Christen peitschen Frauen aus

Die tränenreiche Verleumdung des Islam hat jetzt auch den TAGESSPIEGEL erreicht und ich bin entsetzt. Der Sudan, in dem die Sharia praktiziert wird, die strenge aber gerechte Gerichtsbarkeit, die sich am Koran orientiert, will Frauen in Hosen auspeitschen lassen. Anlass für den TAGESSPIEGEL, islamophob über die ganze Angelegenheit zu berichten. Angsthasen! Dabei wissen diese Frauen doch, dass sie das nicht sollen! Hosen tragen. So, wie unsere Frauen wissen, Kosmetik und Unterwäsche zu klauen ist eine Straftat und muss geahndet werden. Recht muss nun einmal Recht bleiben. Und die Scharia ist gerecht, kommt sie doch von Allah. Hat denn niemand aus der Bluttat im Dresdner Landgericht gelernt? Muss erst wieder ein Deutschrusse eine Ägypterin islamophob, und mit dem TAGESSPIEGEL in der Tasche, abschlachten? Muss es soweit kommen? Aber hier geht es um eine Journalistin und da muss dann auch ein Artikel her und das Recht verteidigt werden, Hosen zu tragen, ohne 40 Peitschenhiebe auf den Hintern zu bekommen. Ja, frage ich da, und wenn nächstens eine Journalistin beim Klauen erwischt wird, prangert ihr das auch an, dass die ein Ordnungsgeld dafür zahlt? Das Blut von Marwa S., der WEISSEN ROSE von Dresden, ist noch nicht einmal wieder aufgefrischt, vorm Kamin der Familie Otis, da hetzt der TAGESSPIEGEL zu neuen Bluttaten.

Zum Glück gibt es Kommentatoren, die durchschauen den islamfeindlichen TAGESSPIEGEL-Artikel. Zum Glück. Wie Carolina. Und alle, alle von Christen und Juden gepeitschten Frauen werden es ihr danken.

Trotzdem möchte ich den Islam-Kritikern widersprechen. Man sollte nicht den Glauben, die Religion verantwortlich machen, nur weil sie von fanatisierten Ideologen missbraucht wird. Der Islam ist nicht besser und nicht schlechter als die beiden anderen Abrahamitischen Religionen Judentum und Christentum. Es gibt im orthodoxen Judentum ebenfalls Bekleidungsregeln, die wir modernen Mitteleuropäer als höchst merkwürdig bezeichnen würden, und in fundamentalistischen christlichen Sekten möchte man die Evolutionstheorie im Schulunterricht durch die Schöpfungslehre ersetzen. Der Islam ist die jüngste dieser 3 Religionen und hat seine Zeit der „Aufklärung“ (hoffentlich) noch vor sich. Solange es dem „christlichen Abendland“ nicht gelingt, den islamischen Völkern unsere Werte-Ordnung (Gleichberechtigung der Frau, säkularer Staat, etc) als etwas Positives, Erstrebenswertes zu vermitteln, wird der islamische Fundamentalismus immer mehr Anhänger finden. Es geht vielen Muslimen um die Bewahrung und Verteidigung der eigenen Identität, für die bei muslimischen Völkern die Religion eine zentrale Rolle spielt.  Ich stelle mir bei solchen Berichten wie diesem hier immer wieder die Frage, ob es nicht eine internationale Frauenrechts-Bewegung gibt, die solchen mutigen Frauen hilft, und die man/frau unterstützen könnte.

Ja, und wer hört sie nicht, die gellenden Schreie von Frauen in westlichen Großstädten, die vor Gericht stehen, weil sie Kleidung tragen, die in unserer Kultur verpönt ist. Wie zum Beispiel Kopftuch, als Zeichen der Religionszugehörigkeit, als Staatsbedienstete zu tragen. Und die daraufhin zu vierzig Peitschenhieben verurteilt werden, zum Gaudi der Menge. Wer hört sie nicht?

Denn nichts ist dringlicher, Auspeitschungen mit dem Einhalten merkwürdiger Bekleidungsregeln zu vergleichen und dem böse Gucken, zum Beispiel beim Auftauchen einer Frau, die meint, Hygiene? Was kann hygienischer sein als ein Kopftuch oder voll bekleidet in das Schwimmbecken einer öffentlichen Badeanstalt zu springen. In Europa. Danke TAGESSPIEGEL, Danke Carolina. Wenn die losen Frauen im Sudan ihre gerechte Strafe erhalten haben, werden sie mit Schaudern daran denken, was Frauen in Deutschland passiert, wenn sie Kopftuch tragen und sie werden froh sein, so leicht davongekommen zu sein.

Böses Mädchen

13 Responses to “Christen peitschen Frauen aus”


  1. 1 Rucki 16. Juli 2009 um 05:42

    Also ich lasse mir als Christenmensch das Auspeiteschen meiner Frau nicht nehmen, das will ich mit aller deutschlichkeit hier mal sagen.

