Archiv für 23. Juli 2009

Soziale Sonnenfinsternisungerechtigkeit

Empörend. Da muss man sich doch wirklich fragen, womit die Chinesen und die südliche Halbkugel, von der, wie wir täglich lesen und hören können, die gewalttätigen Südländer herkommen, die in den deutschen Polizeiberichten auftauchen, das verdient haben! Nach der Unterdrückung der tapferen uigurischen Machetenschwinger, die lediglich demonstrieren wollten, was Friede auf koranisch heisst. Allerdings handelte es sich natürlich um einzelne und ganz seltene Einzelfälle, die keinen Schluss auf diese wunderbare Religion zulassen.

Die Sonne verfinsterte sich

und das nicht bei UNS! Dabei hätte das so gut in unsere Wissensgesellschaft gepasst, aus der das Wissen immer mehr ausgeht, weil Lehrer sich darauf konzentrieren müssen, Sprache zu lehren, statt Physik. Oder Astronomie.

Wie wunderbar wäre die Gelegenheit gewesen, Angela Merkel, die Grösste Kanzlerin aller Zeiten, da draussen, unter sich verfinsternder Sonne, wie sie mit zittriger aber fester Stimme ruft, „die Erde zürnt uns, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wenn wir jetzt nicht das Klima mundzumundbeatmen,  dann wird uns die Sonne für immer verlassen.“

Und all die geförderten Klimawissenschaftler, die von den Steuern der Bürger leben, damit sie das nächste Eisbärensterben prognostizieren können, würden in Heulen und Wehklagen ausbrechen und ihr zustimmen. Bangendes Volk strömte nach Hause, um die letzte Glühlampe totzuschlagen, von der wir wissen, sie bringt das Klima um und im letzten Moment würde unsere Grösste Kanzlerin aller Zeiten die Sonne wieder erscheinen lassen und rufen, „ist gerettet!

Aber nur unter der Voraussetzung einer 20 prozentigen Klimaabgabe, eine Gnade, sozusagen. Und wir würden freudig geben, damit die Sonne nicht noch einmal wegbleibt. Und bliebe sie doch einmal weg, wüssten wir, wir hätten unsere Gebefreudigkeit zu verdoppeln, damit das nicht das Ende der Welt ist. Ja.

Eine schöne Gelegenheit wäre das gewesen für uns und die Klimakanzlerin. Und es ist geradezu diskriminierend, warum die Cinesen davon profitiert haben, denn wir hatten es uns eigentlich verdient. Oder nicht?

Fragen einer singenden Arbeiterin

Good Morning Kabul

Immer noch ist der Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch, um die Münchener U-Bahn, die Strassen Köln-Kalks und Berlin sicherer zu machen, kein Krieg, ja, nicht einmal ein Polizeieinsatz. Er ist lediglich eine wahlvorbereitende Maßnahme, um die Opposition, die moderaten Taliban, von der demokratischen Ausübung ihrer Rechte, die Wählenden umzubringen, abzuhalten. Da sind sie den deutschen etablierten Parteien schon etwas voraus, die lassen nur mit Steinen und Flaschen werfen oder diffamieren sie als NAZIS, na, jeder weiss, das das nichts ist, was das Ansehen hebt. Jedenfalls nicht in Deutschland. Kommt man sich da nicht vor, wie Adrian Cronauer, der in seinem Studio von einem Verkehrsstau auf dem Ho-Chi-Min-Pfad erzählt, weil dort ein Wasserbüffel verunglückt ist?

Deutsche Wahlhelfer im Einsatz

Jedenfalls müssen wir keine Furcht haben, dass der Krieg zu uns kommt, wie 11 Prozent der Befragten einer Befragung ganz intensiv fürchten, die nun einmal nötig ist, in einer parlamentarischen Demoskopie, da sonst die Regierenden gar nicht wüssten, wie sie regieren sollten, sind die Wahlprogramme doch sowieso nur noch Eintagsfliegen. Der Krieg ist ja längst hier.

Übrigens auch vor jeglicher militärischer Beteiligung der Bundeswehr. Angst vor den hier versammelten Terroristengruppen, die wechselseitig aus einheimischen linkssozialistischen Erdlöchern kriechen, aus dem schönen Kurdistan kommen, aus dem Libanon, Saudi-Arabien, aus dem fernen Uigurien oder den heimischen Moscheen, hat allerdings niemand der Besorgten , was wesentlich angenehmer ist für den Räuber, Mörder und Messerstecher, denn ein argloses Opfer schwitzt nicht so stark und macht auch wesentlich weniger Arbeit.

Und es ist auch angenehmer, wenn es einen zu Konferenzen einlädt, das Opfer, der Wolf, der zuvor die Grossmutter verspeist hatte, pflegte ja auch erst eine Weile mit Rotkäppchen zu plaudern, um ihm die krankhafte, völlig irrationale Angst vor dessen spitzen Ohren, seinem grossen Maul und den riesigen Augen zu nehmen.

Immerhin, Leute davon abzuhalten, die Ausübung demokratischer Rechte wahrzunehmen, hat in Deutschland einen ganz niedrigen Stellenwert in der Bevölkerung. „Warum müssen die wählen? Wir tun es doch auch nicht!“ und „wenn die Parteien da unten nicht CDU, SPD oder GRÜNE heissen, dann kann das doch keine Demokratie sein, nicht mal DIE PARTEI tritt an, die immer RECHT hat!“  Und das stimmt natürlich. Wahre Demokratie kommt von unserem Parteiensystem. Jedenfalls von den etablierten. Und die wachen eifersüchtig, wie die moderaten Taliban, dass ja keine Konkurrenz erwächst. Da sei Wolfgang Thierse vor.

So kann das ja nichts werden mit dem Aufbau:


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