Archiv für 7. Juli 2009

Wir brauchen mehr Uiguren

Eine verstärkte Einführung muslimischer Uiguren nach Deutschland wird immer dringlicher. Um unsere örtlichen Terroristen in Hamburg oder Berlin zu unterstützen. Natürlich lügt das chinesische Fernsehen, wo Islam doch Frieden bedeutet und keineswegs Unterwerfung unter den Willen Allahs.

Xinjiang liegt 5000 Kilometer von Peking entfernt, aber wie überall in China gilt die Pekinger Zeit, sodass die Schule de facto schon um sechs Uhr früh beginnt. Der Unterricht ist auf Chinesisch, und die uigurische Sprache und Kultur wird auf Folklore für Touristen, Gesang und Tanz reduziert. Parteimitglieder und Staatsfunktionäre, Lehrer und Polizisten dürfen am Freitagsgebet in der Moschee nicht teilnehmen, und Pilgerreisen nach Mekka müssen bürokratisch beantragt und behördlich genehmigt werden. Durch massenhaften Zuzug von Han-Chinesen, von der Zentralregierung durch wirtschaftliche Anreize gefördert, werden die Uiguren langsam, aber sicher zur Minderheit im eigenen Land. 06.00 Uhr früh zum Unterricht! Deutsche Schüler hätten da längst die Schulen abgefackelt, für bessere Lernbedingungen. Und Unterricht in der Staatssprache! In Deutschland also in Deutsch. Pfui Deibel! Und Parteimitglieder, Staatsfunktionäre, Lehrer und Polizisten … meine Güte, wo deren Loyalität doch Allah gelten soll und nicht dem Staat! Deutschland hat es da besser. Und Pilgerreisen nach Mekka dürfen nicht mal eben so – . Da müssen sie sich natürlich wehren. Und die Han-Chinesen verprügeln oder ihre Geschäfte anzünden. Logisch. Und das mit der Minderheit, bei soviel Verständnis des WELT-Journalisten, dürfen die Kölner dann beispielsweise auch? Einen Aufstand wagen? Und die Geschäfte der Noch-Minderheiten zertöppern, die ihnen ihre Lebensweise in Form von Pinguinen aufzwingt?

Der sprichwörtliche Funke, der den Zündstoff zur Explosion brachte, war der ungeklärte Tod zweier uigurischer Fabrikarbeiter, gefolgt von gewalttätigen Protesten, die von chinesischer Polizei mit gewohnter Brutalität niedergeschlagen wurden. Im Gegensatz zur deutschen Politik, die die Randale qualifiziert geduldet hätte. China hat von uns eben noch viel zu lernen. Weltkongress der Uiguren.

Und natürlich hat der Brandanschlag mit gar nichts zu tun, wahrscheinlich ist er Ausdruck der neuen deutschen Diskussionskultur, die sich in Berlin und Hamburg austobt.  Oder ein Gesprächsangebot der in Deutschland lebenden Uiguren, von denen wir gar nicht genug haben können.

