Soziale Postenungerechtigkeit

Nicht qualifiziert, weil keine Kenntnisse? Zu dumm aber scharf auf den Job? Dann hilft nur eines – Pulvertoastman! Quatsch, sich als diskriminiertes Opfer hinzustellen. Was bei lern- und leistungsresistenten Migranten mit koranischer Abstammung funktioniert, jeder von uns hat Verständnis, wer den ganzen Tag den Koran in arabischer Sprache memorieren muss, hat keine Zeit mehr für Deutsch und Physik, soll nun auch zurückgebliebenen Ostdeutschen mit Bürgerrechtshintergrund helfen.

Die Besetzung des Direktorenpostens des Deutschen Instituts für Menschenrechte in Berlin sorgt für Ärger. Unionsfraktionsvize Arnold Vaatz monierte gegenüber der MZ, der Ausschreibungstext lasse den Schluss zu, dass das Kuratorium auf dem Direktorenposten eine Persönlichkeit mit ostdeutscher Biografie verhindern möchte. „Denn die Bewerbungskriterien, profunde Kenntnisse im Völker-, Verfassungs-und Europarecht’ kombiniert mit der Voraussetzung ,Leitungserfahrung’ erfüllt kein Ostdeutscher, sofern er noch bis zum Ende der DDR-Zeit seine Ausbildung beendet hat“, sagte Vaatz.

Ja und? Wer die Voraussetzungen nicht erfüllt, der kann eben kein Direktor werden, Herr Vaatz. So ist das nun mal. 20 Jahre verstreichen lassen, in denen man hätte Studien treiben können, zu Völker-, Verfassungs- und Europarecht, stattdessen nur herumgammeln, herummaulen und vergangenen 89er Zeiten nachtrauern, als man noch wer war und jetzt die soziale Direktorengerechtigkeit einfordern, wie das linke Sozialistengesocks, für das Leistung erbringen ganz hinten auf der to-do-Liste  steht. Lernen, lernen und nochmals lernen, Herr Vaatz. Und was wissen DDR-Bürger schon von Menschenrechten? Wirf ihnen einen Strauss Bananen zu und die Menschenrechte kann der Mielke holen. Ist doch so oder nicht?

Und wozu ist das Institut für Menschenrechte eigentlich gut, ausser eine Versorgungsstation für Leute zu sein, die sich von der produktiven Arbeit Anderer ernähren wollen. Hilft es, die Menschenrechte in Deutschland durchzusetzen, also, dass kein zwangsgeheirateter Afghane nach Deutschland nachzieht und die Frau vor den Augen ihrer Tochter ersticht? Nein. Beklagt es die rechtliche Ungleichbehandkung der Frau aus dem islamischen Traditionskreis, die in Deutschland ihres Lebens nicht sicher ist, will sie sich assimilieren? Nein. Es ist eine unnütze Sozialhilfeeinrichtung. Mehr nicht.

Wenn es mit dem Direktorsposten nicht klappt:

9 Responses to “Soziale Postenungerechtigkeit”


  1. 1 Wilhelm Entenmann 22. Juli 2009 um 06:35

    Das deutsche Institut für Menschenrechte

    „Es ist eine unnütze Sozialhilfeeinrichtung.“ (Karl Eduard)

    Ja, wenn Du das DIM so definierst, dann sollten Ostdeutsche überqualifiziert sein. 😉

  2. 2 pippin 22. Juli 2009 um 07:27

    Mit den Kriterien werden auch die meisten Westdeutschen übergangen.

    „Denn die Bewerbungskriterien ,profunde Kenntnisse im Völker-, Verfassungs-und Europarecht’ kombiniert mit der Voraussetzung ,Leitungserfahrung’ erfüllt kein Ostdeutscher, sofern er noch bis zum Ende der DDR-Zeit seine Ausbildung beendet hat“, sagte Vaatz.

    Kann das gerecht sein? Hier werden Personen bevorzugt welche den Vorteil haben Kenntnisse im Völker-, Verfassungs-und Europarecht zu besitzen. Ich habe keine und hätte den Posten dennoch gern. Bloß weil andere Kenntnisse im Völker-, Verfassungs-und Europarecht haben und ich nicht werden erstere bevorzugt. Das finde ich eine Schweinerei.

  3. 3 Karl Eduard 22. Juli 2009 um 07:43

    Ich auch. Kenntnisse diskriminieren die ohne.

  4. 4 wolaufensie 22. Juli 2009 um 11:16

    Ren & Stimpy sind die grössten…!
    Momentan laufen sie Montag Nacht ca. 0: 00 bis 0: 30 auf Viva.

  5. 5 wolaufensie 22. Juli 2009 um 11:18

    …shit, vergessen…. 😆
    …also, von Montags bis Donnestags 😉

  6. 6 Schwarzmaler 22. Juli 2009 um 18:01

    Wer so Fürsprecher hat braucht keine Feinde.

  7. 7 vitzliputzli 23. Juli 2009 um 01:19

    Ich bin wieder ganz durcheinander.

    In der gestrigen FAZ stand doch tatsächlich, daß der Ost-Bürgermeister von Prenzlau, ein Herr Moser seinem Kulturamtsleiter am 13.7.09 den guten alten DDR-Orden „Banner der Arbeit“ verliehen und „in Vertretung“ von Erich Honecker unterzeichnet hat.

    Ja, gibt´s denn die DDR schon wieder?

    Weiß da jemand was Genaues?

  8. 8 vitzliputzli 23. Juli 2009 um 01:23

    Ach so, vergessen zu erwähnen: da steht, der Moser kommt von der Linkspartei.

    Nicht, daß der jetzt um Prenzlau ein Mäuerchen baut 😀

    Mann, gibt es bei den Linken Bekloppte. Und seine betrunkene Freundin hat den auch schon verkloppt, steht da ….

    Vielleicht gar kein so verkehrter Impuls, obwohl ich Gewalt natürlich strikt ablehne ….lol

  9. 9 Karl Eduard 23. Juli 2009 um 02:21

    Banner der Arbeit ist nicht DAS EISERNE KREUZ obwohl ARBEIT ja ebenso verpönt ist.


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