Archiv für 10. Juli 2009

Unterstützung für Brigitte

Brigitte Zypries, die weder weiss, was ein Browser ist, noch das Internet, ist nun unter den machtvollen Demonstrationen tausender Ägypter in Ägypten zusammengebrochen, die mit der glorreichen deutschen Justizministerin übereinstimmen und fordern, Hass, insbesondere Hass im Internet, zu verbieten. Anlass, die Gedankenfreiheit im Internet auszulöschen, ist nicht nur die Ahnungslosigkeit der deutschen Ministerin, was das Internet ist und ob man es essen kann, ob es ausbleicht, bei Kochwäsche oder schon bei 60 Grad, nein, auch der Mord im Dresdner Landgericht an einer populären Ägypterin, die zuvor niemand kannte und die nun zur Martyrerin erklärt wurde, soll eine Rolle spielen.

Dieser Mord wurde begünstigt durch Schlamperei der Justiz, die eigentlich das Ressort der Justizministerin Zypries sein sollte, die es gestattet, Panzerfäuste, Kurzstreckenraketen und Langmesser in ein Gerichtsgebäude mitzubringen, um nicht genehme Personen damit umzubringen.  Das freilich ficht Frau Zypries nicht an, dass jeder Terrorist mit einem Leopardpanzer in den Verhandlungssaal rollen kann, nein, da die Frau schlichten Gemütes ist, was sie auch zur Justizministerin befähigt, meint sie, Hass verbieten zu können, denn – all you need is love. Da hat sie des Autoren volle Unterstützung,  die Gedanken sind Freiwild, Du sollst sie erjagen. Und wer einen Feindsender hört, kommt dafür ins Zuchthaus. So, wie es früher schon gute Sitte in Deutschland war.

Ein erster Schritt gegen den Hass, bevor Brigitte Zypries gelernt hat, was ein Browser ist und wie man da heiss und kalt einstellt, während des Duschens, wäre, die gute Tradition des Singens mit Hasssängern wieder aufzunehmen. Ihr Parteikollege Steinmeier hat da gute Erfahrungen, der, der mit dem Muhabbet grölte. Derselbe, der zum Mord an einem Filmemacher meinte, er hätte ihn gerne noch ein wenig gefoltert.

Und mit Singen, vielleicht geht er dann weg. Der Hass. Und natürlich ist Hass, von dem Brigitte Zypries sagt, es wäre Hass oder der Zentralrat der Juden, der Zentralrat der Muslime, der Zentralrat der mobilen Minderheiten, der Zentralrat der Schwulen und Lesben, der Zentralrat der Pädophilen,  Osama Bin Laden oder der türkische Staatspräsident, der Vorsitzende der örtlichen Antifa oder Karl Meier vom lokalen Taubenzüchterverein.

20 Jahre nach Ende der DDR kann es nämlich nicht sein, dass es einen Freiraum gibt, in dem andere Meinungen ausgetauscht werden, als sie das NEUE DEUTSCHLAND vorgibt oder die taz oder die SÜDDEUTSCHE. Oder Brigitte Zypries. Da sei die Brigitte vor.

Tötet Codo –  aus der Ferne!


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