Archiv für 12. Juli 2009

Rotz und Wasser

Vier Jahre vorm Ende der DDR hatten Karel Gott und Darinka schon zukunftsweisende Visionen über Kernfusionen und Solarzellen Und was ist daraus geworden? Begraben aus Rücksicht auf flauschige Glückshäschen und kuschelwuschelige Gelbbauchkröten.

Damals sahen Frauen auch noch wie das andere Geschlecht aus. Irritierend.

Brombeere als Köder

Brombeere

Sanierungsbedürftig

Schnecke

Die Entdeckung Ägyptens

Ohne Europäer würden die glorreichen Ägypter die Pyramiden immer noch als Steingruben benutzen und die Mumien zu wohlschmeckenden Tees verarbeiten. Ein Hoch auf Napoleon. Seither leben die Ägypter von den Resten der toten Pharaonen und einträglichem Herumgejammere. Braves Volk. Das immer mal wieder die umbringt, von denen es lebt. Was die Touristen, die zum Sterben nach Ägypten fahren aber nicht weiter kümmert. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Dresdner feiern Brigitte Zypries

Brigitte Zypries, hervorragende Justizministerin der Bundesrepublik Deutschland, durch deren kluge, weise und umsichtige Amtsführung, die 31 jährige Ägypterin Marwa S. nun den Märtyrerstatus besitzt und nach der eine Strasse benannt werden wird, ist auf einer Trauerfeier in Dresden geehrt worden. Dank dieser Justizministerin war es möglich, dass ein Russlanddeutscher mit einer Machete unter dem Arm in das Dresdner Landgericht spazieren konnte und dort nicht nur die Zeugin eines Streits um eine Kinderschaukel köpfte, die Ägypterin Marwa S., sondern auch den Staatsanwalt, den Richter, sämtliche Besucher, die Reinigungskräfte, die Protokollanten und die anwesenden Hauselfen, bis ihn schliesslich der Hausmeister mit einem nassen Wischlappen überwältigte.

Nie waren die deutsch-ägyptischen Beziehungen besser, seit Rommel, nie waren die Ägypter stolzer seit dem verlorenen Suezkrieg, nie war das nationale Bewusstsein der Erben der Pharaonen grösser als nach der Gerichtsschlamperei unter Brigitte Zypries. „Frau Zypries hat mit der unterlassenen Dienstaufsicht über ihre Justiz sehr viel für Ägypten getan“, so der ägyptische Botschafter. „Seit Cleopatra ward so eine Frau nie wieder gesehen – bis heute“. Fügte er hinzu. Derweil erwägt die deutsche Justizministerin, künftig an Besucher in Gerichtsgebäuden Hieb-, Stich- und Schusswaffen auszugeben, denn das Verbot von Internetseiten als Reaktion auf ungesicherte Gerichtsgebäude kann nur der Anfang sein. Als nächstes würden die Browser verboten, von denen Frau Zypries immer noch nicht weiss was das ist, genauso wie gesicherte Gerichtsgebäude. Aber gerade das macht sie ja so wertvoll für ihr Amt.

Kuchen für Cleopatra

Kein Herz für Tiere

Kein Herz für Tiere hat das grausame zionistische Besatzungsregime, das gegen Steine schmeissende Palästinenserbübchen so geräuschvoll vorgeht, dass sich die Tiere im kleinen Zoo von Kalkilia  zu Tode fürchten. Haben wir es nicht schon immer gewusst? Wer fies zu Tieren ist, der ist auch fies zu Menschen. Wie zum Beweis stellt sich anschliessend die innovative Reporterin vor den Antiterroristenschutzwall, kurz Mauer genannt, den nicht einmal Krokodile in ihrer Sehnsucht, Zionisten ins Bein zu beissen, überwinden können. Aber wo Verzweiflung ist, da ist auch stets Hoffnung. So  ist die Zusammenarbeit mit den blutdürstigen Zionisten auf Zoo-Ebene noch am Besten, damit die kleinen Äffchen beiderseits des Käfigs sich ein wenig vom dauerhaften Befreiungskampf gegen die israelischen Okkupanten entspannen können.

Ein Herz für Tiere hatten dagegen die Palästinenser, die sich in freien demokratischen Wahlen  für die segensreiche Hamasregierung entschieden hatten. Diese stattete Zootiere mit Sprengladungen aus, um ihnen ein sorgenfreies Leben im Paradies unter der Obhut von 72 attraktiven Tierpflegerinnen zu ermöglichen, was ihnen wiederum die israelische Armee nicht gönnte. Aber das kennen wir ja. Zeit, dass Präsident Obama oder Ahmadinedschad eingreifen. Irgendwer von Beiden jedenfalls.


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