deshalb nur ab und zu mit Messern und Fäusten auf uns Eingeborene losgehen, um ihr Handwerk nicht zu verlernen und die die Presse Südländer nennt.

Soldaten, die ausgehoben, bewaffnet, gekleidet und geübt werden, die schlafen, essen, trinken und marschieren, tun das nur, wie Carl von Clausewitz schreibt, um an rechter Stelle und zur rechten Zeit zu fechten. Soldaten, die in Gefechten getötet werden, werden als Gefallene bezeichnet. Hauptcharakteritika von Gefallenen ist, dass sie nach dem Fallen nicht wieder aufstehen. Also mausetot sind. Für immer. Jetzt wissen wir, weil es uns unsere Politiker gesagt haben, dass Deutschland am Hindukusch verteidigt wird. Warum das sinnvoll sein soll, während doch Deutsche in U-Bahnen, Busfahrerkabinen, in Schulen, auf Strassen oder in den Parks angegriffen werden, mitten in Deutschland, von den moderateren Koranschülern, das konnte bisher noch kein Politiker so richtig erklären und auch nicht, ob, wenn das Regime Karzai fällt, es automatisch mit der Demokratie in Deutschland vorüber sein wird. Aber das ist ja auch nicht der Punkt.

Der Punkt ist, dass deutsche Politiker es bisher nicht geschafft haben, im Gefecht gefallene deutsche Soldaten als Gefallene zu bezeichnen, obwohl jeder weiss, dass sie es sind. Gefallene. Tote deutsche Soldaten, die dieselben Politiker nach Afghanistan geschickt haben, um moderatere Koranschüler gegen die Angriffe weniger moderater Koranschüler zu schützen und, zum Beispiel, afghanischen Frauen und Mädchen zu ermöglichen, zur Schule zu gehen und zu lernen. Was sie wiederum völlig von unseren heimischen Koranschülern unterscheidet, die in ihrer Masse durch fehlende Schulabschlüsse und Bildungsbereitschaft glänzen. Was natürlich die Frage aufwirft, warum unsere Politiker das tun. Schämen sie sich für die, die geschworen haben, das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen und die im Gefecht mit den weniger moderaten Koranschülern fallen? Ich glaube ja.

Unsere toleranten Taliban

Mutti fährt ins Mutterland

Es könnte alles noch schlimmer kommen als in „The Stand“ oder „Das letzte Gefecht“, in dem Stephen King beschreibt, wie ein Virus die Erdbevölkerung dahinrafft, nebst grösseren Säugetieren, wie Ziege, Schaf, Pferd und Kuh und nur zwei Gruppen von Menschen überleben, um den ultimativen Kampf zwischen Gut und Böse auszufechten. Auf der Seite des Guten ist es die geheimnisvolle Mutter Abigail, schon damals korrekterweise eine Schwarze, die Hoffnung, verworrene Botschaften und den Geruch nach alter Frau verbreitet, im Kampf um das Überleben der Menschheit. Zum Beispiel mit der Schweinegrippe.

Im Kampf um das Überleben derer, deren Namen erst noch international abgestimmt werden müssen, besuchte die Mutti Deutschlands das Robert Koch Institut, um sich, wie der fiktive Präsident Ryan, der der Feder Tom Clancys entstammt, mitten in der Hochzeit von Ebola unters Volk zu mischen und tapfer dem Schweinegrippevirus ins Auge zu blicken. Schon 500 Schweinegrippeinfizierte und kein Militär regelt die Strassen ab oder erschiesst ausser Kontrolle geratene Journalisten, wie in  „Outbreak„, was zweiffellos vom Vertrauen unserer Menschen in die Partei und Staatsführung herrührt, die wissen, wer das Klima regeln kann, für den ist so ein popeliger Virus ein Klacks.

Dennoch gibt es auch beunruhigende Neuigkeiten, das Virus versammelt sich derzeit auf der Südhalbkugel, um dann im Herbst genetisch verändert, über Deutschland herzufallen, sagen die Robert-Koch-Institutler. Doch keine Sorge, wir stellen jetzt Tamiflu für die Auserwählten bereit, die, deren Namen international abgestimmt werden müssen, das wirkt dann zwar nicht gegen veränderte Viren, da es gegen den bestehenden Virus entwickelt wurde aber ist das wirklich so wichtig, dass es wirkt? Ich glaube nicht. Es geht doch vielmehr darum, dieses beruhigende Gefühl zu verbreiten, die Bundesregierung tut was, irgendwas, auch wenn es nichts nützt, und wir können uns auf sie verlassen. So.

Und demnächst fliegt Mutti dann ins Mutterland der Schweinegrippe, nämlich nach Amerika, wo alles Böse herkommt, und sagt dem amerikanischen Präsidenten ordentlich Bescheid. Ob sich die Regelung, jedem Staat seine Krankheit zuzuordnen, im journalistischen Sprachgebrauch verfestigen wird, zum Beispiel, Afrika, das Mutterland von AIDS, China, das Mutterland der Vogelgrippe, das steht allerdings noch in den Sternen.

Aug in Aug mit der Schweinegrippe


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