Archiv für 21. Juli 2009

Wegen Kopftuch ermordet

Ein deutscher Tourist, der in Konstantinopel ohne Kopftuch unterwegs war, bezahlte diese Kühnheit mit seinem Leben. Schon seit längerem nimmt der wunderbare Islam in der Türkei immer bedrohlichere Züge an, für die, die weder Bart noch Kopftuch tragen, wie es die strengen islamischen Regeln allen Menschen vorschreiben. Ja, man könnte sogar sagen, Ungläubige sind ihres Lebens dort nicht mehr sicher, ob sie sich nun von kleinen Engländerinnen zum Sex zwingen lassen, einen alten Stein mitnehmen oder einfach nur auf die Strasse gehen. Hier zeigt das Video die ganze Brutalität des methodischen, systematischen Abschlachtens eines Fremden, der nur Geld ausgeben wollte. Mehr nicht. Erst als das Opfer xenophober Gewalt blutüberströmt auf dem Boden liegt und ein Überleben aussichtslos ist, greifen Sicherheitskräfte ein. Wird nun eine Strasse nach diesem Touristen benannt werden? Wird ein deutsches evangelisch-katholisches Kulturzentrum errichtet, wo der Auftragsmord der türkischen Regierung geschah? Hat sich Stephan Kramer schon geäussert, das abwesende Gewissen Deutschlands oder Kenan Kolat und wie die islamischen Kommissare alle heissen, die in Deutschland ihr Wesen treiben? Ich glaube nicht. Denn natürlich hat dieser Mord nichts mit Fremdenhass zu tun. Es war nur ein ganz gewöhnlicher Mord, wie er auch auf unseren Strassen verübt wird. Allah sei Dank. Dazu muss man nicht in die Türkei reisen! Köln ist viel billiger oder Bremen. Und es schont Umwelt und Klima. Und das ist es doch, worauf es ankommt.

Gewöhnliches Abschlachten Deutscher

tieftraurige Trauer

und ein wenig Bestürzung ging wie ein Ruck durch die Redaktion von SPIEGEL ONLINE, als der rasende Reporter Harry Hirsch mit seinem Material vom Bundeswehrgelöbnis, vor dem Reichstag, wieder in den Geschäftsräumen erschien. „Es war wie in Teheran“, rief er erregt.  „Weinende Mütter, heulende Bräute und jammernde Kinder!“ Und dass nur, weil die Regierung die Armee vom Volke absentiert, um sie für was weiss für Scheußlichkeiten zu mißbrauchen, in aller Heimlichkeit! „Dabei benötigen unsere Soldaten jede Zuwendung, die sie bekommen können“, fuhr er erregt fort. „Hier werden sie angespuckt und geschlagen, von den demokratischen Sozialisten, und in Afghanistan in die Luft gesprengt, da sollte wenigstens DER SPIEGEL zeigen, auf wessen Seite er steht.“ Und flugs setzte er sich an den Tisch, um eine patriotische Reportage zu schmieden, wie sie sonst nur den Hamas-Befreiungskämpfern gewidmet ist, die tagein- tagaus ihr Leben riskieren, um israelische Kinder in ihren Betten oder Kindergärten zu ermorden.

Gelöbnis Bundeswehr2

Verwirrte fordern am Rand des Gelöbnisses die Errichtung des VIERTEN REICHES. Und das am 20. Juli, dem Gedenktag für die Männer in Uniform gegen eine mörderische Diktatur.  Aber eine Demokratie hält das aus, so lange sie nicht norwegische Markenklamotten tragen. Die Verwirrten.

Gelöbnis Bundeswehr1

Kai und Torben sind sauer. Eigentlich wollten sie ja auch Soldaten der Bundeswehr werden, also Leute, die ihr Recht und die Freiheit verteidigen, rumzulaufen wie ein Haufen Abfall ohne gleich in ein Arbeitslager gesteckt zu werden, wie in der Deutschen Demokratischen Republik, dem besseren Deutschland, aber jetzt, wo die Polizei sie vom Gelöbnis fernhält, wollen sie sich das noch mal überlegen. So war das nicht gedacht, Frau Merkel!

Gelöbnis Bundeswehr4

Auch Frauke und Stephanie-Mel sind etwas enttäuscht. „Uniformen sind so sexy und was diese süssen Jungs so in Afghanistan tun, nicht, da müssten wir alle Burka tragen, wären wir Frauen,  und jede Woche angeordneten Verkehr mit dem Ehemann und das kann man bei der Hitze doch keinem Menschen zumuten.“  Auch keinem Mann, Frauke, auch keinem Mann. Als Anerkennung für die Soldaten spielen die Beiden schnell den Hohenfriedberger.

Bundeswehrgelöbnis A

Empörung hingegen bei Klaus. „Eh, es ist eine Schweinerei, mit welcher Ausrüstung die Regierung, die Soldaten in den Krieg schickt. Das hätte es unter Honecker nicht gegeben. Am Ende kommt der Krieg noch zu uns!“ Und Recht hat Klaus. Der Friede muss bewaffnet sein. Aber richtig. Bedauerlicherweise gehört Klaus zu den 10 Prozent der Ostdeutschen, die die DDR wiederhaben wollen. Auch wegen der Paraden und dem Grossen Wachaufzug.

Bundeswehrgelöbnis B

Oma Helga , die schon zwei Weltkriege mitgemacht hat, ist immer wieder begeistert von solchen Zeremonien aber auch bitter enttäuscht. „Damals, beim Kaiser Wilhelm, da durften wir noch nahe ran und winken. Aber dieser jüdische Serbe in Sarajewo hat alles kaputt gemacht, mit dem Attentat.“ Damals sahen die Dragoner auch fescher aus. Und die Gardeoffiziere erst.

Bundeswehrgelöbnis C

Ansonsten war Berlin an diesem Abend wie ausgestorben, die Bevölkerung hing in dichten Trauben an den Absperrgittern zum Gelöbnisareal, um einen kleinen Blick auf die Verteidiger des Vater-/Mutterlandes zu erhaschen und ihnen zuzujubeln, die freudig ihr Leben geben, damit die Taliban Berlin fernbleiben und sich Schwule, Lesben, Gendermaingestreamte, arbeitsscheue Asoziale, Linksextremisten, terrorisierende Migrantenterroristen, Drogenhändler, Bandenkriminelle, Intensivtäter und die ganze politische Führungsriege Berlins der westlichen Freiheiten erfreuen können, die es woanders so leider nicht mehr gibt. Zum Beispiel in Kabul. Wo es sie auch schon vorher nicht gab.

Und hier der ganze Filmbericht. Ungeschönt und im Orginal.


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