Keine Lust mehr auf Illegale

In Italien jedoch, in Europa, können sie kommen und gehen, wie sie wollen. Terroristen, Diebe, Vergewaltiger, ehemalige Sträflinge. Prostituierte, Bettler, Drogenhändler, Menschen mit übertragbaren Krankheiten. Nicht einmal die, die eine Arbeitserlaubnis erhalten, werden auf ihre Vergangenheit hin überprüft. Einmal angekommen, werden sie auf Kosten der Einheimischen untergebracht, gewaschen, ernährt, behandelt. Will heißen auf Kosten der Steuerzahler. Sie bekommen sogar ein Taschengeld, einen Geldbetrag für die kleinen Ausgaben. Und was‘ die illegalen Einwanderer angeht.  Wenn sie zufällig ausgewiesen worden sein sollten: Sie kommen zurück. Wenn sie noch einmal ausgewiesen werden, kommen sie im stillen Einverständnis mit den Politikern, die auf ihre zukünftige Stimme zählen, und mit Gott wieder! Ich werde niemals die Demonstrationen vergessen, mit denen die illegalen Einwanderer im letzten Jahr die Plätze Italiens füllten, um Aufenthaltsgenehmigungen zu bekommen. Die bösen, verzerrten, feindseligen Gesichter. Die Fahnen ihrer Länder, ihre drohend erhobenen Fäuste, bereit, auf uns Einheimische einzuschlagen und uns in Reservate zu werfen. Die Drohungen der zornigen, rauen Stimmen, die mich an Khomeinis Teheran erinnerten, Bin Ladens Indonesien, Malaysia, Pakistan, Irak, Senegal, Somalia, Kenia, Nigeria, Libyen, Algerien, Marokko, Syrien, Libanon, Palästina und so weiter. Nie werde ich das vergessen, denn abgesehen einmal davon, dass sie mich beleidigten, indem sie sich in meinem Land wie Herren aufführten, fühlte ich mich von unseren Politikern verhöhnt, die sagten: »Wir würden sie ja gerne abschieben, aber wir wissen nicht, wo sie sich verstecken.« Verstecken? Heuchler! Lügner! Gauner! Tausende und Abertausende standen auf diesen Plätzen und versteckten sich keineswegs. Um sie auszuweisen, sie in ihr Land zurückzubringen, hätte es genügt, sie von bewaffneten Polizisten oder Soldaten umzingeln zu lassen. Sie auf Lastwagen zu laden und zu einem Flughafen oder Hafen zu bringen und in ihr Land zurückzuschicken. (Oriana Fallaci, Die Wut und der Stolz, 2001)

Nieder mit Ägypten!

AnalphabetenSie waren in Urlaubslaune, freudig gespannte Erwartung zeichnete ihre Gesichter. Die Sonne über Ägypten ließ den 3400 Jahre alten Tempel der einstigen ägyptischen Königin Hatschepsut bei Luxor rotgolden leuchten. Da brach die Hölle los. Im Blutrausch metzelten die Terroristen mindestens 58 Ausländer nieder. Einige verstümmelten sie mit Messern, schnitten ihnen Ohren und Nasen ab und töteten sie schließlich mit Kopfschüssen, berichten Augenzeugen. In diesem Inferno starben 35 Schweizer, zehn Japaner, fünf Briten, vier Deutsche, zwei Kolumbianer, ein Franzose, ein Bulgare und vier Ägypter.

Ermordet, weil sie Ausländer sind

Solche Meldungen … bleiben in der westlichen Welt nicht wirkungslos. Dies zeigte sich gestern in der sächsischen Stadt Dresden. Mehr als 1000 Menschen schlossen sich dem Trauerzug für die Getöteten an, der dann aber schnell den Charakter einer Protestdemonstration trug. Einige der Trauergäste riefen „Nieder mit Ägypten!“ und „Wir wollen Vergeltung“. … Wie emotional die Debatte über die Bluttat am Fuße der Pyramiden inzwischen weltweit geführt wird, zeigt ein Blick ins Internet. Ein … Video, das am Wochenende bereits 1.200 Mal aufgerufen wurde, droht Ägypten offen mit Vergeltung. Vor dem Hintergrund einer blutverschmierten Rosenblüte wird dort folgender Text eingeblendet: „Das Blut unserer Brüder, Schwestern, Onkel und Tanten wird nicht umsonst geflossen sein?“ Unzweifelhaft antiislamisch motiviert ist ein Video, in dem es heißt, „Deutsche wurden Opfer moslemischer Hassprediger“. Unter Verweis auf Äußerungen des Pierre Vogel und Hassan Dabagh wird die „ anti-westliche-Hetze dieser Islamprediger“ als Ursache für den Terrorakt gegeisselt. (Bild: Aufgebrachte Dresdner bezweifeln den Willen Ägyptens, den ermordeten Deutschen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.)


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