    Wenn Frau die Hosen anhat dann ist das Auspeitschen ja wohl das mindeste was Mann darf oder?

    So jetzt muss ich aber aufhören meine Frau kommt, wenn die das liest dann …. Hilfe!!!

  2. 2 Karl Eduard 16. Juli 2009 um 07:16

    Es geht ja nicht in erster Linie darum, dass du zu recht Deine Frau vermöbelst, sondern dass es Rechtens geschieht. 8)

  3. 3 Blond 16. Juli 2009 um 09:27

    „… zum Beispiel [das] Kopftuch, als Zeichen der Religionszugehörigkeit …“
    Hier in D(umm)-Land werden Solche im Auftrag der Re – gier – ung erstochen :O :O :O

  4. 4 Karl Eduard 16. Juli 2009 um 10:12

    Ja und keiner empört sich, nur die braven Muslime kennen den Mörder. Wie schon beim Alois, der auch ein Anschlag auf uns Alle war.

  5. 5 Blond 16. Juli 2009 um 11:18

    Ja und keiner empört sich, nur die braven Muslime kennen den Mörder.
    Irrtum – hier empoert sich keiner, weil ja der Auftraggeber (Fr.M) allen bekannt ist und es deshalb in Ordnung geht (weil RECHTENS ist)!

  6. 6 ostseestadion 16. Juli 2009 um 17:06

    hosen hin – hosen her….
    aber die wichtigste frage haben die imame noch nicht geklärt.
    wieviel peitschenhiebe sind erlaubt , wenn sie sich weigert das bier ranzuschleppen oder die fernbedienung genau zur sportschau auf den fernseh legt…statt neben bier und bildzeitung auf den couchtisch…

    das sind doch die in D extentiell wichtigen fragen…
    …kümmern sich sonst um jeden pieps. sogar ob flöhe vorm morgengebet beschimpfen erlaubt ist oder nicht. 🙂
    aber die wichtigen dinge, die wirklich wichtigen….
    aber zum glück gibts ja bald in jeder stadt „kulturzentren“.
    da werden die probleme freitags geklärt ….

    und 2 jahre später lesen wir in einer Tageszeitung von Nepal : GenderexpertInnen für Deutschland gesucht….

  7. 7 vitzliputzli 16. Juli 2009 um 18:14

    @ ostsee

    hier bei mir zu hause ist das genau geregelt: wenn mir die fünf, nein quatsch, war nur spaß, mehr als vier geht ja nicht, gattinnen nicht pünktlich zur sportschau das bier servieren, dürfen sie nicht in die moschee zum beten 😀

    hat schon was, so ein islam 😀

    (man muss nur ein schild „cola“ auf die bierdosen kleben, sonst funzt der islam nich.)

  8. 8 Karl Eduard 16. Juli 2009 um 18:35

    Aber nicht PEPSI!

  9. 9 Ostseestadion 16. Juli 2009 um 19:36

    Mehr als 4 geht nich? Denn will Ick dett nich.
    Da mach ich ja nasse . 🙂

  10. 10 Blond 16. Juli 2009 um 19:57

    ‚tuerlich kannste im Islahm mehr als wie vier – nur eb’n nich‘ als jeheiratete, sondern als SklavInnen un‘ so (stellt euch ma nich‘ dumm – fidelbumm – trallalla 😉 )

  11. 11 max 16. Juli 2009 um 23:14

    Und wenn Du die vier satt hast, spreng Dich irgendwo in die Luft, dann warten schon die nächsten 72… Ficken satt.Geile Religion.

  12. 12 gernoteimann 17. Juli 2009 um 09:42

    Wart man ab Max, ditt kommt bei die Kath. och noch, vom katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ Die kriegen dann noch viel mehr, nämlich 144.000 JF. Steht in de Offenbarung 14,vers 1. eigentlich ist es ja sodomie, vielleicht ises och falsch übersetzt und es isn Gang-Bang

  13. 13 ostseestadion 18. Juli 2009 um 16:09

    #blond
    genau da ist ja das problem. sklavInnen ist ja BAB !

    seit die weissen und hier insbesondere die deutschen im tertiär nach der jagd übers mittelmeer schwammen und aus den nordafrikanischen hochkulturen zu milliarden schwarze sklaven holten , welche dann mit hölzern auf steinen feuer machen mussten in den höhlen , oder – besonders pervers – beim beerensammeln helfen mussten – ist das sklavenwort in d verpönt – und zu recht !

    daher besteht hinsichtlich 5. und 6. frau beizeiten handlungsbedarf !
    was passiert zB wenn die 5.frau beim bierholen mit dem panamera verunglückt ?

    kein verheiratetenstatus – keine witwenrente.
    dann mussu hoffen das die andern 5 arbeit haben… 🙂


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